L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. 61

 

Die politische und militärische Lage im Juli 1940

 

Der Frankreich-Feldzug war gerade siegreich beendet. Freund und Feind hat mit fassungslosem Staunen gesehen, wie die damals größte und bestausgerüstete Armee der Welt, und das starke britische Expeditionskorps, in einem grandiosen Sturmlauf, innerhalb von nur 6 Wochen (10.Mai – 25. Juni)

von den deutschen Soldaten besiegt wurde. Deutschland war zehn Tage lang in ein Meer von Hakenkreuzfahnen gehüllt, die Kirchenglocken läuteten an sieben Tagen mittags eine Viertelstunde lang. Die Deutschen waren unendlich stolz auf ihre Soldaten, stolz auf ihr Vaterland, es gab nur noch ganz wenige Andersdenkende.

 

Aber bei aller patriotischen Begeisterung hofften besonders die Frauen und Mütter, dass der Krieg jetzt zu Ende ist und dass ihre Männer und ihre Söhne bis Weihnachten nach Hause kommen. Nicht so die deutsche Jugend. Die war zum allergrößten Teil bereit weiter zu kämpfen, wenn es notwendig sein sollte. Für sie hieß die Losung: „Führer befiehl, wir folgen Dir!“

 

Die Reichsregierung jedoch versuchte eine Begrenzung des Krieges und möglichst einen Waffenstillstand mit England, wie der zweite Friedensappell von Adolf Hitler in seiner Rede am 19.Juli 1940 im Deutschen Reichstag beweist.

 

In der Folge wird im Zeitraffer aufgezeigt wie der bisherige Krieg von seinen klaren zwei Fronten (Polen + Frankreich) zu einem Mehrfronten-Krieg wird und sich über ganz Europa und sogar über Nordafrika ausbreitet.

Es wird aber auch sehr deutlich gezeigt, dass in keinem der Fälle die Initiative von Deutschland ausging. Durch die Aktivitäten und die Einkreisungspolitik Englands und die versteckte Strategie Russlands sowie durch unüberlegtes und falsches militärisches Vorgehen des Bundesgenossen Italien, wurde Deutschland in Situationen hineinmanöveriert, die es so niemals gewollt hat. Um seiner eigenen Sicherheit willen aber war die deutsche Reichsregierung immer wieder gezwungen militärisch zu handeln.

 

Jeder Zeitzeuge hat damals die militärische Entwicklung hautnah mit Interesse und mit Sorge erlebt und weiß, dass die heute immer wieder zu hörende Behauptung:

„Hitler hat den Krieg über ganz Europa gebracht“ nicht den historischen Tatsachen entspricht.

(Der Verfasser)

 

Die treibende Kraft im Hintergrund, die zum Ausbruch des Krieges am 1.9.1939 und zu seiner Ausweitung zum zweiten Weltkrieg führte, war der Präsident der USA F.D. Roosevelt, der von gewissen Mächten gemanagt und gesteuert wurde. Der Plan dazu wurde spätestens 1929, vermutlich aber früher, auf der sog. Friedenskonferenz von Versailles, ersonnen. Der letzte Schritt war die Kriegserklärung Deutschlands, die fälschlich als deutsche Schuld dargestellt wird.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, Seite 192)

 

 

 

 

 

 

 

Bevor diese Historik-Serie die nächsten Ereignisse schildert, ist ein menschlich-moralischer Rückblick auf den bisherigen Kriegsverlauf angebracht. Bei allen bisherigen Kampfhandlungen in Polen und in Frankreich, wurde der Krieg von beiden Seiten auf ritterliche Weise und mit Respekt vor dem Gegner geführt. Die Haager Landkriegsordnung von 1907 wurde immer und überall eingehalten Es gab unendlich viele Einzelfälle, die zeigten, dass die Kämpfer menschlich anständig miteinander umgingen und die Ehre des Gegners nicht verletzten. Dies geschah sowohl im Krieg selbst als auch nach erfolgter Gefangennahme. Hier zwei Beispiele:

 

Ehrenwache vor dem Grab des polnischen Marschalls Pilsudski

Nach der Einnahme der Stadt Krakau am 6.9.1939 wurde sofort von Adolf Hitler diese Ehrenwache angeordnet. Damit erwies er seinem ehemaligen diplomatischen Widersacher seinen persönlichen Respekt.

(„Der Polenfeldzug 1939“ von Alex Buchner, Foto auf Seite 63)

 

Unterzeichnung des deutsch-französischen Waffenstillstandes am 21. ü 22. Juni 1940 im Wald von Compiègne

Am 21. Juni 1940 traf die französische Abordnung um 15.15 Uhr auf dem Denkmalsplatz ein. Eine deutsche Ehrenkompanie präsentierte. Armeegeneral Huntzinger, der französische Bevollmächtigte, und seine Begleiter Botschafter Noel, Luftwaffengeneral Bergeret und Vizeadmiral Leluc grüßten die deutsche Fahne. Nach kurzer taktvoller Vorstellung verlas Generaloberst Keitel die Waffenstillstandsbedingungen. Nach dem Vortrag übergab Adolf Hitler die schriftlich fixierten Bedingungen, die besonderen Bedacht auf die Wahrung der französischen Ehre und einen weiten Spielraum für das organische Wachsen einer fruchtbaren deutsch-französischen Verständigung offen ließen.

 

Am 22. Juni 1940 bei der Unterzeichnung:

General Huntzinger zu Keitel: „Herr General, Sie sind Soldat und wissen wie hart es für einen Soldaten ist was ich jetzt tun werde.“

Respektvoll antwortet Keitel: „ Es ist ehrenvoll für einen Sieger einen Besiegten zu ehren. Es drängt mich, der Tapferkeit der französischen Soldaten Tribut zu zollen. Ich bitte um eine Minute Schweigen zum Gedächtnis derer, die auf beiden Seiten ihr Blut für ihr Vaterland vergossen haben.“ Nach der Gedenkminute wurde unterzeichnet. Keitel gab anschließend den französischen Offizieren das Geleit: „Als Soldat kann ich mitfühlen, was Sie erduldet haben. Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen meine tiefe Hochachtung für die Art auszusprechen, mit der Sie die Interessen Ihres Landes bis zum Letzten zu verteidigen gewusst haben, und Sie meiner vollen Sympathie als Soldat zu versichern“.

(„Deutsche Schicksalsjahre 1918 – 1945) von Lothar Greil, Seite 40)

 

An diesen menschlichen, großherzigen, fairen und edelmütigen Umgang eines Siegers mit einem Besiegten sollen sich die Leser erinnern, wenn an späterer Stelle dieser Historik-Serie die deutsche Kapitulation am 8.Mai 1945 geschildert wird. Wenn sie lesen wie niederträchtig,erniedrigend,unfair und unmenschlich die deutschen Offiziere von den Siegern behandelt wurden.

(Der Verfasser)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

 

 

 

Bei Interesse an Nr. 1 – 60: www.die-wahrheit-fuer- deutschland.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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