L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

Bücher sind nicht Denkmäler der Vergangenheit, sondern Waffen für die Gegenwart (Heinrich Laub, 1806-1884)

 

Der „S p a n i s c h e B ü r g e r k r i e g“ und die „Legion Condor“

( „Um Sein oder Nichtsein, deutsche Schicksalsjahre 1918 – 1945“, von Lothar Greif,

Seite 17 + 18 + 19 + 20 + 21)

 

Am 24. Mai 1937 kam es zum ersten internationalen Zwischenfall. Von Sowjetpiloten geflogene rotspanische Bomber griffen italienische Kontrollschiffe auf der Reede von Palma di Mallorca an. Zwei Tage später folgte ein neuer Angriff auf einen italienischen Flottenverband. Wenige Tage darauf bombardierten rote Flugzeuge das deutsche Panzerschiff „Deutschland“, das bei Ibiza vor Anker lag, 23 deutsche Offiziere und Matrosen fanden den Tod, 83 Mann wurden schwer verletzt.

Das Maß war voll – die „Legion Condor“ griff endlich ein!

 

Vor Almeria kreuzte das deutsche Panzerschiff „Admiral von Scheer“ auf und vernichtete nach kurzem Feuerkampf mit den Küstenbatterien die rotspanischen Befestigungsanlagen. Von diesem Zeitpunkt an nahmen die aus Flieger-, Flugabwehr-, Panzer- und sonstigen Ausbildungsgruppen bestehende deutsche „Legion Condor“ und auch italienische Truppenverbände unmittelbar und ohne Einschränkungen auf national-spanischer Seite an den Kämpfen teil. Ihnen standen jetzt außer den Rotspaniern und den „Internationalen Brigaden komplette sowjetrussische Panzerverbände und Luftstreitkräfte gegenüber.

 

Nachdem ersichtlich geworden war, dass weder Japan, Deutschland, Italien noch National-Spanien durch Handelsboykott in die Knie zu zwingen waren, verlegte sich Roosevelt noch mehr auf die Taktik der politischen Verleumdung und eröffnete mit seiner sogenannten „Quarantäne-Rede“ am 05.Oktober 1937 in Chicago den „Kreuzzug“ gegen Deutschland, Italien und Japan als den „Hunnen und Barbaren“. Winston Churchill erkannte an diesem Ton seine Aufgabe in Europa und sagte zu Roosevelt gewendet öffentlich: „Der Krieg kommt nun sehr bald. Wir werden dabei sein und Sie werden dabei sein!“

 

Der britische Premierminister Neville Chamberlain, der sich um einen sinnvollen Ausgleich mit Deutschland bemühte, war nicht in der Lage, den Intellegence Service daran zu hindern, ab November 1937 einen regelrechten Sabotagekrieg zu führen, dem zahlreiche deutsche und italienische Schiffe zum Opfer fielen.

 

Um Großbritannien an einer Ausgleichspolitik gegenüber Deutschland zu hindern, bezichtigte Moskau die Verantwortlichen in der Downing-Street, sie würden Hitler für die Vorbereitung eines imperialistischen Krieges gegen die UdSSR einspannen. Unabhängig davon verstärkte sich die antideutsche Propaganda in den USA.

 

 

 

 

 

 

Im Oktober 1937 befand sich nach wechselvollen Kämpfen der größte Teil Asturiens und des Baskenlandes in nationalspanischer Hand. Deutsche, italienische und nationalspanische Flieger kämpften den Luftraum frei, der bis dahin von der sowjetrussischen Luftwaffe beherrscht wurde. Im Rahmen der deutschen „Legion Condor“ flogen 2 Staffeln Me-109, 2 Staffeln He-51, 4 Staffeln He-111, 4 Ketten Do 17, 3 Ketten leichte Bomber und 1 Kette He-45 ihre Einsätze über Spanien. Die gesamte Einsatzplanung und Logistik lag in Händen der „Legion Condor“.

 

Inzwischen hatten die Kommunisten den intellektuellen Wirrkopf Juan Negrin zum Ministerpräsidenten der 7. Volksfrontregierung erhoben. Sowjetkommmissare, unter ihnen Walter Ulbricht, säuberten die Volksfrontparteien von „unzuverlässigen“ Elementen. Um einem nationalspanischen Angriff auf Madrid zuvorzukommen, eröffnete der bolschewistische General Miaja eine rote Generaloffensive im Raum von Teruel , die zum blutigsten Großkampf des ganzen Krieges werden sollte. Die Schlacht im sogenannten Teruelbogen zwischen Universales- und Gudargebirge tobte vom 29. Dezember 1937 bis 21. Februar 1938 und endete mit einer vernichtenden Niederlage der roten Streitkräfte.

 

Bereits im März 1938 erzwang eine kraftvoll durchgeführte Operation Francos den Durchbruch der nationalen Truppen den Ebro entlang zum Mittelmeer und damit die Öffnung eines 130 Kilometer breiten Korridors, der Rotspanien in zwei Teile zerriss. Abermals verstärkte sich der Zustrom an Menschen , Waffen und Material in die rotspanischen beherrschten Gebiete. Die sogenannte „Weltpresse“ pries die bolschewistischen „Internationalen Brigaden“ als Verteidiger der Unabhängigkeit Englands und Frankreichs. Durch Anheizen der Tschechen-Krise zum offenen Konflikt suchte Moskau seine spanische Front zu entlasten. Als jedoch das „Münchner Abkommen“ einen Krieg mit Deutschland verhinderte, war auch Katalonien für den Kreml nicht mehr zu halten. Unaufhaltsam brachen die nationalspanischen Truppen den roten Widerstand. Im Herbst 1938 eroberten Francos Streitkräfte einen festen Platz nach dem anderen: Falset, Montblanch, Reus, Tarragona, Tortoss, Cervera.

 

Am 26.Januar 1939 endlich drangen nationale Sturmtruppen in Barcelona ein. Damit war praktisch dieser grausame Krieg entschieden, der Spanien an den Rand des völkischen Abgrund gebracht und in Wahrheit Europa gegolten hatte.

 

Am 28. März 1939 zog Generalissimus Franco als Sieger in Madrid ein. Er war mittlerweile auch von Frankreich und England als rechtmäßiger Staatschef Spaniens anerkannt worden. Die USA folgten mit ihrer Anerkennung am 1. April 1938. Die Schlacht um die große Halbinsel Europas war für Moskau verloren.

(„Um Sein oder Nichtsein“ von Lothar Greil, Seite 17 – 21)

 

Das war der zweite Versuch Stalins, die „Kommunistische Weltrevolution“, die 1917 in Russland mit der Ermordung der gesamten Zarenfamilie begann, auf Europa auszudehnen. Der erste Versuch war zur Zeit der Weimarer Republik (1919 – 1932) in Deutschland. Damals haben die Reichswehr, die deutschen Freikorps und die SA verhindert, dass Deutschland kommunistisch und bolschewistisch wurde.

(Der Verfasser)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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