L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

- Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 63

 

Wer von der Lüge lebt, muß die Wahrheit fürchten

 

 

Der Krieg auf dem Balkan / Teil II

 

Die in Griechenland einrückenden deutschen Truppen stießen zunächst auf den harten Widerstand der mittlerweile verbündeten Griechen und Briten. Schwere und verlustreiche Kämpfe gingen dem entscheidenden Durchbruch durch die befestigte Metaxas-Linie und der Erstürmung des Klidi-Passes voraus. Daraufhin streckten auch die griechische Armee in Ostmazedonien und im Epirus die Waffen. Am 23. April 1941 erklärte sich Griechenland zur Kapitulation bereit. Mit der sofortigen Entlassung aller entwaffneten griechischen Soldaten in ihre Heimatgebiete demonstrierte die Wehrmacht, dass sich das Deutsche Reich als nicht mit Griechenland im Kriegszustand befindlich betrachtete!

Solange jedoch britische Streitkräfte im Lande waren, mussten die deutschen Operationen fortgesetzt werden. Fallschirmjäger nahmen am 25. April 1941 den Kanal von Korinth. Am 27. April 1941 besetzten deutsche Armeen die Griechische Hauptstadt Athen.

(„Um Sein oder Nichtsein“ von Lothar Greil, Seite 41)

 

Die britischen Truppen in Griechenland haben den Befehl erhalten, sich möglichst kampflos zurückzuziehen. Alle verfügbaren Seestreitkräfte werden zum Abtransport der Truppen eingesetzt. Von Alexandria aus kommen sechs Kreuzer und 19 Zerstörer zu Hilfe – mehr als die gesamte deutsche Kriegsmarine in diesem Augenblick besitzt. Ein Teil der Truppen wird nach Ägypten gebracht, ein anderer zur griechischen Insel Kreta. Die Truppentransporte werden von deutschen Bombengeschwadern angegriffen. Fünf Tage lang dauert der Kampf der deutschen Luftwaffe gegen die britische Mittelmeerflotte. Von 62 000 Mann können die Engländer nur 50 000 Mann nach Kreta oder Ägypten bringen. Alle schweren Waffen müssen zurückgelassen werden. Damit ist der „Balkan-Feldzug“ nach nur drei Wochen beendet. Nur Kreta befindet noch in der Hand der Briten.

(„Drittes Reich und II. Weltkrieg“ von Dr. Christian Zentner, Seite 331)

 

Die Insel Kreta ist durch ihre zentrale Lage im östlichen Mittelmeer von großer strategischer Bedeutung. Das britische Oberkommando befürchtet, die Deutschen können von dort Ägypten angreifen um dem italienischen Verbündeten zu helfen. Kreta ist die starke Bastion, der Sperriegel vor Ägypten.

 

Auch die deutsche Führung ist sich der Bedeutung Kretas für die Sicherung der auf dem Balkan errungenen Erfolge und zugleich als Sprungbrett nach Ägypten und Nordafrika bewusst. Aber wie soll man diese Insel angreifen? Sie umfasst 8300 Quadratkilometer und hat rund eine halbe Million Einwohner. Die Invasion mit einer Landungsflotte ist völlig ausgeschlossen. Noch beherrscht die britische Flotte das östliche Mittelmeer. So entsteht der Plan, Kreta aus der Luft, durch Fallschirmjäger und Luftlandetruppen, zu erobern. Die deutschen Fallschirmjäger haben im Westfeldzug des vergangenen Jahres Hervorragendes geleistet.

(„Drittes Reich und II. Weltkrieg“ von Dr. Christian Zentner, Seite 331)

 

 

 

Die Schlacht um die Insel Kreta

Das größte Luftlandeunternehmen der Kriegsgeschichte beginnt am 20. Mai 1941. Zunächst bombardiert die deutsche Luftwaffe vom frühen Morgen an die feindlichen Stellungen auf der großen Insel – zumeist aber die angelegten Scheinstellungen. Damit bleibt das Bombardement praktisch ergebnislos! Die deutschen Fallschirmjäger springen direkt in die Hölle der feindlichen Abwehr, von der sie glauben sie sei schon ausgeschaltet. Sehr viele der langsam vom Himmel zur Erde schwebenden Fallschirmjäger werden mit Maschinengewehren, Karabinern und Pistolen abgeschossen. Die zur Unterstützung der ersten Welle vorgesehenen Luftlandetruppen können nicht helfend eingreifen weil die Flugplätze in britischer Hand sind.

General Student, der Kommandeur des XI. Fliegerkorps, das alle Luftlandetruppen umfasst, entschließt sich zu einer grundlegenden Änderung der Taktik. Er befiehlt alle Kräfte gegen einen einzigen Schwerpunkt einzusetzen, gegen den Flughafen Malmes.

General Students Taktik hat Erfolg. Transport-Segelflugzeuge gehen mitten in den britischen Stellungen um Malmes nieder! Die Deutschen erleiden wieder schwerste Verluste aber die Überlebenden erobern eine ganze Anzahl der britischen Stellungen. Die Royal Airforce später:

„Bei Malmes wurde die Schlacht um Kreta verloren!“

 

Schon am Morgen des 21. Mai 1941 landen deutsche Transportflugzeuge auf dem Flugplatz Malmes, obwohl der Flugplatz selbst noch gar nicht in deutscher Hand ist, er ist im Laufe der nächtlichen Kämpfe zum Niemandsland geworden. Die landenden Flugzeuge erleiden wieder schwerste Verluste! Trotz aller Verluste gelangt immer mehr Nachschub an Soldaten und Waffen nach Malmes. Bald ist nicht nur der Flugplatz sondern auch die Stadt Malmes in deutscher Hand. Verstärkung fliegt heran in immer größerer Zahl. Jetzt werden vor allem Gebirgsjäger gelandet um den einsam kämpfenden Kameraden vor Kania, Heraklion und Retymon zu Hilfe zu eilen.

Am 26.Mai 1941 gelingt der Durchbruch durch die britischen Stellungen, am nächsten Tag fällt die Stadt Kania. Am 28. Mai wird das Gebiet um die Suda-bucht erobert. Nun kann der Nachschub von Griechenland über See herangeführt werden.

Der englische General Freyberg befiehlt den Rückzug. An der kretischen Südküste erscheint die britische Flotte, um die geschlagenen Truppen nach Ägypten zu bringen. Die Briten erleiden dabei noch sehr hohe Verluste.

Kreta ist jetzt vollständig in deutscher Hand.

Die britische Mittelmeerflotte verliert bei dieser Räumungsaktion drei Kreuzer und sechs Zerstörer durch deutsche Kampfflugzeuge. Ein Flugzeugträger, drei Schlachtschiffe, sechs Kreuzer und fünf Zerstörer werden stark beschädigt, wobei 2000 britische Seeleute den Tod finden. Von 32 000 Engländern ist die Hälfte gefallen oder in deutsche Gefangenschaft geraten. Die Eroberung Kretas erforderte 5 580 deutsche Opfer während der gesamte Balkan-Feldzug die deutsche Wehrmacht „nur“ 5 650 Tote, Vermisste und Verwundete gekostet hat. Deshalb beschließt Hitler die Fallschirmtruppe nie wieder in einem solchen opfervollen Einsatz zu verwenden. Der prominenteste Fallschirmjäger war Max Schmeling der deutsche Box-Schwergewichts-Weltmeister.

(„Drittes Reich und II. Weltkrieg“ von Dr. Christian Zentner, Seite 335)

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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