L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 86 –

 

„Sie müssen sich darüber klar sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“

(Emrys Hughes: „Winston Churchill – His Career in War and Peace“ S. 14)

 

Der weitere Verlauf des II. Weltkrieges im Zeitraffer

1942 / 19.August

Ein Überraschungsangriff auf Dieppe, geführt von Briten und Kanadiern unter dem Decknamen “Jubilee”, war ein Fehlschlag. Der stümperhafte Angriff auf den von den Deutschen besetzten Hafen kostete 4000 alliierten Soldaten das Leben. Der Angriff wurde bravourös abgeschlagen.

 

1942 / 28.Juni (Marsch an die Wolga - Suche nach Öl)

Die große Sommeroffensive der Wehrmacht beginnt. Überall wo man auf Truppen der Roten Armee stieß, wurden diese mit Leichtigkeit hinweggefegt. Hitlers Oberkommando gab sich der Euphorie des greifbar nahen Sieges hin. Die großen Ziele Großny – Batumi – Baku (Ölraffinerien) schienen zum Greifen nah. In der Nacht vom 23./24. August Bombenangriff auf Stalingrad. Plötzlicher Widerstand – kein Russe war mehr bereit, auch nur einen einzigen Schritt kampflos zu weichen.

 

1942 / September (Stalingrad – Tod einer Armee)

Die 6. Armee unter General Paulus marschiert in Stalingrad ein. Aber ihre Flanken sind nur von schwachen rumänischen und italienischen Verbänden gesichert. Bis zum

6. November hatte die 6. Armee insgesamt sechs Hauptangriffe gegen die Verteidiger von Stalingrad vorgetragen. Am 19.November setzte der sowjetische Marschall Schukow 2000 Geschütze und Stalinorgeln im Norden der Stadt ein. Drei Tage später hatten Schukows Stoßarmeen die 6. Armee eingekesselt. Aus den Belagerern waren Belagerte geworden. Ein Entlastungsangriff am 21.12. (von Manstein) scheiterte, ebenso ein Gegenangriff Anfang Januar 1943.

Man kämpfte um jede Ruine in Stalingrad. Es bestand keine Chance mehr die 6. Armee auf dem Landweg zu versorgen. Am 31. Januar 1943 kapitulierten General Paulus und sein Stab. Bis zur Kapitulation waren die Hälfte der 300 000 in Stalingrad eingekesselten Soldaten und Offiziere gefallen, ein großer Teil von ihnen waren verhungert oder erfroren. Wenige Glückliche – etwa 35 000 Mann – waren ausgeflogen worden. 90 000 Kriegsgefangene wurden zu Fuß nach Osten getrieben. Nur rund 5 000 Soldaten kehrten nach Deutschland zurück.

1943 / 20. Februar (General Erich von Mansteins Meisterstück)

Das II. SS-Panzerkorps gab am 15. Februar Charkow auf um einer Einkesselung zu entgehen. General von Manstein eroberte kaum einen Monat später die Stadt erneut. Von Mansteins Gegenangriff gilt immer noch als Lehrstück für die defensive mechanisierte Kriegsführung. Zuerst zog man sich vor der sowjetischen Dampfwalze zurück, dann sammelte man ausreichend Kräfte für einen Gegenangriff und letztendlich stieß man erbarmungslos vor.

1943 / 15. Januar Deutsche und italienische Truppen in Jugoslawien starten eine Aktion gegen jugoslawische Partisanen, die unter dem Kommando des Kommunisten Josip Broz Tito stehen

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1943 / März – Juni Operation „Zidatelle“

Das deutsche OKW plant eine große Sommeroffensive im Kursker Bogen und zieht ein riesiges Angriffsheer zusammen. Das Unternehmen „Zitadelle“ beginnt am 5. Juli morgens 04.30 Uhr. Es kommt zu der größten Landschlacht der Geschichte. 1000 Panzer treffen bei Prochoroska aufeinander. Es gab aber auch eine monumentale Luftschlacht. Es kämpften mehr als 12 000 Flugzeuge, darunter nur 2000 auf Seiten der Deutschen. Beides endete mit einer Niederlage der Deutschen, es gab schreckliche Verluste auf beiden Seiten.

1943 / 10.Juli: Operation „Husky“

Britische und amerikanische Truppen landen auf Sizilien.

19.Juli: Hitler fordert den italienischen Diktator Benito Mussolini energisch auf, wieder in die Offensive zu gehen.

22. Juli: US-Truppen nehmen Palermo ein, die Hauptstadt von Sizilien. Die Deutschen ziehen sich entlang der Nordküste zurück.

25. Juli: Mussolini wird des Amtes enthoben. Der Weg für Italien aus dem Bündnis ist frei. Die Wehrmacht hat einen Bundesgenossen weniger und eine zweite Front. (Die Front in Nordafrika besteht nicht mehr)

1944 / 06. Juni 1944 Operation „D-Day“

Die Landung der Alliierten in der Normandie eröffnete die dritte Front in Europa. In einer einzigen amphibischen Operation wurden mehr als 132 000 Soldaten am Strand der Normandie angelandet. Es war eine Streitmacht von über 7000 Schiffen.

1944 / Januar Schlacht am Monte Cassino

Der alliierte Vormarsch auf Rom kommt bei der Stadt Cassino im Liri-Tal zum Stillstand. Der Monte Cassino mit dem Benediktinerkloster auf der Spitze überragt das Liri-Tal. Am Monte Cassino bestand eine winzige Chance, die „ Gustav Linie“, jene immens gut ausgebaute und starke Verteidigungslinie, die sich von der Ostküste bis an die Westküste Italiens erstreckt, zu durchbrechen. Die erste Schlacht, ein Frontalangriff der Alliierten, dauerte über einen Monat, von Januar bis Februar 1944 und endete mit einem Desaster für die Angreifer. Dem zweiten Ansturm ging ein massives Bombardement der Alliierten voraus, bei dem das Benediktinerkloster (530 v. Chr.) dem Erdboden gleichgemacht wurde! Die angreifende 4. indische Division erlitt durch MG-Beschuss schwerste Verluste. Die dritte Schlacht begann am 15. März wieder mit einem massiven Luftangriff, diesmal auf die Stadt Cassino, kein einziges Gebäude blieb unbeschädigt. Doch die deutschen Verteidiger schlugen alle Angriffe zurück. Führend bei der deutschen Verteidigung war die 1. Fallschirmjäger Division, die sich schon auf Kreta hervorragend bewährt hat. Nach einer Woche kam die dritte Schlacht zum Stillstand. Wieder hatten die Verteidiger standgehalten. Die Taktik der Alliierten für die vierte Schlacht war: Alle Kräfte auf einen Punkt zu konzentrieren, was dann auch zum Erfolg führte. Die vier Schlachten am Monte Casino dauerten fünf Monate bis in den Sommer. Weite Gebiete um die Stadt waren dem Erdboden gleichgemacht und das Kloster ein Trümmerhaufen. Und unter den Trümmern lagen die Leichen von 50 000 Gefallenen. Deutschen wie Alliierten.

1944 / 22. Januar Operation „Shingle“ , Landung bei Anzio b. Rom

Die Landung der Alliierten bei Anzio sollte den festgefahrenen Italienfeldzug vorantreiben, doch das Gegenteil war der Fall: Die Alliierten erlitten durch deutsche Gegenangriffe schwerste Verlust.

1944 / 27.Januar: Die Rote Armee sprengt den deutschen Ring um die Stadt Leningrad, der 900 Tage gedauert hat.

1944 / 9. Februar: In Großbritannien werden kritische Stimmen gegen das Vorgehen des RAF Bomber Commands laut, z.B. vom Bischof von Chichester, Dr. George Bell.

(Quelle: „Der II. Weltkrieg/Tag für Tag“ von C. Bishop und C. McNab)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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