L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

 

Was hat der Mensch dem Menschen Größeres zu geben als Wahrheit

(Friedrich von Schiller, 1759 – 1805)

 

 

Der Genozid an den Deutschen in Polen in den Jahren 1919 - 1939

 

Am 28.Juni 1919 schloss Polen mit den Alliierten einen Minderheitenschutzvertrag ab, in dem es sich verpflichtete, „.... allen Einwohnern ohne Unterschied der Geburt, der Staatsangehörigkeit, der Sprache, des Volkstums und der Religion den umfassendsten Schutz ihres Lebens und ihrer Freiheit zu gewährleisten“, ebenso stand es in der polnischen Verfassung.

(A.Schickel 1984, Seite 183)

 

Für den Minderheitenschutz zuständig war der Völkerbund. Doch der Völkerbund kümmerte sich nicht um die Belange der deutschen Minderheiten, nur 4,4 Prozent aller von Deutschland eingereichten Proteste wurden bearbeitet. Die restlichen 95,6 Prozent wurden zurückgewiesen oder einfach nicht erledigt. Reichsaußenminister Stresemann kritisierte dieses Verhalten auf der Konferenz von Lugano am 17.Oktober 1930: „...während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist ...“ , und am 14. Dezember 1931:“ Das Ziel polnischer Politik ist das Verschwinden der deutschen Minderheit auf dem Papier und in Wirklichkeit“.

(Udo Walendy 1965, Seite 157)

 

Die deutschfeindlichen Maßnahmen der polnischen Regierung begannen sofort mit der Annexion der deutschen Ostgebiete nach Kriegsende 1918 und erstreckte sich auf alle Lebensbereiche wie deutsche kulturelle Einrichtungen, Schulen und Bildungsstätten, bäuerlichen Grundbesitz und Industrieunternehmen sowie Vereine, Genossenschaften usw. und steigerten sich bis Kriegsbeginn kontinuierlich. Sie wurden von terroristischen Maßnahmen polnischer Vereine begleitet, die schon vor 1933 zu zahlreichen Todesopfern führten. Ein Gesetz zur Bodenreform gestattete die Enteignung zuerst von Großgrundbesitz und später auch von klein- und mittelbäuerlichem Besitz. Allein 1924 wurden 500 000 Hektar Boden enteignet und bis 1939 insgesamt 750 000 Hektar.

(Udo Walendy 1965, Seite 135)

 

Im Jahre 1925 gab es in Westpreußen 657 deutsche Schulen, im Jahre 1938/1939 waren nur 185 noch übrig. Deutsche Schüler wurden zwangsweise in polnische Schulen eingewiesen, deutsche Lehrer verloren ihre Stellungen und ihre Lehrbefugnisse.

( R. Trenkel 1979 )

 

Bereits 1919 besaß Polen die ersten Konzentrationslager Europas und hatte dort 16 000 Deutsche als Staatsfeinde inhaftiert.

( H.Splitgerber 1989, Seite 33)

 

 

 

 

 

 

 

Der deutsche Generalkonsul in Danzig berichtete am 13. April 1939 an das Auswärtige Amt in Berlin:“....sind polnische zugereiste Banden auf Kraftwagen herumgefahren, welche die deutsche Bevölkerung tätlich angriffen, in die deutschen Gehöfte eindrangen und die Wohnungseinrichtungen zerschlugen. Die deutsche Bevölkerung ist hierdurch derartig verängstigt, dass sie bereits den wertvollen Teil ihrer Habe vergraben hat, sich tagsüber nicht mehr auf Straßen und Felder wagt und die Nächte aus Angst vor Überfällen außerhalb der Gehöfte in irgendwelchen Verstecken verbringt.“

(„Deutschland und Polen 1919 – 1939“, Nikolaus v. Preradovich)

 

Bis Mitte August 1939 waren bereits 76 000 Deutsche ins Reich geflüchtet und 18 000 nach Danzig. Mehr als 50 000 waren verhaftet oder befanden sich auf Verschleppungsmärschen. Schon lange vor Kriegsbeginn waren schwarze Listen angelegt worden, sowohl regierungsseitig als auch durch polnische Vereine, nach denen jetzt verhaftet wurde.

(„Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges“, Deutsches Weißbuch Nr.2)

 

Die englische Regierung wird durch die deutsche Botschaft über die friedensgefährdende Entwicklung auf dem Laufenden gehalten, ohne dass von ihrer Seite etwas geschieht. Mitte Mai 1939 steigert sich die Hetze zu Deutschpogromen, bei denen Tausende von Deutschen wie Freiwild gejagt werden ...Lodz meldet am 7. Mai 1939: „Die Bedrohung der Volksdeutschen mit Totschlag, Folterungen usw. sind zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden .... immer mehr stellt sich heraus, dass die Behörden selbst die Träger des Liquidationsprozesses sind ....das Deutschtum in Galizien steht vor der Vernichtung ...“

(H.Bernhardt 1988/ zitiert im „Der Schlesier“, 28.10.05 S.6)

 

Die deutschfeindlichen Einflüsse in Polen gingen von Anfang an vor allem von der katholischen Kirche aus.

(„Kriegsursachen / Kriegsschuld“, Helmut Schröcke,

 

Im Sommer 1939 wurden bereits vor dem 1.9.1939 (Kriegsbeginn) 3500 Deutsche ermordet.

(F.Becker, 1991, Seite 13)

 

Die Gesamtheit des polnischen Vorgehens gegen die deutsche Minderheit von 1919 – 1939 erfüllte faktisch den Tatbestand des Völkermordes. Völkermord ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlasst wurden die Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für die Minderheiten zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen, weil die Opfer ja nur Deutsche waren. England als Garantiemacht der polnischen Westgrenze unternahm nichts obwohl von der Reichsregierung laufend unterrichtet und trotz mehrfacher Warnungen des englischen Gesandten, gegen diesen Genozid und die zuletzt schon kriegsähnlichen, von Polen provozierten Zustände an der Grenze zum Deutschen Reich. Der Verdacht liegt nahe, dass die polnischen Verbrechen mit voller Absicht benutzt oder sogar veranlasst wurden um einen Krieg gegen Deutschland auszulösen.

(„Der Schlesier“ vom 28.10.2005,Seite 6)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

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