L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 68-

 

EIN VOLK IST SOVIEL WERT WIE ES SEINE TOTEN EHRT

 

Der Feuersturm von Dresden / Luftangriffe gegen Dresden

 

(Quelle: AV Medienproduktion, 91629 Weihenzell, Am Schelm 8

History Film von Karlheinz J. Geiger / DVD

 

Das Besondere an dieser DVD ist, dass der Betrachter zu Beginn zuerst das Dresden vor seiner Zerstörung kennenlernt. Während einer Stadtbesichtigung mit einer Straßenbahn lernt er die überquellende Fülle an kunstvoller Architektur dieser Stadt kennen: Semper Oper – Altstädter Wache – Dresdner Zwinger – Schloss mit Schlosshof – Festplatz – Großer Garten - Japanisches Palais – Altmarkt Mittelpunkt der Innenstadt – Augustus Brücke – Blaues Wunder, die erste Hängebrücke Europas – Frauenkirche, das Wahrzeichen Dresdens – Katholische Hofkirche – Körner Haus-Gemälde von Raffael– Rembrandt, Tizian und vielen anderen Malern von Weltruf.

Künstler ersten Ranges arbeiteten jahrelang an den Kostbarkeiten. Der künstlerische Reichtum Europas war in Dresden zu Hause. Die Anmut und Schönheit Dresdens waren wie ein Juwel, das überall in der Welt bewundert wurde und das Dresden den schmückenden und liebevollen Beinamen „Elbflorenz“ verlieh.

Besonderen Verdienst für die künstlerische Gestaltung von Dresden hatte der Kurfürst von Sachsen, August der Starke (1694 – 1733), sein Vorbild war Ludwig XIV der Sonnenkönig

Seine Prachtliebe verschönerte Dresden so nachhaltig, dass die meisten Kunstwerke seiner unermüdlichen Initiative zu verdanken waren. Aber auch seine Nachfolger haben künstlerisch viel für Dresden getan.

Das Beklemmende und zu Herzen Gehende an diesem ausgezeichneten History Film ist das Wissen des Betrachters, dass in den nächsten Minuten der zigtausendfache Tod aus dem sternenklaren Himmel jener Winternacht fallen wird. Dass diese wunderschöne Stadt mit all ihren herrlichen Kunstwerken und mit Hunderttausenden ihrer Bewohner, in den nächsten Minuten sterben werden. Sie werden Opfer sein einer ruchlosen Tat, eines ungeheuerlichen Massenmordes, der in den Gehirnen von gewissenlosen Kriegsverbrechern kaltblütig geplant und dann ausgeführt wurde.

In allen 60 deutschen Städten, die von Winston Churchill und seinem Gehilfen, dem britischen Luftmarschall Arthur Harris ausgesucht und zum Tode durch Flächenbombardierung und Einäscherung verurteilt wurden, gab es herrliche Bauwerke, wertvolle Kunst in vielen Variationen, Denkmäler, jahrhundertealte Fachwerkhäuser, ganze Straßenzüge aus dem Mittelalter, Plätze und Winkel, die unsere Heimat so romantisch und liebenswert gestalteten und die unwiederbringlich zerstört wurden.

Das soll hier deutlich klargestellt und hervorgehoben werden. Aber es gab keine Stadt in Deutschland, wo eine solche Konzentration von Schönheit vorhanden war wie in Dresden.

Nirgendwo gab es so viele Tote und bei keiner anderen Stadt waren die Bombenangriffe

so hinterhältig und so menschenverachtend!

Deshalb wird der Hauptstadt von Sachsen in dieser Historik-Serie soviel Raum gewidmet.

Gleichzeitig wird mit Dresden der 5 Jahre andauernde anglo-amerikanische Bomben-Holocaust gegen deutsche Städte an den Pranger der Weltgeschichte gestellt.

 

 

 

 

 

 

Der Feuersturm von Dresden / History Film von Karlheinz J. Geiger

Diese DVD mit ihrer sachlichen und authentischen Schilderung gehört in jede deutsche Familie. Sie zeigt, wie die Gegner des Deutschen Reiches damals gegen die deutsche Zivilbevölkerung vorgegangen sind. Ohne Skrupel , ohne Mitgefühl, ohne Mitleid. Dresden ist das Musterbeispiel für den Niedergang von Moral, Zivilisation und Menschlichkeit im Bombenkrieg. In dieser DVD schildern 11 Augenzeugen, 9 Frauen und 2 Männer, ihre Erlebnisse, oft mit tränenerstickter Stimme. Nachstehend sowohl offizielle Angaben als auch Auszüge aus den Schilderungen der Augenzeugen.

13.Februar 1945, 22.15 Uhr: 1. Welle - 244 Lancaster-Bomber.

Dresden hatte damals eine Wohnbevölkerung von 630 000. In dieser Februar Nacht befanden sich ungefähr 500 000 – 700 000 Flüchtlinge aus Oberschlesien und anderen Gebieten in der Stadt, die vor der Roten Armee geflohen waren. Der Bombenhagel fiel auf 1,2 - 1,4 Millionen Frauen, Kinder, Alte und Verwundete, denn Dresden war auch Lazarett-Stadt!

13.Februar 1945, Mitternacht: 2. Welle - 529 Lancaster-Bomber

Die 2 Stunden Abstand waren geplant, das geht aus internen englischen Berichten hervor! Man wollte die Feuerwehren und die Krankenwagen bei ihrer Arbeit auch vernichten. Durch den Doppelangriff sollte der Feuersturm entstehen, auch das war offiziell geplant. Deutsche Nachtjäger konnten wegen Spritmangel nicht eingreifen.

Churchill erfuhr Tage zuvor, dass Dresden mit Flüchtlingen überfüllt sei. Er gab persönlich den Befehl Dresden anzugreifen. Alles brannte, Feuerräder rollten durch die Stadt, viele Menschen brannten lichterloh, die Kleider voll Phosphor. Überall lagen Leichen auf den Straßen.

Das Verhältnis zwischen England/Amerika und der Sowjetunion hatte sich ab 1944 zunehmend verschlechtert. Churchill-Zitat im Januar 1944:

„Wir haben wohl das falsche Schwein geschlachtet“. Nach der Vernichtung von Dresden, aus einer internen Mitteilung ein anderes Churchill-Zitat :

„Die Bombenangriffe auf Dresden sollen den Russen, wenn sie dort ankommen, aufzeigen zu was unsere Bomberverbände fähig sind!“. Menschenverachtender und bösartiger kann man sich nicht mehr ausdrücken.

14.Februar 1945 Morgens: 3. Welle - 450 viermotorige Bomber

Die Aufräumungsarbeiten waren in vollem Gange. Ausgebombte Frauen, Kinder und Alte wollten mit Leiterwägelchen und Kinderwagen aus der Stadt fliehen. Dazwischen überlebende Flüchtlinge mit ihren Pferdewagen. Ein riesenlanger Elendszug bewegte sich in Richtung Erzgebirge. Mitten hinein in diese Menschenmassen warfen die Bomber ihre Sprengbomben, Phosphorkanister und Brandbomben. Es war ein Inferno, das man mit Worten nicht beschreiben kann.

Die Begleitjäger vom Typ „Mustang“ machten im Tiefflug richtig Jagd auf einzelne Menschen, besonders auf den Elbwiesen aber auch in der Innenstadt und sie hatten offensichtlich Freude daran.

Überall auf den Straßen lagen riesige Mengen an Leichen, aus den Kellern kamen Hilferufe. Am Altmarkt stapelte man die Leichen zu Hunderten um sie zu verbrennen wegen der Seuchengefahr. Um die Leichenstapel zu stabilisieren legte man sie schichtweise auf Straßenbahnschwellen. Viele der Toten waren durch den Feuersturm winzig klein geschrumpft. Durch diesen Bomben-Holocaust auf Dresden wurden 75 358 Wohnungen total zerstört, eine große Zahl beschädigt oder unbewohnbar gemacht. Die realistische Zahl der Toten liegt bei 350 000 - 500 000. Die heute immer wieder genannte Zahl von 35.000 wurde von den Augenzeugen vehement bestritten! Dabei handelt es sich um die Zahl der identifizierten Leichen, die allermeisten Toten konnten jedoch nicht identifiziert werden.

(Der Verfasser)

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

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