L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

Wer die Fakten der Zeitgeschichte nicht kennt, muss alles glauben

 

Deutscher Reichstag – 4. Sitzung, Freitag, den 6. Oktober 1939

(Letzter Teil der „Friedens-Rede“ von Adolf Hitler nach dem Polenfeldzug)

 

…..was Deutschland und die deutsche Wehrmacht an Beleidigungen durch diese militärischen Dilettanten einstecken mussten, wäre von keinem anderen Staat hingenommen worden, allerdings auch von keinem anderen Volk zu erwarten gewesen ….. der zwischen Deutschland und Sowjetrussland abgeschlossene neue Freundschafts- und Interessenpakt wird beiden Staaten nicht nur den Frieden sondern eine glückliche dauerhafte Zusammenarbeit ermöglichen …..

In einem Augenblick, da Deutschland um die Konsolidierung seines Lebensraums ringt, der nur wenige 100 000 Quadratkilometer umfasst, erklären unverschämte Zeitungsschreiber in einem Staat, der selbst 40 Millionen Quadratkilometer beherrscht, Deutschland strebe nach der Weltherrschaft ….. ich habe dem deutschen Volk mein heiliges Wort verpfändet, den Versailler Vertrag zu beseitigen (stürmischer Beifall) und ihm das natürliche Lebensrecht als große Nation wiederzugeben …..wenn 46 Millionen Engländer das Recht in Anspruch nehmen, 40 Millionen Quadratkilometer der Erde zu beherrschen, dann ist es kein Unrecht wenn 82 Millionen Deutsche das Recht verlangen, in 800 000 Quadratkilometer zu leben, dort ihren Acker zu bebauen und ihrem Handwerk nachzugehen (lebhafter Beifall)…..und wenn sie weiter verlangen dass man ihnen jenen kolonialen Besitz zurückgibt, der einst ihr Eigen war, den sie niemanden durch Raub oder Krieg abnahmen, sondern den sie durch Kauf, Tausch und Verträge erworben haben (lebhafter Beifall)

…..im Übrigen aber war die ganze Arbeit der Wiederaufrichtung des Reiches eine nach innen gewandte. In keinem Land der Welt war die Sehnsucht nach Frieden größer als im deutschen Volk…..es ist ein Glück für die Menschheit und kein Unglück, dass es mir gelungen war, ohne innerpolitische Belastung der fremden Staatsmänner die wahnsinnigsten Unmöglichkeiten des Versailler Vertrags friedlich zu beseitigen …..

…..wohl aber habe ich statt einer Forderung an Frankreich immer nur einen Wunsch gerichtet, die alte Feindschaft für immer zu begraben und die beiden Nationen mit ihrer großen geschichtlichen Vergangenheit den Weg zueinander finden lassen ….. nicht geringer waren meine Bemühungen für eine deutsch-englische Verständigung, ja, darüber hinaus für eine deutsch-englische Freundschaft!

Niemals und an keiner Stelle bin ich wirklich britischen Interessen entgegengetreten. Das deutsche Volk ist mir auf diesem Weg willig gefolgt…..wenn mein Bestreben misslang, dann nur, weil eine mich persönlich geradezu erschütternde Feindseligkeit bei einem Teil britischer Staatsmänner und Journalisten vorhanden war, die kein Hehl daraus machten, dass es ihr einziges Ziel wäre, aus Gründen, die uns unerklärlich sind, gegen Deutschland bei der ersten sich bietenden Gelegenheit wieder den Kampf zu eröffnen……

…… weshalb soll nun der Krieg im Westen stattfinden? Für die Wiederherstellung Polens? Das Polen des Versailler Vertrags wird niemals wiedererstehen! (Stürmischer Beifall). Dafür garantieren zwei der größten Staaten der Erde. Die endgültige Gestaltung dieses Raumes, die Frage der Wiedererrichtung eines polnischen Staates sind Probleme, die nicht durch den Krieg im Westen gelöst werden, sondern ausschließlich durch Russland in einem Fall und durch Deutschland im anderen …..

 

 

 

 

.....man weiß übrigens ganz genau, dass es eine Sinnlosigkeit sein würde, Millionen von Menschenleben zu vernichten und Hunderte Milliarden an Werten zu zerstören, um etwa ein Gebilde wieder aufzurichten, das schon bei der seinerzeitigen Entstehung von allen Nichtpolen als Fehlgeburt bezeichnet worden war …..

…..in erster Linie also auf Rückgabe der deutschen Kolonien (Lebhafte Zustimmung) …..die Forderung nach den Kolonien ist begründet, nicht nur im historischen Rechtsanspruch, sondern vor allem in dem elementaren Rechtsanspruch auf eine Beteiligung an den Rohstoffquellen der Erde …..

…..so muss es gelingen, den Einsatz der Luftwaffe, die Anwendung von Gas usw. des U-Boots so festzulegen, dass der Krieg des furchtbaren Charakters eines Kampfes gegen Frauen und Kinder und überhaupt gegen Nichtkriegsteilnehmer entkleidet wird …..in Anlehnung an das Rote Kreuz eine grundsätzliche allgemein gültige internationale Regelung zu finden …..dann wäre es vernünftiger, an diese Lösung heranzugehen, ehe noch erst Millionen von Menschen zwecklos verbluten und Milliarden an Werten zerstört sind …..und dieser Kampf der Vernichtung wird sich nicht auf das Festland beschränken. Nein, er wird weit hinausgreifen über die See. Es gibt heute keine Inseln mehr (Lebhafter Beifall) Und das europäische Volksvermögen wird in Granaten zerbersten, die Volkskraft wird auf den Schlachtfeldern verbluten…..

 

Es mögen diese meine Auffassung nun die Herren Churchill und Genossen ruhig als Schwäche oder als Feigheit auslegen, ich habe mich mit ihren Meinungen nicht zu beschäftigen. Ich gebe diese Erklärung ab, weil ich selbstverständlich auch meinem Volk dieses Leid ersparen will. Sollte aber die Auffassung der Herren Churchill und seines Anhangs erfolgreich bleiben, dann wird eben diese Erklärung meine letzte gewesen sein. Wir werden dann kämpfen! Weder Waffengewalt noch die Zeit werden Deutschland bezwingen. Ein November 1918 wird sich in der deutschen Geschichte nicht mehr wiederholen…..mögen diejenigen Völker und ihre Führer nun das Wort ergreifen, die der gleichen Auffassung sind, und diejenigen meine Hand zurückstoßen, die im Kriege die bessere Lösung sehen.

Als Führer des deutschen Volkes und als Kanzler des Reiches kann ich in diesem Augenblick dem Herrgott nur danken, dass er uns im ersten schweren Kampf um unser Recht so wunderbar gesegnet hat und ihn bitten, dass er uns und allen anderen den richtigen Weg finden lässt, auf dass nicht nur dem deutschen Volk, sondern ganz Europa ein neues Glück des Friedens zuteil wird!!

(Die Abgeordneten erheben sich von den Sitzen und bereiten dem Führer immer wiederholte Beifallskundgebungen)

 

Präsident Göring: Mein Führer! Sie haben die Stellungnahme der Reichsregierung zu den Problemen des Kampfes, vor allen Dingen aber des Friedens aufgezeigt …..zeigt die ganze Großmütigkeit des Staatsmannes…..wo,in welcher Zeit und von welchem Volk ist jemals ein Führer so geliebt worden….. steht das Volk einiger denn je um Sie geschart....Führer befiehl, wir folgen!

 

(Die Abgeordneten erheben sich und bereiten dem Führer stürmische Huldigung)

Die Sitzung ist geschlossen. Die Abgeordneten singen die Nationalhymnen.

(Schluss der Sitzung 13 Uhr 30 Minuten)

 

(Quelle: Protokoll des Reichtages(12 Seiten)vom 6.Oktober 1939)

 

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

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