L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

Geschichte fälschen ist noch schlimmer als Wechsel fälschen

 

Der West-Feldzug 1940 (Fall Gelb) Blatt III

 

Sonntag, 19. Mai 1940 Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Nach der Beseitigung des letzten Widerstandes auf der Insel Walcheren ist ganz Holland mit sämtlichen Inseln in deutscher Hand.

 

20. Mai 1940 Paris Die Agentur Havas berichtet:

Der Präsident der Republik hat gestern Abend ein Dekret unterzeichnet wonach General Weyand zum Oberkommandierenden über die gesamten Operationen ernannt wird. Er löst General Gamelin ab.

 

21. Mai 1940 Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt (Auszüge):

Unsere Truppen haben die Kanalküste erreicht …. Die französische 9. Armee ist zerschlagen und in Auflösung begriffen …. An diesem Siegeszug des deutschen Heeres hat die Luftwaffe hervorragenden Anteil.

 

21. Mai 1940 Goebbels-Weisung

Der Geheimsender hat alles nur Mögliche zu tun, um die Panikmache zu steigern. Seine Parole muss sein: „Wir sind verloren; Schluss mit dem Krieg!“

 

27. Mai 1940 Rom La Stampa berichtet:

Gestern Abend fand in Rom im Forum Mussolini eine große Sportveranstaltung statt. Nach Beendigung der Wettkämpfe wurden Transparente gehisst, die folgende Inschriften enthielten: „Krieg“ „Wir wollen marschieren!“, „Mittelmeer“. Mussolini hielt eine kurze Ansprache, in der er die jungen Faschisten lobte.

 

28. Mai 1940 Paris United Press berichtet:

Die belgische parlamentarische Delegation hat König Leopolds Befehl zur Kapitulation als eine Schande für das ganze Land bezeichnet und ihn zurückgewiesen.

 

28. Mai 1940 Stockholm Svenska Dagbladet berichtet aus Paris:

Über Paris liegt eine Atmosphäre des verhaltenen Zornes. Mehrmals ertönte im Rundfunk die Verurteilung der königlichen Handlungsweise „Die belgische Armee hat in brüsker Weise auf den Befehl ihres Königs bedingungslos kapituliert, ohne ihre französischen und britischen Kameraden in Kenntnis zu setzen!“

 

2. Juni 1940 London Die Agentur Reuter berichtet:

Dünkirchen wird geräumt. Während mehrerer Tage und Nächte herrschte dort Hochbetrieb, Zerstörer. Transportschiffe, Ausflugsschiffe, Fischkutter und Jachten waren oft bis zum Sinken mit Truppen überladen, die nach England zurückgebracht wurden.

 

4. Juni 1940 Das Oberkommando gibt als Sondermeldung bekannt:

Die Festung Dünkirchen wurde nach schwerem Kampf genommen. 40 000 Gefangene und unübersehbare Beute fielen in unsere Hand. Damit ist die gesamte belgische und französische Kanalküste in deutscher Hand.

(„Ziel Paris ,Der Westfeldzug 1940“ ,Janusz Piekalkiewicz Seite 132 – 151)

Was geschah in Dünkirchen in den Tagen vom 24. Mai – 3./4. Juni 1940?

 

Die Schlacht in Flandern neigte sich dem Ende zu. Überall haben die siegreichen deutschen Truppen den Gegner förmlich überrannt! Die holländische und die belgische Armee haben nach wenigen Tagen schon kapituliert. Die französischen Truppen wurden an allen Fronten geschlagen, waren auf der Flucht oder in Gefangenschaft. Ungefähr 80 Divisionen wurden aufgerieben. Die deutsche Luftwaffe hatte einen großen Anteil an dem Sieg.

 

Das britische Expeditionskorps war bei Dünkirchen vollkommen eingekesselt und so gut wie verloren. Beeindruckt durch den „Blitzkrieg“ der Deutschen, erwägt der Befehlshaber der Briten, Lord Gort, den Rückzug nach England. Am Sonntag, dem 19. Mai 1940 um 16.30 Uhr erhält das britische Kriegskabinett diese unfassbare Anfrage von Lord Gort. Es sind erst 9 Tage seit dem deutschen Angriff vergangen und schon ergreifen die bestausgerüsteten britischen Elitesoldaten die Flucht – menschlich verständlich, militärisch eine Katastrophe! Vor wenigen Tagen erst ist der Stolz des Empires an der Kanalküste bei Dünkirchen gelandet, voller Siegeszuversicht, überzeugt von sich und ihren Waffen. Sogar ein Lied haben sie mitgebracht und sie sangen es zu Anfang auch für ihre Kriegsberichterstatter: „We hang up our washes on the Siegfried-Line“ (Wir hängen unsere Wäsche am Westwall auf“)

 

Nur wenige Stunden nach der Anfrage von Lord Gort wurde in London der sofortige Rückzug des britischen Expeditionskorps (Operation „Dynamo“) dem Flaggoffizier von Dover, Admiral Ramsay, übertragen. Dieser Beschluss änderte jedoch nichts an der verzweifelten Lage des Expeditionskorps, die deutschen Panzerdivisionen rückten unaufhaltsam auf Dünkirchen vor. Es blieb nur Kampf und eventuell Tod oder Gefangenschaft. Die Evakuierung von einer Viertelmillion Soldaten war unmöglich während stattfindender Kampfhandlungen mit Flugzeugangriffen (Stuka), Artilleriebeschuss, Torpedierung der Evakuierungs-Schiffe durch deutsche U-Boote. Das Schicksal der britischen Expeditionskorps scheint besiegelt.

Dann geschah – aus britischer Sicht – das Wunder von Dünkirchen.

Am 24. Mai 1940 wurden die deutschen Panzerdivisionen durch „Führerbefehl“gestoppt. Hitler wollte die Panzer für die zweite Phase des Frankreichfelszugs durch das morastige Polderland in Flandern nicht „nutzlos gefährden“.

Generaloberst Guderian: „ … Wir waren sprachlos!“

Generaloberst Halder: „Mir ist nie klar geworden, wie Hitler auf die Idee einer „nutzlosen Gefährdung“ der Panzerverbände gekommen ist!“

 

Aus der näheren Umgebung von Hitler wurde später bekannt, dass Hitler dem „germanischen Brudervolk“ die Schmach der totalen Niederlage ersparen wollte um militärisch das Gesicht zu wahren. Seine Hoffnung mit England doch noch Frieden schließen zu könen war ungebrochen obwohl sein Friedensangebot nach dem Polenfeldzug 6.Oktober 1939 , von England brüsk abgelehnt wurde.

 

Die Operation „Dynamo“ begann am 27. Mai 1940 und dauerte bis in die Nacht vom 3./4. Juni 1940. Es wurden 225 000 Engländer und 112 000 Franzosen von Dünkirchen nach England evakuiert. Zurück blieb fast die gesamte Ausrüstung. Die Rettung des britischen Expeditionskorps wäre unmöglich gewesen ohne Hitlers Befehl, der die deutschen Panzerdivisionen zwölf Tage zuvor bei Dünkirchen zum Halten brachte.

( Quelle: „(„Ziel Paris ,Der Westfeldzug 1940“ ,Janusz Piekalkiewic / Der Verfasser)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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