L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 71-

In jedem Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer

 

Der Friedensflug von Rudolf Heß nach Schottland (Teil 2)

(DVD-Film „Geheimakte Heß“ von Olaf Rose und Michael Friedrich Vogt)

 

 

10. Mai 1941 /Stammsitz des Herzogs von Hamilton bei Glasgow

In jener Nacht warteten vier Männer auf den deutschen Gesandten um den Verhandlungspoker der letzten Monate weiterzuführen. Es waren der Herzog von Kent, ein weiterer Lord und zwei Beamte vom Geheimdienst. Man erwartete den Chef der Auslandsorganisation Gauleiter Ernst Bohlen, der englischen Regierung gut bekannt. Die Landebeleuchtung war eingeschaltet. Zur Verblüffung der Engländer gab sich der Pilot nach Nennung des verabredeten Codes als Rudolf Heß, Stellvertreter von Adolf Hitler, zu erkennen. Einen so hochrangigen Politiker hatten sie nicht erwartet, man befürchtete, dass Heß die Täuschungsmanöver der letzten Monate durchschaut und schaltete die Landebeleuchtung ab. Rudolf Heß sprang mit dem Fallschirm ab, die Me 110 zerschellte, Heß wurde gefangen, verhört und in Gewahrsam genommen. Im Film ein Foto vom Verhör, Heß in Fliegerstiefeln.

Martin Allen: „Aus den Akten geht hervor, dass Hitler und Heß das Falschspiel der Engländer im April 1941 durchschauten und den Dingen auf den Grund gehen wollten, dem Gegner tief in die Augen schauen“.

 

Fehlschlag einer Friedensbotschaft

Hitler war im Mai 1941 auf dem Höhepunkt seiner Macht. Da wäre ein offizielles Friedensangebot an England, mit diesen Zugeständnissen als eine Schwäche des Führers ausgelegt worden. Hitler blieb keine andere Wahl, als den Flug seines Stellvertreters als dessen Fehlleistung auszugeben.

Noch weit schlimmer standen die Briten da, sie mussten die Friedensmission von Heß totschweigen. Im DVD-Film sieht man Heß erst wieder in Kurz-Szenen im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess.

 

Lord Robert Gilbert Vansittard/ Unterstaatssekretär im Foreign Office, Berater von Churchill und scharfer Gegner Deutschlands, hat im September 1940 folgende Handlungsweise für britische Diplomaten festgelegt: „Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus. Und diejenigen, die das noch nicht begriffen, haben überhaupt nichts kapiert. Alle Möglichkeiten für einen Kompromiss sind passe! Jetzt muss der Kampf bis zum Ende geführt werden und zwar bis zum bitteren Ende. Wir haben mehr als genug an Friedensangeboten von Leuten wie Dahlerus, Goerdeler, Weissenauer, Goebbels und Konsorten“.

Ditchley-Park / Grafschaft Oxford

Wöchentliches Treffen von Churchill mit engsten Mitarbeitern. Bis zum Hessflug wurden auf 18 Seiten rd. 2 Dutzend Friedensangebote registriert, sowohl von deutscher als auch neutraler Seite (im DVD-Film gezeigt): Diese kamen u.a. von:

Dahlerus – von Papen – Vatikan – König von Schweden – Dr. Joseph Goebbels, Premierminister von Finnland – Dr. Josef Weissenauer – König von Spanien.

Martin Allen: „Es ist wichtig zu beachten, dass die britische Regierung keinen Frieden wünschte, sie war richtig glücklich damit, dass der Krieg weiterging“.

 

 

Agentenmord an Prof. Karl Haushofer u. dessen Ehefrau Martha

Mit Rudolf Hess befreundet. Hatten gute Kontakte zu höchsten Regierungskreisen in England. Berater von Heß und Hitler, hat den Flug nach Schottland vorbereitet. Sollten in Nürnberg aussagen und wollten Heß entlasten. Am 10. März 1946 erschienen 2 Mann vom britischen Geheimdienst an ihrem Wohnsitz dem „Hartschimmelhof“ am Ammersee in Oberbayern. Anschließend waren beide tot. Ein Abschiedsbrief sollte auf Selbstmord hindeuten. Der Brief ist mehrmals unterbrochen und immer mit anderer Tinte geschrieben. Dem Sohn Heinz wurde eine Skizze zugestellt, wo die zwei Leichen in deutlicher Entfernung vom Wohnhaus zu finden waren.

Vollzugsmeldung der Agenten:“… teilen wir Ihnen mit, dass das Problem, das diesen Mann betrifft, jetzt aus dem Weg geräumt ist.“

 

Häftling Nr. 7 in der Festung Berlin-Spandau

Rudolf Heß wurde vom Nürnberger Tribunal der Sieger schuldig gesprochen und zu lebenslänglichem Kerker erurteilt. Er war 46 Jahre im Gefängnis, davon 21 Jahre in Einzelhaft, bis zu seinem gewaltsamen Tod am 17. August 1987 aus Angst, die Russen könnten den 93-jährigen Greis in die Freiheit entlassen. Der Gedanke, dass der Gefangene, dessen Akte bis zum Jahre 2017 (!) strengster Geheimhaltung unterlag, schon 30 Jahre vorher freikommen könnte, versetzte die Briten in Panik.

Am 17. August 1987 war Rudolf Heß tot! Die britischen Meldungen über den Grund seines Todes waren widersprüchlich:

 

Der Krankenpfleger Abdullah Melahouie erzählt:

Wird von einem Franzosen informiert – rennt zum Gefängnis klingelt – niemand öffnet – Ein Engländer am Tor: Gehen Sie nach Hause, es ist alles vorbei – Amerikanischer Capitain will die Zellentür zuerst nicht öffnen – zwei Zivilisten in der Zelle -Heß liegt am Boden – Abdullah macht Mund zu Mund Beatmung – Erste Hilfe-Geräte (Sauerstofflasche usw.) im Sanitätsraum sind alle defekt obwohl Abdullah sie am Morgen noch überprüft und dafür unterschrieben-

Heß hatte starke Arthritis an beiden Händen, er hätte sich niemals erhängen können – warum sollt er das tun, er hat sich doch so auf seine baldige Freilassung gefreut.

 

Prof. Dr. Wolfgang Spann / Universität München

Wird von der Familie Heß mit der Nach-Obduktion beauftragt. Er hält Selbstmord durch Erhängen für unmöglich. Die Strangulierungsmerkmale verlaufen horizontal und nicht vertikal. (Hals und Nacken von Heß im Film in Nahaufnahme)

Dr. Spann sagt: „Das war Mord - eindeutig!“

 

Nach 24 Stunden war das Gartenhaus, in dem sich die Zelle von Heß befand, zerstört. Eine Woche später wurde die Festung Spandau Stein für Stein abgetragen. Bewaffnete Posten verboten Filmaufnahmen, trotzdem gute Aufnahmen von dem hastigen Abbruch. Der Bauschutt wurde an unbekannte Orte gebracht.

(Quelle: DVD-Film „Geheimakte Heß“ von Olaf Rose und Michael Friedrich Vogt)

 

Dieser DVD-Film gehört in jede deutsche Familie und sollte in allen Schulen vorgeführt werden. Dem englischen Historiker Martin Allen gebührt unser Dank und unsere Anerkennung. Er hat jahrelang mit viel Zivilcourage und mit größter Ausdauer ungezählte Archive durchforstet, endlose Gespräche geführt und schließlich das Puzzle in seinem Buch „The Hitler-Hess Dezeption“ zusammengefügt (Churchills Friedensfalle“), das die Grundlage für diesen DVD-Film war.

(Der Verfasser)

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland

 

 

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