L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

Letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt um eine dominante Rolle Deutschlands in Europa zu verhindern.

(Henry Kissinger in „Welt am Sonntag“ 23.10.1994)

 

Wir gehen zurück in die 30igerJahre und versuchen aus Zitaten die damalige Haltung des Auslandes gegenüber dem Deutschen Reich zu erkennen. Dabei achten wir speziell auf Polen, England, Frankreich und die USA .

( Der Verfasser)

 

Dietrich Aigner schreibt in „Winston Churchill – Ruhm und Legende“ Seite 103 – 104:

Die Welt, so erklärte Churchill im September 1934 seinem Besucher Heinrich Brünig, werde ausschließlich vom Kampf um die Vorherrschaft beherrscht, und wörtlich fügte er hinzu: „Deutschland muß wieder besiegt werden, und dieses mal endgültig! Sonst werden England und Frankreich keinen Frieden haben“.

 

Am 3.10.1930 zitierten die Münchner „Neuesten Nachrichten“ Nr. 269, unter dem Titel „Polnische Kriegsfanfaren“ das Warschauer Blatt „Liga der Großmächte“:

„Der Kampf zwischen Polen und Deutschland ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Tannenberg, ( der Ort wo die Polen im Jahre 1410 (!) den Deutschen Orden besiegt haben), aber diesmal ein „Tannenberg“in den Vororten Berlins. Die Niederlage Deutschlands muss von polnischen Truppen in das Zentrum getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze. Preußen muss für Polen zurückerobert werden, und zwar Preußen an der Spree. In einem Krieg mit Deutschland wird es keine Gefangenen geben, und es wird weder für menschliche noch kulturelle Gefühle Raum sein. Die Welt wird erzittern vor dem deutsch-polnischen Krieg. In die Reihen unserer Soldaten müssen wir übermenschlichen Opfermut und den Geist unbarmherziger Rache und Grausamkeit tragen. Vom heutigen Tage an wird jede Nummer dieses Blattes dem kommenden Tannenberg in Berlin gewidmet sein“.

(Günther Grossman, aaO. Seite 82)

 

Dieser von Hass, Vernichtungswillen und Mordlust strotzende Presseartikel vom Oktober 1930 richtete sich gegen die friedliche Weimarer Republik, denn das Dritte Reich

(30. Januar 1933) war noch nicht in Sicht! Fast die gesamte polnische Presse zeigte seit 1918 die gleiche von Neid und Hass geprägte Grundhaltung gegenüber allem was deutsch war. Es war nur allzu natürlich, dass diese Hetze die meisten Polen ansteckte wie eine Krankheit und zu jenen Exzessen gegenüber der deutschen Bevölkerung führte über die schon berichtet wurde und über die noch zu berichten sein wird. Kein Wunder, dass alle Vorschläge Adolf Hitlers, die zu einer vernünftigen Lösung des Danzig-und Korridorproblems hätten führen können, von vorneherein zum Scheitern verurteilt waren.

(Der Verfasser)

 

 

 

 

 

 

 

 

Das polnische Drama von 1939 braut sich seit 1918 unheilvoll zusammen. Die schwierige Neuregelung der territorialen Abgrenzung zwischen dem wiedererstandenen Polen und seinen Nachbarn wird im Januar 1918 durch den Präsidenten der USA Wilson vorgezeichnet. Er verlangt in Punkt 13 seines 14 Punkte umfassenden Friedensangebotes von den Kriegsverlierern Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland, die Errichtung eines neuen Staates Polen. Punkt 13 lautet:

„Es soll ein unabhängiger polnischer Staat errichtet werden, der die von unbestreitbar polnischer Bevölkerung bewohnten Gebiete umfassen soll, dem ein freier und sicherer Zugang zum Meer gewährleistet werden soll und dessen politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit und territoriale Unverletzlichkeit durch internationale Abmachungen garantiert werden sollen“.

 

Die Worte „unbestreitbar polnische Bevölkerung“ erwecken bei den Polen die Erwartung, dass jeder Landstrich, auf dem Polen leben, in Zukunft polnisch wird. (Deshalb der grausame polnische Terror gegen die Volksdeutschen in Polen und die rücksichtslose „Entdeutschung“ von ganzen Dörfern und Städten.

(siehe Nr. 20 + 21 + 22 / Der Verfasser)

 

Die zweite Formulierung, die Zündstoff birgt, liegt in den Worten vom „freien Zugang und sicheren Zugang zum Meer“. Wilson denkt dabei zwar zunächst nur an bloße Wegerechte, wie sie ja auch der ebenfalls neu gegründeten Tschechoslowakei auf der Elbe zugestanden werden. Aber für die Staaten, die in Versailles das neue Polen konstruieren ist das durchaus nicht klar. Sie machen daraus den gesamten Landstrich Pomerellen (=Korridor) einschließlich der Stadt Danzig. Die so interpretierte Wilson-Formulierung verleitet die Regierung Polens 1939 zu einer starren Haltung in der Danzig-Frage. Da Deutschland diesen freien Zugang ab 1938 auch außerhalb von Danzig garantiert, berufen sich die Polen als auch die Deutschen im Jahre 1939 auf Punkt 13 der 14 Wilson-Punkte und gehen damit in den Krieg, beide im Bewusstsein im Recht zu sein.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze-Rhonhof s. 335 + 336)

 

England, Frankreich und Amerika missachteten das Grundprinzip der demokratischen Idee, das Selbstbestimmungsrecht, und auch sonst jede Gerechtigkeit, wo sie nur konnten. Rein deutsche und überwiegend deutschbesiedelte Gebiete wurden an allen Seiten des Reichs abgetrennt und anderen Völkern als Minderheiten zugeteilt. So z.B. Südtirol und Elsass mit rein deutscher Bevölkerung, Lothringen mit 71 % deutscher Bevölkerung, Eupen – Malmedy usw. Besonders unsinnig war der polnische Korridor, denn dadurch wurde die große deutsche Provinz Ostpreußen von Deutschland getrennt.

(Die falsche Rolle mit Deutschland“ Josef A. Kofler, Seite 23)

 

Der französische Historiker Jaques Bainville schrieb:

„Der Friedensvertrag von Versailles zerstückelt Deutschland in entscheidender Weise im Osten, an einem besonders empfindlichen Punkt und völlig außer Reichweite der Alliierten. Er zerstückelt Deutschland zugunsten Polens, dessen Bevölkerung nur ein Drittel derjenigen Deutschlands beträgt: Man kann sagen, dass Versailles den nächsten Krieg garantiert“.

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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