L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 85 -

„Angreifer ist jener, der seinen Gegner zwingt zu den Waffen zu greifen.“

(Friedrich II. der Große 1712 – 1786 )

 

Der Russland-Feldzug/“Barbarossa“, Der Winterkrieg ( 3 )

Stalins Winteroffensive - eine bittere Lektion

Mitte Dezember 1941 entschied sich Stalin für eine groß angelegte Gegenoffensive von Finnland bis zum Schwarzen Meer. Die Rote Armee zählte nun mehr als vier Millionen Mann. Den Deutschen gegenüber hatten sie einen unschätzbaren Vorteil: warme Kleidung!

Hochmütig hatte man mit einem Sieg noch vor Wintereinbruch gerechnet, daher hatten die bedauernswerten deutschen Soldaten kaum warme Kleidung. Die Stiefel mit Stroh oder Zeitungspapier ausgestopft, schneeblind und von Frostbeulen geplagt, litten sie entsetzlich.

(„Der Zweite Weltkrieg/Tag für Tag“ von Chris Bishop + Chris McNab, Seite 60)

 

Mit Einsetzen des russischen Winters starteten die Sowjets 1941-1942 eine groß angelegte Gegenoffensive gegen die deutsche Armee vor Moskau. Sie überraschte die Deutschen durch ihre Stärke und rettete höchstwahrscheinlich die UdSSR vor der Kapitulation.

(„Der Zweite Weltkrieg/Tag für Tag“ von Chris Bishop + Chris McNab, Seite 60)

 

1941 / 5. – 6. Dezember

Die Rote Armee beginnt mit einer massiven Gegenattacke gegen die Heeresgruppe Mitte

(General von Bock). Die Angriffslinie erstreckt sich über 800 km, 19 Armeen sind beteiligt.

 

6.Dezember

Die russische 31. Armee drängt die deutschen Linien von Kalinin aus 19 km weit zurück. Etwa 17 motorisierte Divisionen der Deutschen müssen sich zurückziehen.

 

9. – 13. Dezember

Der sowjetische Vorstoß bei Kalinin entreißt Guderians Panzergruppe 2 dem Schutz der 4. Armee unter General Kluge.

 

1942 / 1. Januar

Nach den ersten 3 Wochen zeigt die russische Offensive bemerkenswerte Erfolge. Der südwestliche Frontabschnitt wurde um mehr als 300 km vorgeschoben. Die Kalininfront konnte mehrere größere und kleinere Städte zurückerobern. Es ist den Sowjets jedoch nicht gelungen, die Bedrohung Moskaus durch die 4. Armee abzuwenden.

 

25. Januar – 21. März

Etwa Ende Januar beginnt der sowjetische Angriff an Schwung zu verlieren. Die Männer sind erschöpft und es mangelt an Nachschub. Die Panzergruppe 3 bei Smolensk und die 16. Armee der Heeresgruppe Nord bei Demjansk können tiefe Schneisen in die russische Angriffslinie schlagen. Die 29. Stoßarmee der Sowjets erreicht die Straße Minsk-Moskau, wird aber von der deutschen 9. Armee unter General Walter Model zurückgeschlagen. Obwohl es den Sowjets gelingt die Deutschen bei Jarzewo in einen Korridor von nur 32 Kilometer zu zwängen, wird die Straße nicht eingenommen.

(„Der Zweite Weltkrieg/Tag für Tag“ von Chris Bishop + Chris McNab, S. 60)

1942 / 30.April

Frühlingsregen und Tauwetter im März und April sorgen dafür, dass die russische Groß-Offensive auf allen Frontabschnitten buchstäblich im Schlamm stecken bleibt.

Den deutschen Truppen ist es gelungen, die Frontlinie zu stabilisieren. Sie verläuft nun etwa im Dreieck Jarzewo – Wjasma – Olenino. Die Straße Minsk-Moskau wurde gehalten.

Seit Beginn des Unternehmens „Barbarossa“ sind mehr als eine Million deutsche Soldaten im Kampf gefallen.

(„Der Zweite Weltkrieg/Tag für Tag“ von Chris Bishop + Chris McNab, Seite 61)

 

Gewaltige Schiffe – Konvois und die deutschen U-Boote

Ab August 1941 brachten Konvois der Alliierten riesige Mengen an Gütern von Großbritannien aus in die Sowjetunion – ständig bedroht von deutschen U-Booten.

 

1942 / 21.August

Der erste arktische Konvoi, beladen mit Hurricane-Fightern und anderem Kriegsgerät sticht vom schottischen Scapa Flow in See. Ziel:Russland.

1942 / 20.März

Konvoi PQ 13 läuft nach Nordrussland aus, wird aber von deutschen U-Booten, Zerstörern und Flugzeugen abgefangen. Fünf von 19 Schiffen werden versenkt, die bisher schwersten Verluste auf der Polarroute.

27. – 28. Juli

Konvoi PQ17 legt von Reykjavik ab. 34 der 36 Schiffe werden von deutschen U-Booten und Torpedobombern versenkt. Dies war der schwerste Verlust unter den arktischen Konvois im gesamten Kriegsverlauf.

August - September

Die Konvois nach Russland werden ausgesetzt, da die Schiffe für die Landung der Alliierten in Nordafrika gebraucht werden.

2. – 26. September

Konvoi PQ18 tritt mit 40 Schiffen die Reise nach Russland an. Im Geleit fahren 17 Zerstörer und der Flugzeugträger „Avenger“. Deutsche U-Boote versenken 13 Schiffe.

(„Der Zweite Weltkrieg/Tag für Tag“ von Chris Bishop + Chris McNab, Seite 76)

 

Dieser kurze Einblick zeigt die gewaltige Unterstützung der Alliierten für die Sowjetunion. Ohne deren Hilfe hätte die Rote Armee diesen Zeitabschnitt militärisch vielleicht nicht überlebt.

Diese Monate waren auch die große Zeit der deutschen U-Boote. Täglich hörten die Deutschen im Rundfunk die Sondermeldungen des Oberkommandos der Wehrmacht. Bei der Nennung der versenkten Schiffe und der Bruttoregistertonnen, wurde die Siegeszuversicht im Volk wieder gestärkt.

(Der Verfasser)

 

Vorschau für den weiteren Verlauf dieser Serie

In den nächsten Nr.86 + 87 werden im Zeitraffer die weiteren Kampfhandlungen und Ereignisse des II. Weltkrieges abgehandelt bis zur Kapitulation am 8. Mai 1945. Dies geschieht um in der Historik-Serie die Chronologie einzuhalten. Aus Platzgründen muss auf Detailschilderungen verzichtet werden. Jedem Leser wird jedoch empfohlen, sich aus der einschlägigen Literatur zu informieren.

Empfohlen werden Bücher von deutschen Patrioten sowie neutral und objektiv schreibenden ausländischen Historikern.

Diese Serie wird sich ab Nr. 88 vorrangig folgenden Themen zuwenden:

Deutsche Kriegsgefangene- Flucht und Vertreibung - Fazit des Bomben-Holocaust –

Kriegsverbrechen und Nachkriegsverbrechen - Siegerjustiz in Nürnberg –

Re-education/Umerziehung - Kaufmannplan – Morgenthauplan- usw. Sowie Fällen von Geschichtsfälschungen ,die heute noch die Deutschen diffamieren und schuldig sprechen.

(Der Verfasser)

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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