L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr. 59

 

Die Rede von Reichskanzler Adolf Hitler nach dem Frankreichfeldzug

 

Am 19.Juli 1940 gab Hitler vor dem Deutschen Reichstag eine Erklärung der Reichsregierung ab. (Das Gleiche tat er auch nach dem Polenfeldzug am 6. Oktober 1939). Diese Rede umfasst 12 ½ Seiten und liegt als Kopie des Original-Protokolls hier vor. Nachfolgend wird versucht das Wichtigste in Auszügen wiederzugeben. Besonders interessant sind jene Passagen, in denen Hitler versucht eine weitere Ausweitung des bisher europäischen Krieges zum Weltkrieg zu vermeiden. Mit dem zeitlichen Abstand von 66 Jahren, drängt sich die Frage auf, was wäre eigentlich nicht geschehen, wenn Winston Churchill damals auf das Waffenstillstandsangebot von Adolf Hitler eingegangen wäre? Es hätte keinen Afrika-Feldzug gegeben, keinen Krieg auf dem Balkan, in Griechenland und auf Kreta, keinen Russland-Feldzug, keinen Kriegseintritt der USA, keinen Fernostkrieg, keine Flächenbombardierungen durch die RAF, keine Einäscherung von 60 deutschen Städten mit vielen Hunderttausenden toten Frauen, Kindern und Greisen, keine Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, keine Vertreibung und Vertreibungsverbrechen mit Millionen von Toten, kein Rheinwiesenlager und ähnliche Gefangenenlager wo man deutsche Kriegsgefangene unter freiem Himmel krepieren ließ, sie gedemütigt hat und hungern ließ obwohl Lebensmittel in Hülle und Fülle vorhanden waren, keine russischen Gulags, wo deutsche Kriegsgefangene noch viele Jahre nach dem Krieg als Arbeitssklaven gehalten wurden – und es hätte weltweit keine 55 Millionen Tote gegeben!

( Der Verfasser)

 

Deutscher Reichstag, 5. Sitzung, Freitag den 19.Juli 1940

Die Sitzung wird um 19 Uhr 1 Minute durch den Präsidenten eröffnet.

Präsident Göring: Ich eröffne die Sitzung des Reichstags.

Meine Herren Abgeordneten! Ich bitte Sie sich von Ihren Plätzen zu erheben.

(Es folgte das Gedenken an die gefallenen Soldaten und Offiziere im Frankreichfeldzug und Anteilnahme an dem Schmerz der Hinterbliebenen)

Der Präsident: Ich bitte unseren Führer das Wort zu ergreifen Adolf Hitler, Führer und Reichskanzler (stürmische Heilrufe):

Abgeordnete! Männer des Deutschen Reichstages! Inmitten des gewaltigen Kampfes um die Freiheit und für die Zukunft der deutschen Nation, habe ich Sie zu dieser Sitzung einberufen lassen. Die Gründe dafür liegen in der Notwendigkeit unserem eigenen Volk die Einsicht in die historische Einmaligkeit der Vorgänge, die wir erlebten, zu erschließen, den verdienten Soldaten zu danken, sowie in der Absicht, zu versuchen, noch einen und dieses Mal den letzten Appell an die allgemeine Vernunft zu richten….. Das Programm der nationalsozialistischen Bewegung war ein Versuch, die Revision des Versailler Vertrags unter allen Umständen – soweit aber irgend möglich auf friedlichem Wege – herbeizuführen …. Diese Revision war eine naturnotwendige! Das Unhaltbare der Versailler Bestimmungen lag nicht nur in der demütigenden Diskriminierung, der Rechtlosmachung entsprechend der Entwaffnung des deutschen Volkes, sondern vor allem in der daraus abgeleiteten materiellen Zerstörung der Gegenwart und der beabsichtigen Vernichtung der Zukunft eines der größten Kulturvölker der Welt ….. auch auf der Seite unserer Gegner vor der Verwirklichung dieses Wahnsinnswerkes warnten, ist ein Beweis für die sogar in diesen Reihen herrschende Überzeugung von der Unmöglichkeit dieses Schanddiktat für die Zukunft aufrechtzuerhalten ……

Alle Versuche des demokratischen Deutschlands, auf dem Revisionswege eine Gleichstellung des deutschen Volks zu erreichen, blieben erfolglos …. Der britisch-französische Anspruch, das Versailler Diktat als eine Art internationale oder gar höhere Rechtssetzung auszugeben, war für jeden ehrlichen Deutschen nichts anderes als eine freche Anmaßung, die Annahme aber, dass ausgerechnet englische oder französische Staatsmänner Hüter des Rechtes an sich oder gar der menschlichen Kultur wären, eine dumme Unverschämtheit (lebhafter Beifall) ….. Die nationalsozialistische Bewegung hat in ihrem Programm neben der inneren Erlösung aus den jüdisch-kapitalistischen Fesseln einer plutokratisch-demokratischen dünnen Ausbeuterschicht den Entschluss zur Befreiung des Reiches aus den Versailler Diktatfesseln verkündet ..... Da wurde die am 19. September 1938 in München getätigte Übereinkunft der vier wesentlich daran beteiligten großen Staaten in der öffentlichen Meinung in London und Paris nicht nur nicht begrüßt, sondern als abscheuliches Schwächezeichen verdammt …..

 

Die blutbefleckten jüdisch-kapitalistischen Kriegshetzer sahen in den Möglichkeiten des Gelingens einer solchen friedlichen Revision das Entschwinden greifbarer Anlässe für die Verwirklichung ihrer wahnsinnigen Pläne ….. Das internationale jüdische Völkergift begann immer mehr gegen jede gesunde Vernunft zersetzend zu arbeiten. Die Literaten verstanden es, die anständigen Männer, die den Frieden wollten, als Schwächlinge, ja als Landesverräter hinzustellen. Juden und Freimauer, Rüstungsfabrikanten und Kriegsgewinnler, internationale Händler und Börsenjobber fanden politische Subjekte, Desperados und Herostratennaturen, die den Krieg als etwas Ersehnens- und damit Wünschenswertes hinstellten ….. Diesen verbrecherischen Elementen war es zuzuschreiben, dass der polnische Staat angeeifert wurde, eine Haltung einzunehmen, die in keinem Verhältnis zur deutschen Forderung stand ….. Wenn Herr Churchill und die anderen Kriegshetzer nur einen Bruchteil jener Verantwortung in sich gefühlt hätten, die ich gegenüber Europa empfand, hätten sie ihr niederträchtiges Spiel nicht unternehmen könnten! (Lebhafter Beifall) …..

Polen, eine der wirklichkeitsfremdesten Schöpfungen des Versailler Diktats, politisch und militärisch nur ein aufgeblasener Popanz, beleidigte monatelang den Staat Deutschland, drohte ihm ihn zusammenzuschlagen, vor Berlin Schlachten zu liefern, die deutschen Armeen zu zerhacken, die Grenze an die Oder oder an die Elbe zu verlegen und so fort …..

 

Am 6. Oktober 1939 sprach ich von dieser Stelle zum zweiten Mal im Krieg zum deutschen Volk. Ich konnte ihm die militärisch glänzende Niederwerfung des polnischen Staates melden. Ich habe damals zugleich einen Appell an die Einsichten der Männer in den feindlichen Staaten gerichtet und an die Völker selbst. Ich warnte vor einer Weiterführung des Krieges, deren Folgen nur verheerende sein konnten …. Die verantwortlichen Elemente in England und in Frankreich haben in diesem meinem Appell zum Frieden einen gefährlichen Angriff gegen ihre Kriegsgeschäfte gewittert ….Wegen meines Friedensvorschlages wurde ich beschimpft und persönlich beleidigt. Herr Chamberlein spie mich vor der Weltöffentlichkeit förmlich an und lehnte es ab, entsprechend den Direktiven der hinter ihm stehenden Hetzer Churchill, Duff Cooper, Eden und Hore Belisha usw. Über einen Frieden auch nur zu reden, geschweige denn für einen solchen zu handeln. So hat dieser großkapitalistische Interessenflügel nach der Fortsetzung des Krieges geschrieen! Diese Fortsetzung hat nun ihren Anfang genommen …. Während diese britisch-französische Kriegsclique also Umschau hielt neue Kriegsausweitungsmöglichkeiten zu finden, habe ich mich bemüht, den Aufbau der Deutschen Wehrmacht zu vollenden ….

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

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