L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

Jedes Volk ist nur soviel wert, wie es seine Toten ehrt

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt

 

Am 28.November 1933 sagte Marschall Pilsudski zu dem deutschen Gesandten v.Moltke, (später Botschafter in Warschau), anlässlich der Entgegennahme der deutschen Vorschläge über friedliche Regelungen:

„Sagen Sie Ihrem Führer, ich glaube es gern, dass er ehrlich bemüht ist, alle Probleme zwischen Polen und Deutschland vernünftig zu lösen. Er möge aber nicht übersehen: „Der Hass meines Volkes gegen alles Deutsche ist abgrundtief“.

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 61/62)

 

Marschall Pilsudski hatte bereits 1932 vor einen Präventivkrieg gegen Deutschland zu führen und fragte in Paris wegen einer gemeinsamen militärischen Aktion vorsichtig an, fand aber kein Gehör. Der Diktator der Republik Polen, Josef Pilsudski war somit im tiefsten Frieden bereit, über das demokratische Deutschland von Weimar herzufallen!

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 20)

 

Das Deutsche Reich war daran interessiert, nach dem Konkordat noch eine weitere zweiseitige Abmachung mit dem besonders schwierigen Nachbarn zu schließen. Am 26. Januar 1934 wurde ein Nichtangriffs- u. Verständigungsabkommen zwischen Berlin und Warschau geschlossen. Das Erstaunen der Welt und der altgedienten Nationalsozialisten war beträchtlich. Für das Deutsche Reich unter der Führung Hitlers war dieser Nichtangriffspakt ein weiterer bedeutsamer außenpolitischer Erfolg.

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 21)

 

Der bekannte polnische Historiker Oskar Halecki v. Nordenhorst, (1891-1973) schrieb: „Der wichtigste Abschnitt von 1932-1939 schien der Nichtangriffspakt zu sein, der 1934 auf zehn Jahre mit dem Deutschen Reich geschlossen wurde. Ihm ging eine scheinbare Entspannung der gegenseitigen Beziehungen voraus, die unerwarteter Weise auf die Machtergreifung von Hitler gefolgt war. Allerdings hat Hitler auch im Vertrag von 1934 Polens Grenzen nicht ausdrücklich anerkannt. Doch von dieser Zeit an ließ er es an Versicherungen seiner Freundschaft für Polen nicht fehlen, welche die Streitfragen in eine ferne Zukunft verweisen und Polen jedenfalls sicher zu stellen schienen.

( „Geschichte Polens“, Oskar Halecki, S. 240)

 

 

Adolf Hitler hatte damit seine Hand vollständig von der deutschen Minderheit in Polen abgezogen. Er wünschte offensichtlich eine Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen. Diese Tatsache erweckte jedoch keineswegs polnisches Verständnis. Ganz im Gegenteil; im gleichen Jahr (1934) wurde das Minderheitenschutzgesetz gekündigt und Polen setzte seine Ausweisungs- Enteignungs- und Polnisierungspolitik in verstärktem Maße fort.

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 23)

 

 

 

 

Von Deutschlands Geduld und polnischer Schuld, lasst Akten sprechen.

(„Deutschland und Polen 1919 - 1939“, Nikolaus V. Preradovich, S.40+42+43+48)

 

 

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn, von Küchler, berichtete am 2.Januar 1939 an das Auswärtige Amt in Berlin: „Schon in früheren Berichten war darauf hingewiesen worden, dass der „Verband des jungen Polen“ überall vor den Geschäften deutscher Volksgenossen Posten aufgestellt hatte, um Kauflustige von dem Betreten der Geschäfte zurückzuhalten. Die aufgestellten Männer – die weißrote Armbinden trugen – riefen den Kunden zu: „Kauft nicht bei Deutschen!“

 

 

Der deutsche Botschafter in Warschau, von Moltke, berichtete am 25. Februar 1939

an das Auswärtige Amt in Berlin: „Die heutige deutschfeindliche Demonstration vor dem Botschaftsgebäude war die schärfste Kundgebung, die in den letzten acht Jahren hier stattgefunden hat. Abgesehen vom Einwurf eines Fensters wurde zum ersten Mal der Hassgesang der „Rota“ vor der Botschaft gesungen, und während einer Viertelstunde wechselten Sprechchöre ab mit Rufen wie „Nieder mit Hitler“, und „Fort mit den deutschen Hunden“, und „Es lebe das polnische Danzig“, und „Nieder mit der deutschfreundlichen Politik“.

 

 

Der deutsche Konsul in Krakau, Schillinger, berichtet an das AA am 25. Februar 1939: „Das Studentenheim der deutschen Hochschüler in Krakau war gestern Abend um 9 Uhr der Schauplatz einer wüsten deutschfeindlichen Demonstration. Aus einer Anzahl von 200-300 Personen, drang eine Gruppe von etwa 15 polnischen Studenten mit Knüppeln und Totschlägern in das deutsche Studentenheim ein. Sie überfielen die dort anwesenden deutschen Hochschüler und Hochschülerinnen, wobei ein Hochschüler derartig blutig geschlagen wurde, dass er sofort in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Einer der Eindringlinge zerstörte die Lichtleitung, dann begann ein unerhörtes Zertrümmern der Einrichtung. Stühle, Tische, das Klavier, Fensterscheiben und Kleiderrechen wurden Opfer des sinnlosen Wütens der polnischen Studenten. Erst nach längerer Zeit, nachdem die Studenten sich entfernt hatten, kam die Polizei und nahm ein Protokoll auf.

 

 

Der deutsche Botschafter in Warschau, von Moltke, berichtete dem AA am 24. März 1939: „Kurzfristige Reservisten-Einziehung, drei bis vier Jahrgänge, 1911-1914, ferner 1906 und 1907, örtlich verschieden. Reserveoffiziere technischer Truppen eingezogen. Aufgrund dieser polnischen Teilmobilisierung verstärkte sich die polnische Armee um

334 000 Mann.

 

 

Der deutsche Konsul in Gdingen, Hofmann, berichtete an das AA am 24. März 1939:

„Seit gestern sind in Gdingen drei Jahrgänge eingezogen worden. Die Polen wurden direkt vom Arbeitsplatz abberufen. Die polnische Kriegsflotte ist bis ein Schiff seit gestern ausgelaufen.

 

 

Der deutsche Geschäftsträger in Warschau telefonisch an das AA am 30.August 1939: „Seit einer Stunde ist in Polen durch Anschlag die allgemeine Mobilmachung befohlen worden. Erster Mobilmachungstag ist der 31. August 1939“.

 

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

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