L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 81 –

 

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf, wer sie aber weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher (Berthold Brecht 1898 - 1956 )

 

Der Russland-Feldzug / „Barbarossa“, Anschuldigungen der Sieger (3)

Seit Kriegsende 1945 bis heute, zeigt man den Deutschen und der Welt Fotos von aufgehängten russischen Zivilisten während des Russland-Feldzuges. „Verbrechen der deutschen Wehrmacht“ heißt es dazu. Proteste und Richtigstellungen von deutschen Frontkämpfern und von Soldatenverbänden, in den 50er und 60er Jahren, dass es sich bei den Gehängten um grausame Partisanen gehandelt habe, wurden als Lügen bezeichnet. Gerade die sowjetische Seite lief Sturm gegen jede wahrheitsgemäße Erklärung der Zusammenhänge und Richtigstellung! Mit dem Wegsterben der Russlandkämpfer starben auch die Proteste, die anklagenden Fotos werden aber weiterhin gezeigt. Besonders Schulklassen werden damit konfrontiert und schockiert. Dass man damit die kindlichen Seelen vergiftet ist den Tätern egal. Es ist an der Zeit die Wahrheit offenzulegen, diese Historik-Serie versucht es. Der russische Geheimdienst-Offizier Viktor Suworow und ein deutscher Russland-Kämpfer helfen dabei.

(Der Verfasser)

 

Die schwarze Armee

Neben der Roten Armee gab es auch die Schwarze Armee, die Armee der Partisanen! Bevor der Plan für das „Unternehmen Barbarossa“ entstand, hatte Stalin mit der heimlichen Aufstellung „schwarzer Divisionen“ Korps und ganzer Armeen begonnen, die in der Mehrheit vom einfachen Soldaten bis hinauf zu den Divisions- und Korps-Kommandeuren aus Häftlingen des GULAG bestanden. Auf welchen Territorien und wie plante Stalin wohl, die hungrige Wut und das explosiv zerstörerische Potential dieser bewaffneten Häftlinge einzusetzen?

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 224)

 

Karte Nr. 1 auf Seite 226 im Buch „Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow.

Gezeigt wird ein sogenannter „Todesstreifen“ zur Sicherung gegen einen plötzlichen Angriff aus dem Westen. Der gesamte Sicherungsstreifen wurde im Herbst 1939 entmint und alle Sprengladungen bei Brücken und Gebäuden entfernt. Damit wurde von Verteidigung auf Angriffskrieg umgeschaltet. Der Streifen reichte von der Ostsee nach Süden entlang der Grenzen von Lettland und Estland, vorbei an Minsk bis nach Odessa am Schwarzen Meer und war 120 bis 150 km breit.. Auf der ganzen Strecke sind insgesamt 9 Partisanen-Zentren eingezeichnet.

 

Organisation und Bewaffnung der Partisanen

Jede Partisanen-Abteilung bildete schon in Friedenszeiten eine Art Kern, um den sich unmittelbar nach Kriegsausbruch mächtige Partisaneneinheiten in einer zahlenmäßigen Stärke von einigen tausend Mann formieren würden. Für die Partisanen-Einheiten waren schon zu Friedenszeiten in den undurchdringlichen Wäldern und auf kleinen Inseln inmitten der endlosen Sümpfe unterirdische Bunker, Lazarette, Vorratslager, unterirdische Werkstätten zur Herstellung von Waffen und Munition angelegt worden. Allein in Belorussland hatte man für den Fall eines Partisanenkrieges in unterirdischen Verstecken Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenstände für 50 000 Partisanen eingelagert.

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 123)

 

 

 

Schulung und Ausbildung der Partisanen

Für die Ausbildung der Partisanenführer, Organisatoren und Instrukteure waren heimlich Schulen geschaffen worden. Geheime wissenschaftliche Forschungszentren entwickelten für den Partisanenkrieg: Eine besondere Ausrüstung, Bewaffnung, Kommunikationsmöglichkeiten. Die Partisanen absolvierten regelmäßige Kampflehrgänge, wo als Gegner Osnas-Divisionen des NKDW fungierten. Außer den großen Partisaneneinheiten wurden kleine Untergruppen geschaffen, die im Fall einer Eroberung durch den Feind nicht in die Wälder gehen, sondern in den Städten und Dörfern bleiben sollten. Sie sollten sich dem Gegner zur Zusammenarbeit anbieten, in seine Dienste treten und wenn sie erst sein Vertrauen gewonnen hatten, dann ………….

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 123 - 124)

 

N K W D – Volkskommissariat für innere Angelegenheiten war eine sowjetische

Behörde. Gegründet im Jahre 1917. Ihm unterstanden zeitweise die russische Miliz und die Geheimpolizei. Auf das Konto des NKDW geht die massenhafte Ermordung von Teilen vieler Volksgruppen und die Verfolgung vieler Regimekritiker. Nach Ausbruch des Krieges 1941 wurden politische Gefangene im Baltikum, Weißrussland und in der Ukraine in Eile erschossen. Beim Massaker von Lemberg (24.Juni 1941) wurde über 4000 Ukrainer und Polen bestialisch ermordet. Auch das Massaker von Katyn, bei dem ca.14000 polnische Offiziere mit Genickschuss ermordet wurden, geht auf das Konto von NKDW-Truppen.

(Quelle: Wikipedia, freie Enzyklopädie vom 22.02.2007)

 

Politische Kommissare

Eine Sondertruppe des NKDW. Hochmotiviert, politische Fanatiker, spezielle Ausbildung auf allen Gebieten des Krieges. Einsatz in kleinen Gruppen oder als Einzelkämpfer.

Zwei spezielle Einsatzgebiete:

 

1.Gebiet: Sie wurden 50 – 60 km hinter der Front durch Flugzeuge abgesetzt, im Winter schlichen sie sich auf Skiern durch die deutschen Linien. In den Uniformen der Waffen-SS richteten sie ein Blutbad in den Dörfern an und verschwanden wieder. Das Ziel war: Der Hass der Bevölkerung auf die Deutschen sollte aufgestachelt werden und die Partisanen sollten neue Kämpfer erhalten. Aus Rache wurden Sabotageakte verübt und es wurden viele deutsche Soldaten überfallen und bestialisch ermordet! Die Deutschen wiederum, die ihre verstümmelten und geschändeten Kameraden fanden, haben natürlich reagiert. Entdeckte oder verratene Partisanen wurden sofort gehängt und zur Abschreckung auch tagelang hängen lassen. Das sind die Fotos, die man heute immer wieder zeigt. Die wahren Zusammenhänge aber werden verschwiegen und geleugnet.

 

2.Gebiet: Die politischen Kommissare wurden auch in vorderster Front bei den eigenen Truppen eingesetzt. In jeder Kompanie und Batterie waren es mindestens zwei, total inkognito, auch kannte keiner den Anderen. Dadurch gab es eine gegenseitige Kontrolle bei den Berichten an das NKDW. Der politische Kommissar war gegenüber dem leitenden Offizier der Einheit weisungsbefugt. Die Kommissare trieben die Soldaten bei Angriffen zu äußerster Tapferkeit an, wer zögerte oder sich ergeben wollte, wurde von hinten erschossen. Die oft bewunderte Tapferkeit der Sowjets war die Angst vor der Kugel in den Rücken!

Der Kommissarbefehl

Die rücksichtlosen und unmenschlichen Praktiken der Kommissare waren bei der Wehrmacht bekannt und berüchtigt. Kommissare waren in jeder Situation brandgefährlich, auch in Gefangenschaft. Ein Kommissar, der bei der Gefangennahme enttarnt wurde, musste sofort erschossen werden. Der Befehl hierzu wurde nach vielen Vorfällen, zum Schutz der Truppen, vom O K W während des Russlandfeldzuges gegeben.

(Quelle: Ernst-Otto Cohrs, Jahrgang 1921, Russland-Kämpfer von 1941-1945)

 

wird fortgesetzt

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