L e o T h e n n Pforzheim Sommer 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

 

Die Monate nach dem Ende des Frankreich-Feldzuges am 22.Juni 1940 und das Jahr 1941 waren angefüllt mit vielen strategischen Überlegungen, diplomatischen Aktivitäten und einer Reihe von Feldzügen in Europa und in Nordafrika. Es wird jetzt versucht im Zeitraffer und möglichst übersichtlich die einzelnen Stationen aufzuzeigen. Als Quelle dient dazu: „Um Sein oder Nichtsein / Deutsche Schicksalsjahre 1918 – 1945 von Lothar Greil, sowie weitere noch genannte historische Unterlagen.

(Der Verfasser)

 

Bollwerk Deutschland

 

Nachdem die Sowjetunion im Jahr 1940 die Bindung der deutschen Kräfte im Westen als willkommene Gelegenheit wahrgenommen hatte, Estland, Lettland, Litauen, Bessarabien und die Nordbukowina zu okkupieren, setzte sie ihre Erpressungspolitik gegen das Reich bei gleichzeitiger Massierung von Truppenverbänden an ihrer Westgrenze fort.

Moskau beanspruchte sowjetische Stützpunkte an den Meerengen des Schwarzen Meeres, der Ostsee, des Großen Belts, des Kleinen Belts, am Öresund, im Kattegatt und am Skagerrak, die Einbeziehung Finnlands in seinen Machtbereich. Außerdem noch die deutsche Zustimmung für die Errichtung sowjetischer Militärbasen in Bulgarien und an der Adria sowie für die Ausdehnung des bolschewistischen Interessengebietes im Raum südlich von Batum und Baku in Richtung Persischer Golf.

 

Obwohl Deutschland bis zum Frühjahr 1941 immer mehr mit einem praktischen Kriegseintritt der USA rechnete, wider Willen durch die abenteuerliche Kriegspolitik Mussolinis und das restlose Versagen der italienischen Armee in Nordafrika engagiert war und im Osten von der aufmarschierenden Roten Armee bedroht wurde, lehnte die Reichsregierung alle weiteren Zugeständnisse an die Sowjetunion ab.

(„Um Sein oder Nichtsein“ von Lothar Greil, Seite 41)

 

Hitler als Diplomat

Im Herbst 1940 versuchte sich der bisher erfolgreiche Feldherr Adolf Hitler als Diplomat. An der spanischen Grenze, im Bahnhof von Hendaye traf er mit dem spanischen Diktator Franco zusammen. Diplomatisch geschickt aber hart in der Sache, ließ sich Franco nicht darauf ein an der Seite Deutschlands in den Krieg einzutreten.

 

Nicht besser erging es Hitler in Montoire, wo er mit dem französischen Staatsoberhaupt Pétain zusammentraf. Der greise Marschall entgegnet Hitler knapp, aber bestimmt: „Frankreich ist nicht mehr in der Lage einen neuen Krieg zu führen.“ Damit war Hitlers Traum „mit Europa gegen England“ ausgeträumt.

Am 28. Oktober 1940 rollt Hitlers Sonderzug wieder über die deutsche Grenze zurück, als Hitler die Schreckensbotschaft erhält: Mussolini ist im Begriff, von dem schon im Herbst 1939 okkupierten Albanien aus, nun in Griechenland einzufallen.

(„Drittes Reich und II. Weltkrieg“ von Dr. Christian Zentner Seite 328)

 

 

 

 

 

 

Am 28.10.1940 erklärt Mussolini den Krieg an Griechenland

Hitler dirigiert sofort seinen Sonderzug um, Richtung Italien um Mussolini von seinem Vorhaben abzubringen. Als Hitler auf dem Bahnhof von Florenz mit Mussolini zusammentrifft, marschieren die italienischen Divisionen schon! Hitler sieht schwarz als er von dem stolzen Mussolini nach Berchtesgaden zurückfährt. Seine Befürchtungen bewahrheiten sich bald. Die Griechen kämpfen außerordentlich tapfer und haben eine gute Führung. Es dauert nicht lange, dann stehen die Italiener wieder in ihren Ausgangsstellungen. Noch schlimmer: Die griechische Armee geht zur Offensive über und treibt die Italiener bis weit nach Albanien hinein. Mussolinis Truppen flüchten.

(„Drittes Reich und II. Weltkrieg“ von Dr. Christian Zentner Seite 329)

 

Der Dreimächte-Pakt

Dieses Bündnis zwischen Deutschland – Italien und Japan wurde am 27. September 1940 geschlossen. Man sprach damals in den Medien und in der Öffentlichkeit von der Achse Berlin-Rom-Tokio und von den Achsenmächten.

(Der Verfasser)

 

Die militärische Situation in Bulgarien, Jugoslawien und auf Kreta

Von der Sowjetunion bedroht, trat Bulgarien am 1. März 1941 dem Dreimächte-Pakt bei.

Jugoslawien folgte am 25. März 1941. Zwei Tage später veränderte ein von Moskau sorgsam vorbereiteter und von England und den USA unterstützter Staatsstreich in Jugoslawien die Lage vollkommen. Die neue jugoslawische Regierung unter Armeegeneral Dusan Simovic widerrief den Beitritt zum Dreimächtepakt, unterzeichnete einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion und ordnete eine gegen das Deutsche Reich gerichtete Generalmobilmachung an. Unterdessen waren britische Truppen auf der Insel Kreta und in Griechenland gelandet. Kretische Häfen wurden zu englischen See- und Luftstützpunkten ausgebaut.

 

Einer derart plötzlich eingetretenen massiven Bedrohung im Südosten musste das Deutsche Reich augenblicklich entgegenwirken. Am 6.April 1941 marschierten deutsche Truppen in Jugoslawien ein. Da sich Operationen britischer Streitkräfte gegen Rumänien abzeichneten, unterrichtete die Reichsregierung das griechische Kabinett davon, dass Deutschland gezwungen sei, gegen Engländer in Griechenland militärisch vorzugehen, ohne dabei feindliche Ziele gegen das griechische Volk zu verfolgen.

(„Um Sein oder Nichtsein“ von Lothar Greil, Seite 41)

 

Am 6. April 1941 beginnt der deutsch-italienische Angriff auf dem Balkan. Zuerst wird Jugoslawien überrannt. Schon nach sechs Tagen wird Belgrad von deutschen Truppen besetzt. Am 14. April tritt der Führer der Putschistenregierung zurück, drei Tage später bietet sein Nachfolger die Kapitulation an. Nach noch nicht einmal 14 Tagen ist in Jugoslawien jeder organisierte Widerstand zu Ende.

Der jugoslawische Vielvölkerstaat zerbrach in wenigen Tagen.

Kroaten, Bosnier und Volksdeutsche begrüßten die deutschen Soldaten als Befreier vom serbischen Joch. Schon am 11.April 1941 begründete General Sladko Kvaternik ein selbständiges Kroatien.

(„Drittes Reich und II. Weltkrieg“ von Dr. Christian Zentner Seite 330)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

 

 

 

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland.de

 

 

 

 

 

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