L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 70-

In jedem Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer

 

Der Friedensflug von Rudolf H e ß nach Schottland

Quelle: DVD-Film „Geheimakte Rudolf Heß von Olaf Rose und Michael F.Vogt

 

Am 10. Mai 1941 – eine Stunde vor Mitternacht – flog Rudolf Heß mit einer Me 110 nach Schottland. Ziel war der Stammsitz des Lords und Herzogs von Hamilton. Heß war ein erfahrener Kampfflieger des I. Weltkriegs und besaß ein herausragendes fliegerisches Können.

Rudolf Heß, der Stellvertreter des Führers, überbrachte einen Vorschlag für einen Verständigungsfrieden mit England um eine Ausweitung des Krieges zu vermeiden. Bis heute ist ungeklärt ob dies im Auftrag von Hitler geschah oder ob es die Allein-Initiative von Heß war. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass Hitler eingeweiht war.

 

Der britische Historiker Martin A l l e n, auf dessen Initiative dieser DVD-Film gedreht wurde und der darin persönlich die verbindenden Worte spricht, verschaffte sich nach dem Krieg Einblick in die Akten des britischen Außenministeriums, dem „Publlc Rekord Office“, auch das Gedächtnis Großbritanniens genannt. Denn die „Geheimakte Heß“ ist bis zum Jahre 2017 gesperrt für jedermann und in einem von sieben atombombensicheren Bunker verwahrt, zusammen mit anderen für das Empire wichtigen Dokumenten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

 

Martin Allen schildert im Detail wie es zum Heßflug überhaupt kam, nennt die Zusammenhänge, zeigt im Film alle beteiligten Personen und lässt den Betrachter gewissermaßen hinter die Kulissen sehen. Diese Historik-Serie versucht nun die Ereignisse knapp und übersichtlich wiederzugeben. Es wird gleichzeitig empfohlen, sich diesen DVD - Film zu beschaffen. Es lohnt sich dieses Dokument in Ruhe anzuschauen. Dann kann man die Kaltblütigkeit, Rücksichtslosigkeit, Hinterlist, Verantwortungslosigkeit und die Menschenverachtung jener Entscheidungen, die damals von den Verantwortlichen in England, in erster Linie von Churchill getroffen wurden, richtig einordnen und beurteilen.

Martin Allen hat über diese Vorgänge auch ein Buch geschrieben:

„Churchills Friedensfalle“, Man sollte beides kennenlernen.

 

Von September 1939 (Kriegsbeginn) bis März 1941 gingen ungefähr zwei Dutzend Friedensangebote an England. In einem Schreiben des Außenministeriums werden sie im Film aufgeführt:

„Summary of Prinzipal Peace Feelers“, (September 1939 – März 1941) Die Friedensvermittler waren aus ganz Europa. Auch der Vatikan und Papst Pius gehörten dazu, ebenso Prince Edward VIII ( der englische Thronfolger), Goebbels, der schwedische Industrielle Dahlerius und Goerdeler vom deutschen Widerstand. Alle Friedensbemühungen scheiterten an dem unbeugsamen Widerstand von Churchill. Er sagte: „Wir können einen europäischen Krieg nicht mehr gewinnen, sondern nur noch einen Weltkrieg!“

Churchill war sich bewusst, dass je länger der Krieg dauert, desto eher werden Amerika und Russland in den Krieg eingreifen. Deutschland wollte den Krieg begrenzen und einen Friedensvertrag mit England schließen – England bzw. Churchill wollte den Krieg ausweiten, wohl wissend, dass es sehr viele Todesopfer geben wird. Am Ende des II. Weltkrieges waren es 55 Millionen!

 

Lord Hamilton besuchte Ende des Jahres 1940 Hitler in Berchtesgaden. Dort unterhielt er sich auch mit Heß und fand ihn sehr sympathisch. Die Adoptivtochter von Sir Jan Hamilton, Roisin N.O’Mara-Vinard, erinnerte sich und schilderte in gutem Deutsch: Mein Adoptiv-Vater sagte, dass Hitler ihm ein Friedensangebot mitgegeben und ihn dringend gebeten habe, es an Churchill persönlich zu übergeben. Sofort nach seiner Rückkehr aus Berchtesgaden, überbrachte Hamilton das Friedensangebot Hitlers an Churchill und unterstützte es noch mit eigenen Argumenten. Dabei habe es zwischen beiden einen großen Streit gegeben. Churchill habe ihren Adoptiv-Vater ab diesem Tag unversöhnlich bekämpft und ihn sogar aus seiner Vertrauensstellung in der Regierung hinausgedrängt.

Lord Hamilton habe auch von seiner guten Unterhaltung mit dem Deutschen Rudolf Heß erzählt und dass er ihn für nächsten Sommer nach Schottland aufs Schloss eingeladen hat, was sie sehr begrüßt habe.

 

7-Punkte-Angebot an England

Schon einige Zeit vor dem Heß-Flug nach Schottland gab es ein 7-Punkte-Angebot. Eingebunden waren: Lord Hamilton, Lord Stewart, der Vatikan, der britische Botschafter in Spanien, sowie Prinz Edward VIII. Rudolf Heß flog selbst zu diesen Verhandlungen nach Spanien. Das Angebot enthielt diese Punkte:

 

Es zeigte sich jedoch, dass der schnelle Weg zum Frieden von England verbaut wurde und dass man dort auf Zeit spielte. Heute stellt sich die Frage, ob hinter Churchill vielleicht starke Mächte standen, die ihm seine sture ablehnende Haltung diktierten und aufzwangen

Spezial-Organisation Number One

(Spezialabteilung für politische Kriegsführung und Täuschungsmanöver)

Diese Organisation war versteckt in einem abseits gelegenen Adelssitz untergebracht und äußerst geheim. Die Agenten erfanden und erdichteten eine Friedens-Fraktion in England, die Hitler glauben ließ, dass Churchill gestürzt werden sollte. Das englische Volk sei wegen der Blitzkriegerfolge der Deutschen in Polen und jüngst in Frankreich (Ende am 25. Juni 1940) verängstigt und kriegsmüde.

Ein Schreiben von Rudolf Heß an Lord Hamilton wurde abgefangen und man begann eine angebliche Geheim-Korrespondenz mit Heß mit dem Namen von Lord Hamilton und ohne dessen Wissen. Darin wurde das Märchen von der englischen Friedens-Fraktion häppchenweise an Heß weitergegeben. Zum einen wollte man Zeit gewinnen, zum anderen aber wollte man eine deutsche Invasion vermeiden. (Churchill in seinen Memoiren: „Wenn die Deutschen bei Dünkirchen eine Invasion gestartet hätten, wäre ihnen die Insel wie eine reife Frucht in den Schoß gefallen“).

Dieses Täuschungsmanöver und dieses Verwirrspiel wurde mit einer so unglaublichen Raffinesse betrieben dass sowohl Hitler als auch Heß darauf hereinfielen. Sicherlich war auch bei beiden der Wunsch der Vater des Gedankens. Allerdings begannen beide im April 1941 wegen mehrerer Ungereimtheiten misstrauisch zu werden.

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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