L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

 

Wer von der Lüge lebt, muss die Wahrheit fürchten

 

Der „S p a n i s ch e B 0 r g e r k r i e g“

(„Um Sein oder Nichtsein, deutsche Schicksalsjahre 1918 - 1945“, von Lothar Greif,

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Die Vorgänge in Spanien wurden von allen nicht-marxistischen Europäern mit Sorge und Spannung beobachtet. Es entwickelten sich nationale und antimarxistische Bewegungen in Frankreich, Belgien, Niederlande, Ungarn, Rumänien und Jugoslawien, die unter dem Eindruck der sowjetischen Aufrufe zur Weltrevolution und der bekanntgewordenen Blutherrschaft der sowjetgelenkten Anarchisten und Bolschewiken in Spanien nun im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien die einzigen Schutzmächte für die Abwehr der kommunistischen Gefahr und möglicher sowjetischer Aggressionen sahen.

 

Dem Sicherheitsbedürfnis der Deutschen trug die Reichsregierung dadurch Rechnung, dass sie die militärische Mobilisierung der Sowjetunion mit einer Verlängerung der Wehrpflicht auf zwei Jahre beantwortete und der Einmischung Moskaus in Spanien mit einer ausreichenden Hilfeleistung an die nationalspanischen Kräfte begegnete.

 

Die Wirksamkeit des tschechisch-sowjetischen Beistandpaktes seit dem 16. Mai 1935, aufgrund des Beschlusses der Kommintern auf ihrem VII. Kongress in Moskau (25. Juli - 20. August 1935) „eine Einheitsfront der Arbeiterbewegungen im Weltmaßstab zu bilden zum Kampf für die Vernichtung des Faschismus“, und der Verdoppelung der sowjetischen Streitkräfte im August 1936 stand außer Frage. Nach dem Engagement von Frankreich und der Sowjetunion in Spanien hatte die kommunistischen Aktivität, soweit sie das Ziel der Einkreisung Deutschlands verfolgte, bedrohlich zugenommen. Zwei Jahre zuvor, am 27.01.1934, hatte der Chef des Politbüros der KPdSU, Lasar Kaganowitsch, in der „Isweatija“ freimütig erklärt: „Ein neuer deutsch-französischer Krieg würde den Interessen der Sowjetunion sehr entgegenkommen“.

 

Seither stand die unverhüllte sowjetische Drohung im Raum. Man begann sich nicht nur an kommunistische Gräueltaten in Deutschland zu erinnern, sondern auch an die schaurige „Bluthochzeit“ der bolschewistischen Revolution in Russland (Ermordung der gesamten Zarenfamilie). Allein in den Jahren zwischen 1917 und 1922 waren mehr als 18 Millionen Menschen dem kommunistischen Massenmord zum Opfer gefallen und danach abermals an die 20 Millionen, darunter ganze Volksgruppen, die auf Befehl Stalins „liquidiert“ wurden. Die katholische Kirche begrüßte nachhaltig den Entschluss Hitlers, die nationalspanischen Kräfte zu unterstützen, im Hirtenbrief vom 19.August 1936: „Möge es unserem Führer mit Gottes Hilfe gelingen, dieses ungeheuer schwere Werk in Unerschütterlichkeit und treuester Mithilfe aller Volksgenossen zu lösen“.

 

 

 

Am 25. November 1936 unterzeichneten die bevollmächtigten Botschafter v.Ribbentrop und Mushakoj den „Antikommintern-Pakt“ zwischen dem Deutschen Reich und dem Kaiserreich Japan.

 

Unter Francos Oberbefehl hatten sich die verschiedenen spanischen Heeresverbände glänzend geschlagen. Eine Einnahme Madrids stand kurz bevor, da lief sich der Angriff auf die Hauptstadt jedoch bald fest. Von russischen Generalstabsoffizieren betreut, konzentrierte sich eine frisch herangeführte, modernst ausgerüstete Armee im roten Abwehrraum von Madrid. Sowjetische Panzertruppen, Jagd- und Bomben-Geschwader griffen an den Brennpunkten an. Zwar konnte die rote Gegenoffensive in erbitterten Kämpfen aufgefangen werden, aber der Versuch, mit 30 000 Mann im Sturmlauf ganz Spanien von der roten Herrschaft zu befreien, war an der Einmischung Sowjetrusslands und Frankreichs gescheitert!

 

Dagegen gelang es den Nationalen Truppen Malaga zu erobern und im folgenden Frühsommer die kantabrische Küste unter Wegnahme von Gijòn, Bilbao und Santander aufzurollen. Der Krieg zog sich in die Länge. Besorgt verfolgten in Deutschland alle Schichten der Bevölkerung die Nachrichten von der militärischen Entwicklung in Spanien. Der spanische Bürgerkrieg wurde als latente Gefahr für den Frieden Europas empfunden. Darüber hinaus riefen die bolschewistischen Gräuel in Spanien Entsetzen und geheime Furcht hervor.

 

Die Resultate des kommunistischen Terrors waren in der Tat grauenhaft! Tausende und Abertausende sogenannter „Gegner“, „Kapitalisten“, „Faschisten“, „Konterrevolutionäre“, darunter elf Bischöfe und 17 000 Mönche und Priester, wurden unter meist bestialischen Begleitumständen von den Roten ermordet, ganze Sippen samt Kleinstkindern ausgerottet, Tausende Nonnen vergewaltigt und scheußlich abgeschlachtet. Über 20 000 Kirchen und religiöse Bauten fielen der planmäßigen Zerstörung zum Opfer. Der Bolschewiken-Führer Andrè Nin prahlte: "Wir haben das Kirchenproblem gelöst, indem wir keinen einzigen Tempel stehen ließen!“

 

Auf der Seite dieser mordenden Rotfront standen neben den von Moskau aufgebotenen Repräsentanten des Internationalen Kommunismus wie z.B. Vittorio Vidali, Palmiro Togliatti, Luigi Longo auch Männer wie Herbert Wehner, Willy Brandt (Herbert Frahm), Walter Ulbricht. Neben Ilja Ehrenburg, Mao Tsetun, Nodahl Krieg und Clement Attlee auch Männer wie die Schriftsteller Romain Rolland, Heinrich Mann und Ernest Hemmingway, sowie der US-Negersänger Paul Robeson und erklärten sich in Wort und Schrift emphatisch der rotspanischen Sache solidarisch. Ihnen allen wies der Revolutionssprecher Ventura unmißverständilich den Weg, als er zuversichtlich ausrief: „Unter dem Banner Lenins und Stalins schreiten wir hocherhobenen Hauptes dem Siege entgegen!“

 

Ende Februar 1937 hatte sich der Nichteinmischungs-Ausschuss in London endlich zu Maßnahmen entschlossen. Doch die erste Maßnahme Eindämmung der Menschen- und Materialzufuhr aus dem Ausland wurde erst Ende April durchgeführt. Bis dahin hatte die Sowjetunion insgesamt 278 Transportschiffe mit Truppen, Waffen und Munition nach Spanien geschickt. Stalin verkündete der Welt: „Die Werktätigen der Sowjetunion erfüllen ihre Pflicht, indem sie den revolutionären Massen Spaniens möglichst große Unterstützung erweisen!“

 

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

 

Wird fortgesetzt

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