L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

„Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten.“

(Winston Churchill zu General Robert E.Wood, November 1936)

 

Deutschland und Polen

Am 3.3.1918 kam der Friede von Brest-Litowsk (Weißrussland) zwischen Deutschland + Österreich-Ungarn und der Sowjetunion zustande, die auf Finnland, die baltischen Länder, Litauen, Polen, Ukraine und Georgien verzichten musste.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959, S. 357)

 

Diese Völker wurden dem Kommunismus entrissen und dieser eingeengt und geschwächt. Deutschland annektierte als Sieger keinen Quadratmeter fremden Landes. In Brest-Litowsk wurde von Deutschland das Selbstbestimmungsrecht, im Gegensatz zu Versailles, auf viele Millionen von Menschen ausgedehnt. Deutschland stellte ein freies und unabhängiges Polen wieder her. Ohne Deutschland wäre Polen verloren gewesen!

Polnisches Danktelegramm an Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz-Josef nach dem Sieg über das zaristische Russland im Jahre 1916.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 23)

 

Polens Dankbarkeit dauerte aber nicht lange. Es nützte die Entwaffnung Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg und besetzte große deutsche Gebiete.

In Versailles wurden die von Polen geschaffenen „Realitäten“ anerkannt unter der Bedingung der Einhaltung des Minderheitenschutzvertrages. Polen aber dachte nicht daran diesen Vertrag einzuhalten und schikanierte die Deutschen so, dass Hunderttausende flohen. Am 12. April 1923 sagte der polnische Ministerpräsident in Posen: „Die Regierung wird spätestens binnen eines Jahres die Liquidation deutscher Güter und die Entdeutschung der westlichen Woiwodschaften rücksichtslos durchführen!“

(„Die unbewältigte Heuchelei“, K.Relle S. 193)

 

Ohne Rücksicht auf das demokratische Selbstbestimmungsrecht wurde die deutsche Stadt Danzig (96 % Deutsche) vom Reich abgetrennt, auf dem Papier vom Völkerbund verwaltet, praktisch aber unter die Vormundschaft von Polen gestellt. Der Besitz von vielen Deutschen wurde vom polnischen Staat eingezogen und die Beraubten mittellos ins Reich abgeschoben. Der polnische Ministerpräsident Sikorski sagte 1923: „Es liegt im unmittelbaren Interesse der Minderheit, dass dieser historische Prozess, den man Entdeutschung der westlichen Woiwodschaften nennt, in einem möglichst kurzen und raschen Tempo vollführt wird ... der Starke hat immer recht“.

Schon über 40 % der Bevölkerung Polen bestand aus Nichtpolen. Trotzdem wollte Polen weitere deutsche Gebiete annektieren. Der Marsch auf Berlin wurde öffentlich erörtert. Polen hat in den Jahren 1920 und 1921 wiederholt versucht mit Freiwilligenverbänden Teile des Reichsgebietes zu besetzen und den Anschluss an Polen vorzubereiten.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 23)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der deutsche Generalkonsul in Posen A. Reinbeck berichtete am 23. November 1936 an das Auswärtige Amt in Berlin: „In meinem Amtsbezirk macht sich überall eine fieberhafte Tätigkeit zur Schürung des Hasses gegen Deutschland bemerkbar. Die Versammlungen, die in ungezählten Mengen stattfinden, sollen für „Aufklärung“ der Bevölkerung sorgen. Es handelt sich um Agitationsversammlungen patriotischer Verbände, wie Westverband, Reservistenverband, Legionäre, Eisenbahner- und Schützenverbände“. Alle sprechen wie auf Kommando in abfälliger Weise über die Deutschen und hetzen die Bevölkerung gegen das Deutschtum auf.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 33)

 

 

Der deutsche Generalkonsul in Kattowitz berichtete am 22. Dezember 1936 an das Auswärtige Amt in Berlin: „Die Not der deutschen Angestellten in Polnisch-Oberschlesien wächst mit jedem Monat und hat in letzter Zeit katastrophale Formen angenommen. Die entdeutschte Schwerindustrie sowie Handel und Gewerbe entziehen den deutschen Menschen jede Arbeitsmöglichkeit und werfen darüber hinaus durch Kündigung der Werkswohnungen in vielen Fällen die Familien auf die Straße. Die deutsche Jugend findet keine Lehrstelle oder Arbei.“

( „Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 33)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn von Küchler an das Auswärtige Amt in Berlin am 7. April 1937: „Im Soldauer Kreis wird wiederum im verstärkten Maße gegen das Deutschtum gehetzt. Dabei wird zum Boykott der Deutschen und gleichermaßen der Juden aufgefordert. Ende vorigen Monats sind in Soldau Plakate angebracht worden, die folgenden Inhalt hatten:

 

Kauf nicht beim Deutschen und Juden!

Wenn Du unsere Aufforderung nicht befolgst,

wird Dich diese Faust treffen!

 

Auf den Plakaten ist eine Faust mit einem Dolch abgebildet.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 35)

 

Der deutsche Generalkonsul in Kattowitz S.Nöldeke berichtete an das Auswärtige Amt in Berlin am 22.Novermber 1937: „Die Not der Deutschen wächst in jedem Monat und verschärft sich fortgesetzt durch neue Kündigungen und Entlassungen. Nach zehnjähriger Amtszeit des Woiwoden Grazynski sind 75 % der Deutschen in Oberschlesien mit ihren Familien um die Existenz gebracht worden.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 36)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn von Küchler, schreibt an das Auswärtige Amt in Berlin, am 25. Februar 1938: „Die letzte Veröffentlichung der Namensliste, nach der wiederum viele deutsche Güter enteignet wurden, wird hier als großes Unglück angesehen. Die Stimmung der Deutschen ist hoffnungslos und verzweifelt. Sie sind enttäuscht, dass die deutsche Presse keine Notiz von ihrem Leid nimmt und sich nicht in ihre Lage versetzt. Nirgends lesen sie in den Zeitungen eine gerechte und ungeschminkte Würdigung des Geschehens. Nur völlig unzureichend wird ihr Schicksal gestreift und das Ungeheuerliche des Vertragsbruchs ausgewertet. Die Deutschen in Polen sehen mit Grauen und mit dem Gefühl des absoluten Verlassenseins ihrem Untergang entgegen!“

( „Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 38)

 

 

 

 

 

 

 

Wird fortgesetzt

 

 

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