L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 79 -

 

„Angreifer ist jener, der seinen Gegner zwingt zu den Waffen zu greifen.“

(Friedrich II. der Große 1712 – 1786 )

 

 

Der Russland-Feldzug / „Barbarossa“, Beginn der Kampfhandlungen (1)

 

Diese Historik-Serie kann die jetzt folgenden Kampfhandlungen aus Platzgründen nicht so ausführlich schildern wie den Polen-Feldzug und den Frankreich-Feldzug. Jene dauerten jeder nur wenige Wochen, der Russland-Feldzug dauerte drei Jahre und zwei Monate!

Es wurden die gewaltigsten Schlachten der Menschheitsgeschichte geschlagen. Sie übertrafen hinsichtlich des Einsatzes von Menschen, Material und Opferzahlen auch die großen Schlachten des Altertums.

 

Der Einsatz der deutschen Armeen in Russland war ein einziges riesiges Helden-Epos! Was deutsche Soldaten, Mannschaftsdienstgrade und Offiziere in diesen drei Jahren Russland-Feldzug geleistet haben an Einsatzwillen, Mut, Tapferkeit, Durchhaltevermögen, Kameradschaft und Opferbereitschaft ist übermenschlich! Es gibt in der Militärgeschichte kein vergleichbares hohes Niveau an soldatischer Leistung. Und das gegen einen Feind, der an Menschen und Material zigfach überlegen war. Dazu kam als übermächtiger Gegner der grausame russische Winter, mit Minusgraden bis zu 50 Grad Celsius! Nach dem Winter waren es Schlamm, Morast und unwegsames Gelände, die unseren Soldaten den Kampf ungeheuer erschwerten – und das Jahr um Jahr!

Stalin gelang es nach jeder Niederlage immer wieder neue Divisionen frischer Kämpfer zu mobilisieren, bis zum bitteren Ende.

 

Dem Opfergang der Deutschen Wehrmacht, der Waffen SS, der Legionen europäischer Freiwilliger sowie der Verbündeten ist es zu verdanken, dass die Rote Armee am 8. Mai 1945 nicht weiter kam als bis nach Berlin! Stalins Ziel war bekanntermaßen, den II. Weltkrieg zu benutzen um mit seinen Streitkräften bis zum Atlantik durchzustoßen um mit der weiteren Ausdehnung der bolschewistisch/sowjetischen Weltrevolution ganz Europa zu unterjochen. Damit wollte er auch das Vermächtnis seines Vorbildes Wladimir Lenin erfüllen.

 

Für jeden Zeitzeugen ist es heute unerträglich, beschämend und auch deprimierend, dass diese Tatsache von den Nachkriegsgenerationen unserer Politiker und Medien nicht anerkannt und gewürdigt wird. Im Gegenteil: Seit 1945 wird auf breiter Front versucht, alles in den Schmutz und Dreck zu ziehen was damals geschah, auch die Millionen an deutschen Opfern an der Front, in der Heimat, bei Flucht und Vertreibung.

 

Von Kindesbeinen an hören die jungen Deutschen tagtäglich, welch „bösartigem Volk“ sie angeblich angehören, welch schlimme Schandtaten ihre Väter und Großväter angeblich vollbracht haben. Auf diese Weise wurden und werden die Heranwachsenden in unserem Lande regelrecht gelähmt, und sie werden unfähig gemacht, den in anderen Ländern ganz natürlichen Selbstbehauptungswillen zu entwickeln. Das tägliche Trommelfeuer antideutscher Geschichtsdarstellung in den Schulen und in den Massenmedien vergiftet Geist und Seele unserer Kinder!

Diese Historik-Serie will auf ihre Weise dagegen ankämpfen.

(Der Verfasser)

 

Beginn der Kampfhandlungen der Operation „Barbarossa“ (1)

 

Panzergruppe Guderian / 22.Juni 1941

General Guderians Panzergruppe 2 ist Teil der Heeresgruppe Mitte.

Das Ziel dieser Armee ist Moskau. Sie rückt entlang der Straße Minsk – Smolensk – Moskau vor. Während die Panzergruppe 2 der Straße folgt und direkt angreift, schwenkt die Panzergruppe 3 von General Hoth nach Süden und greift in einer gezielten Attacke Minsk und Gorodische an.

29.Juni 1941

Panzergruppe 2 und 3 treffen in Minsk zusammen. Große Truppenteile der Roten Armee wurden in Brest-Litowsk, Bialystock, Wolowysk, Gorodische und in Minsk selbst eingekesselt, hier nicht weniger als 15 sowjetische Divisionen.

(1 deutsche Infanterie-Division bestand damals aus 16.758 Mann/ siehe auch Nr.53)

1.Juli 1941

Die beiden Panzereinheiten von Guderian und Hoth überschreiten die Brezina und nehmen ihren Vormarsch nach Witebsk und Smolensk wieder auf.

3.Juli 1941

Beide Panzergruppen werden in die deutsche 4. Panzerarmee unter General Günther von Kluge eingegliedert.

9.Juli 1941

In den Kesseln bricht aller russischer Widerstand zusammen. Minsk fällt an die Deutschen. Die Panzergruppe 3 von General Hoth marschiert aus Witebsk nach Norden, Guderians Panzergruppe 2 rückt direkt auf Mogilew und Smolensk vor. Am 10.Juli überschreitet Guderian den Dnjepr und ist nur mehr 80 km von Smolensk entfernt.

13.Juli 1941

Die 19. und die 20. Armee der Sowjets ziehen sich in den Kessel von Smolensk zurück, um ihrer 16. Armee bei der Verteidigung der Stadt beizustehen.

16. Juli 1941

Smolensk fällt nach dem Angriff der 29.motorisierten Division. Während Hoths Panzergruppe 3 – welche Witebsk eingenommen hat – weiter nach Jarsewo marschiert, müssen Guderians Männer einen Gegenangriff der russischen 4. und 13. Armee abwehren den General Timoschenko entlang des Flusses Sosch führt. Erst am 22.Juli ist die Rote Armee erfolgreich zurückgeschlagen.

17. – 25. Juli 1941

Im Gebiet von Smolensk-Witebsk-Mogilew befinden sich jetzt 25 sowjetische Divisionen. Die Panzer von General Guderian und General Hoth schließen die Rote Armee östlich dieses Gebietes ein und ziehen den Kreis immer enger. Ein unkoordinierter Ausbruchsversuch der Russen am 22. Juli scheitert und am 24.Juli wird der Kessel durch die deutschen Panzertruppen endgültig geschlossen.

 

General Heinz Guderian, jener Mann, der als der „Erfinder der Blitzkriegtaktik“ gilt, fand im Rahmen der Operation „Barbarossa“ reichlich Gelegenheit, seine Theorie unter Beweis zu stellen. Mit seiner Panzergruppe 2 schaffte er die 643 km lange Strecke von der deutschen Grenze nach Smolensk in exakt 25 Tagen und das, obwohl er mit seinen Männern in ständige Kämpfe verwickelt war.

(„Der zweite Weltkrieg/ Tag für Tag“ von Chris Bishop u. Chris MCNab, Seite 56 + 57)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland.de

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