L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

Nur das ständige Wiederholen der Wahrheit zwingt die Lüge zum Rückzug

 

„Der Polenfeldzug 1939“ von Alex Buchner / Schlaglichtartige Einblicke in die Kampfhandlungen auf deutscher und polnischer Seite ( III).

 

Die Rote Armee greift ein

 

Die großen Schlachten von Tuchel, Radom, von Kutno und von Tomaszow waren geschlagen, der Großteil des polnischen Feldheeres bereits gefangen, zersprengt, verwundet oder tot – die 14 Tage bis zu dem fest versprochenen aktiven Eingreifen der Westmächte längst vergangen.

Wo blieb die Hilfe der Westmächte für Polen?

(Seite 158)

 

Das Einzige, was die Franzosen unternahmen, war eine am 6.9.1939 begonnene, räumlich eng begrenzte und ohne jeden Schwung durchgeführte „Offensive“, die über ein paar Kilometer im Vorfeld des Westwalls bei Saarbrücken nicht hinauskam.

Die Engländer hatten bis zum 15.8.1939 ganze zwei Divisionen in Frankreich gelandet, die überhaupt nicht in Erscheinung tragen. Englands Eingreifen beschränkte sich auf einige Luftangriffe, vorwiegend auf deutsches Küstengebiet.

(Seite 158)

 

Das englische Massenblatt „Times“ teilte seinen Lesern am 18.09.1939 in aller Offenheit mit:“.....die polnische Front ist völlig zusammengebrochen. Es ist offensichtlich, dass den Deutschen wenig mehr zu tun bleibt, als die Reste eines glänzenden Heeres von mehr als 1,5 Millionen Mann zusammenzutreiben. Auch nicht die kleinste polnische Truppenkonzentration war mehr möglich. Ferner waren die polnischen Nachrichtenverbindungen schon frühzeitig zusammengebrochen. Die polnischen Armeeführer hatten nicht die leiseste Vorstellung, wo ihr Hauptquartier war; wo die Front stand, hörten sie nur durch die Kommuniques der deutschen Sender. Das polnische Auswärtige Amt und der Generalstab wurde durch die Bombardemants von Ort zu Ort gejagt“.

(Seite 159)

 

Die Franzosen und die Engländer waren also nicht gekommen – dafür aber kamen die Russen! Als am 17. September 1939 der deutsche Feldzug gegen Polen bereits entschieden war, marschierte am frühen Morgen die Rote Armee der Sowjetunion mit zwei Heeresgruppen auf ganzer Grenzlänge von der Düna bis zum Dnjestr in Ostpolen ein. Es handelte sich dabei um die Weißrussische Heeresgruppe mit 4 Armeen und die Ukrainische Heeresgruppe mit drei Armeen. Dabei hatte die südlichste 12. Armee die meisten mot. –und Panzereinheiten und auch die Aufgabe Polen von Rumänien und Ungarn abzuschneiden. Ihre starken und gut ausgerüsteten Verbände rückten schnell vor, ohne auf nennenswerte Gegenwehr zu stoßen.

(Seite 159)

Das Eingreifen der Roten Armee basiert auf dem Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt vom 24. August 1939 und dem darin enthaltenen Geheimen Zusatzprotokoll. Fakten und Details siehe Nr. 29. (Der Verfasser)

 

Die sowjetischen Kriegsinteressen

Die Regierung der Sowjetunion wollte die ihr von den Polen 1920 abgenommenen Gebiete Weißrußlands und der Ukraine wiederhaben.

Dort lebten 1919, vor der polnischen Eroberung, neben 6 Millionen Ukrainern, Juden und Weißrussen nur 1,5 Millionen Polen. Der Umgang der Polen mit den Nichtpolen wurde ab 1920 zum Problemfall, den man sowohl in der Sowjetunion als auch in England und Frankreich registrierte. So schreibt der MANCHESTER GUARDIAN am 14.12.1931:

„Die Ukraine ist unter polnischer Herrschaft zu Hölle geworden. Von Weißrussland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen“. 1930 klagte der griechisch-katholische Metropolit von Lemberg, Erzbischof Szeptyckyi, in einem Brief:“ Die polnischen Strafexpeditionen ruinieren unsere Dörfer, unsere Schulen und unsere wirtschaftlichen Einrichtungen. Es handelt sich um eine krisenhafte Zuspitzung eines Systems der Verfolgung, das seit 1920 nicht mehr aufgehört hat“.

(„Erlöst und vernichtet zugleich“ / Ursachen und Folgen des II. Weltkriegs, Herausgeber: Verband deutscher Soldaten e.V., Seite 23)

 

Jetzt hatte sich der deutsche Belagerungsring um Warschau und Modlin durch die 3. + 4. + 8. + 10. Armee fest und dicht geschlossen. Mehr und mehr hatte sich Warschau mit Flüchtlingen gefüllt, die zusammen mit den hereingeretteten Soldatenmassen die Bevölkerungszahl auf über 2 Millionen anschwellen ließ. Aber obwohl an einen Entsatz nicht mehr zu denken war, da zu dieser Zeit bereits alle polnischen Armeen schon vernichtet oder ihre Restteile verstreut oder eingeschlossen waren, obwohl die polnische Regierung nach Rumänien geflüchtet war, die deutschen Truppen am Bug standen und auch noch die Rote Armee in Ostpolen einmarschiert war, dachte die militärische Führung in Warschau an keine Übergabe! Kämpfend sollte Warschau zum Fanal des Widerstands für ganz Polen werden.

(Der Polenfeldzug 1939“ von Alex Buchner, Seite 171)

 

Viermal schon waren die Polen in aller Form darauf aufmerksam gemacht worden, dass sie bei einer Fortsetzung des sinnlosen Widerstands für die Verluste besonders unter der Zivilbevölkerung verantwortlich seien. Seit sieben Tagen schon gingen die deutschen Versuche, die polnischen Militärs zu einer kampflosen Übergabe zu bewegen um ein nutzlos gewordenes Blutvergießen und eine Zerstörung der Stadt zu vermeiden. Aber die polnische Führung reagierte nicht darauf. Ihre einzige Antwort bestand darin, dass sich über 120 000 Soldaten in Warschau für die zu erwartenden Kämpfe verbarrikadierten.

(Seite 172)

 

Der polnische Befehlshaber General Rommel lehnte jede Kapitulation der Besatzung und ebenso eine Übergabe der Stadt auch unter ehrenvollen Bedingungen wiederholt ab! So musste es zum Endkampf um die Stadt Warschau kommen. Nach vollständiger Einschließung und Niederkämpfung aller Verteidigungsanlagen sollte zum letzten Sturm angetreten werden.

(Seite 172)

 

Diese Tatsachen werden in der heutigen Berichterstattung durch die Medien totgeschwiegen! Die faire und ritterliche Kriegsführung der deutschen Generäle im Polenfeldzug wird den Nachkriegsgenerationen seit mehr als einem halben Jahrhundert bewusst, unverantwortlich und böswillig verschwiegen.

(Der Verfasser)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

 

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

.