L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 77-

 

Die Wahrheit tut niemanden weh – außer dem Lügner

 

Stalins sehr frühzeitige Kriegsplanungen- und Vorbereitungen

Marx und Lenin zufolge entsteht die Revolution als Ergebnis eines Krieges. Der Krieg verschärft die vorhandenen Widersprüche, ruiniert die Wirtschaft, rückt die Revolution näher. Stalins Position ist einfach und von prinzipieller Natur: Sozialdemokraten und Pazifisten müssen bekämpft werden, weil sie das Proletariat von Revolution und Krieg ablenken. Am 7. November 1927 gibt Stalin die Losung aus:

„Der Kapitalismus ist nicht zu beseitigen ohne vorherige Beseitigung der Sozialdemokratie in der Arbeiterbewegung“ („Prawda“ 7.11.1927)

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 27)

 

Stalins Spielregeln waren einfach. Der deutsche Faschismus bedeutete für Stalin ein Instrument, zwar ein Feind aber gemäß Komintern-Definition ist er auch der Eisbrecher der Revolution. Der deutsche Faschismus kann den Krieg auslösen, und ein Krieg führt zu Revolution. Lasst den Eisbrecher Europa aufbrechen! Hitler ist für Stalin ein reinigendes Gewitter in Europa. Hitler kann das bewirken, was Stalin selbst nicht besorgen mag. 1927 hat Stalin erklärt, dass ein zweiter imperialistischer Krieg völlig unvermeidbar sei, so wie auch der Eintritt der Sowjetunion in diesen Krieg.

„Wir werden eingreifen, aber wir greifen als Letzte ein. Wir greifen ein um das entscheidende Gewicht in die Waagschale zu werfen, das Gewicht, das den Ausschlag geben dürfte“.

(Rede Stalins auf der Plenarsitzung des ZK 19.1.1925, Werke VII, Seite 14)

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 29 + 30)

 

Seit 1927 unterstützt Stalin energisch (ohne es öffentlich zu zeigen) die Faschisten d.h. die Nationalsozialisten, die zur Macht drängen. Sobald die Faschisten die Macht erlangt haben, wird Stalin sie zielstrebig in den Krieg treiben. Haben sie erst den Krieg begonnen, wird Stalin die Kommunisten in den demokratischen Ländern anweisen, vorübergehend Pazifisten zu werden, die Armeen der westlichen Länder zu zersetzen und deren militärische Anstrengungen zu untergraben. Aber indem Stalin den Eisbrecher Hitler auf das demokratische Europa ansetzte, sprach er ihm zugleich das Todesurteil. Fünf Jahre vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland plante Stalin bereits ihre Vernichtung: „Zerschlagung des Faschismus, Beseitigung des Kapitalismus, Errichtung der Sowjetmacht in Europa, Befreiung der Kolonien aus der Sklaverei“.

 

Der Faschismus/Nationalsozialismus ist der Henker Europas. Stalin unterstützt diesen Henker. Aber noch ehe der Henker seine blutige Arbeit beginnt, hat Stalin für den Henker das gleiche Schicksal wie für seine Opfer vorgesehen.

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 29 + 30)

 

Wer heute noch nach rd. 65 Jahren vom „deutschen Überfall auf die friedliebende Sowjetunion am 22.Juni 1941“ spricht, kennt entweder die Fakten der Zeitgeschichte nicht oder aber er kennt sie und lügt bewusst und zielgerichtet.

(Der Verfasser)

 

 

Stalins interner Weg zur Macht

 

Der Tod des erst 57-jährigen Wladimir I.Lenin war für die neuerstandene Komintern (Kommunistische Internationale) ein Schock. Lenin war die alles überragende Figur, er hat die Ideen von Karl Marx (1818-1883) u. Friedrich Engels (1820-1895) in die Tat umgesetzt, er hat den russischen Zaren entmachtet und die gesamte Zarenfamilie ermorden lassen (16.7.1918) und am 30.12.1922 die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken gegründet/UdSSR. Sein selbst gestecktes Ziel war die sowjetisch/bolschewistische Weltrevolution. Sie sollte in Deutschland ihren Anfang nehmen. Lenins Protagonisten in Deutschland waren: Ernst Thälmann, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht .Die beiden letzteren waren die radikalsten Vorkämpfer für ein bolschewistisches Deutschland. Sie wurden am 15.1.1919 bei einem missglückten Aufstand von Freikorps gefangen genommen und sofort erschossen (siehe Nr. VII). Nach dem Tod Lenins begann in der Sowjetunion der interne Machtkampf um seine Nachfolge.

(Der Verfasser)

 

Einer der schärfsten Konkurrenten um die Macht war Lew Davidowitsch Trotzki (1870-1940). Er war ein ehemaliger Führer des kommunistischen Umsturzes, Begründer der Roten Armee, Vertreter der Sowjets bei den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk, er war der erste Leiter der sowjetischen Diplomatie und der erste Chef der Roten Armee, ein anerkannter Führer der geplanten sowjetisch/bolschewistischen Weltrevolution.

 

Trotzki hatte als erster in der Welt Stalins Spiel durchschaut, das die westlichen Führer nicht begriffen und das zunächst auch Hitler nicht durchschaute. Von Trotzkis Scharfblick und Kenntnis der gesamten Problematik zeugt eine Bemerkung vom November 1938:

„Stalin hat endgültig sowohl Hitler als auch seinen Gegnern die Hände entfesselt und Europa in den Krieg getrieben.“ („Bullotin der Opposition“, Nr. 71 November 1938). Lassen Sie uns eine weitere Voraussage von Trotzki vom 21. Juni 1939 hören: „Die UdSSR wird sich in geballter Masse in Richtung auf die Grenzen Deutschlands zu einem Zeitpunkt bewegen, wenn das Dritte Reich in einen Kampf um die Neuordnung der Welt verwickelt ist“ („Bulletin der Opposition“, Nr. 79-80, S. 14).

 

Stalin hatte Trotzki frühzeitig mit Hilfe von Sinojew und Kamenew aus der Macht entfernt, anschließend entledigte sich Stalin Sinojews und Kamenews mit Hilfe Bucharins, später beseitigte Stalin auch Bucharin. Die Generation von Dserschinkis Tschekaleuten ließ Stalin durch die Hände Genrich Jagodas entmachten, dann wurde Genrich Jagoda und seine Generation auf Stalins Geheiß durch die Hände Jeschows beseitigt, schließlich ließ Stalin wiederum Jeschow und dessen Generation durch die Hände Berijas beseitigen usw. Stalin setzte seinen internen Machtkampf fort und Trotzki verfolgte diese Vorgänge aufmerksam aus der Entfernung. Nach Lenins Tod (Januar 1924) geriet Trotzki in immer schärferen Gegensatz zu Stalin. Im Januar 1929 wurde Trotzki aus der Sowjetunion verbannt und am 21.8.1940 in Mexiko ermordet.

(„Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow, Seite 28 + 29)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland.de

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