L e o T h e n n Pforzheim Herbst 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht

(Benjamin Franklin, 1708 – 1790)

 

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

 

Vielvölkerstaat Tschechoslowakei (künstlich geschaffen 1918)

Schon 1918 forderten die Slowaken, die Sudetendeutschen und die Karpatho-Ukreiner ihre Selbständigkeit. Polen forderte das Olsa - Gebiet, weitere Gebietsforderungen erhob Ungarn.

Der polnische Diplomat Grzybowski erklärte gegenüber seinem französischen Kollegen Coulondre schon am 26. Mai 1938: „Die Tschechoslowakei retten zu wollen ist eine Wahnidee. Früher oder später wird sie wie ein Kartenhaus zusammenbrechen“.

(R.Coulondre, „von Moskau nach Berlin“, 1936 – 1939)

 

Am 15. März 1939 rückten deutsche Truppen in die alten Reichslande Böhmen und Mähren ein. Als die Tschechen, nachdem die Sudetendeutschen aus dem tschechoslowakischen Staatsverband ausgeschieden waren, damit fortfuhren, ihre anderen Minderheiten zu unterdrücken, erklärte 1939 der slowakische Landtag aufgrund des „Pittsburger Vertrages „ seine Selbständigkeit und trat aus dem tschechischen Staatsverband aus. Die anderen Minderheiten lösten sich ebenfalls ab, damit fiel der tschechoslowakische Staat auseinander. Der Staatschef der Slowakei Dr. Tiso, stellte sich unter den Schutz des Deutschen Reiches. Der britische Premierminister Chamberlain erklärte, dass damit die Tschechoslowakei zu existieren aufgehört habe. Nun reiste auch der tschechische Präsident Hacha nach Berlin zu Hitler und erklärte, dass das Schicksal der Tschechen nunmehr in den Händen des Führers läge und er glaube, ihr Schicksal in diesen Händen gut aufgehoben.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 20)

 

 

Hitler hat Böhmen und Mähren nicht annektiert. Das tschechische Volkstum wurde von deutscher Seite nicht angetastet und den Tschechen wurde Eigenstaatlichkeit, Recht auf Selbstgestaltung ihres völkisch-kulturellen und wirtschaftlichen Lebens geboten. Kein Tscheche wurde zum Militärdienst verpflichtet. Dies alles haben die Tschechen den Sudetendeutschen nicht geboten. Während des Krieges war in Böhmen und Mähren wirtschaftliche Hochkonjunktur und der Lebensstandard war höher als in Deutschland!

 

 

Der amerikanische Prof. Austin App schrieb über das Münchner Abkommen „Wenn Gott der Herr auf Erden gekommen wäre, den Streitfall zu schlichten, so hätte er ihn praktisch in der selben Weise geordnet“.

 

 

 

 

 

 

 

Die Münchner Konferenz vom 29. und 30. September 1938

Die Teilnehmer am „Münchner Abkommen „ waren:

 

 

 

Das „Münchner Abkommen“ der vier Mächte wurde den Tschechen von den Botschaftern Englands und Frankreichs wie ein Urteil ohne Berufungsmöglichkeit eröffnet mit der dringenden Empfehlung, es unverzüglich anzunehmen. Ein deutscher Sieg auf der ganzen Linie!

Die Heimkehr der Sudetendeutschen war aber ein deutscher Erfolg mit Beigeschmack und Folgen. Sie war nur mit deutschem Druck und deutscher Drohung möglich, und sie hat offenbart, dass der Politiker Adolf Hitler bereit ist, für seine Ziele Krieg zu führen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 164)

 

In England und in Frankreich ist man schon bald der Überzeugung, dass Briten und Franzosen in München politisch eine Niederlage akzeptieren mussten, weil sie militärisch schlecht gerüstet waren. So verspricht Daladier - kaum dass er zurück ist in Paris – dem Parlament, die Aufrüstung mit Energie voranzutreiben. In den USA lässt Präsident Roosevelt ein Luftrüstungsprogramm auflegen, das die US-Air Force auf 10 000 Militärmaschinen bringen sollte, Chamberlain verbindet in einer Unterhaus-Debatte über das Münchener Abkommen eine Abstimmung über ein gigantisches Aufrüstungsprogramm. Das Programm umfasste eine Aufstockung der Haushaltsmittel für das Militär von 400 Mio auf 800 Mio Pfund im Jahr, 11 000 Flugzeuge für die Royal Air Force bis zum Jahresende 1939, die Verstärkung der Feuerkraft der Flotte und die Neuaufstellung und Aufrüstung von 6 aktiven Heeresdivisionen plus 13 Divisionen für das Territorialheer.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 167)

 

Diese gigantischen Aufrüstungspläne mussten Hitler wie ein Bruch des Friedensversprechen von München vorkommen. Dementsprechend seine Reaktion: Vier Tage später, bei einer Rede, die er am 9. Oktober 1938 in Saarbrücken hält, machte er aus seinen Befürchtungen keinen Hehl: „Die Staatsmänner, die uns gegenüberstehen, wollen den Frieden, das müssen wir ihnen glauben. Allein sie regieren in Ländern, deren innere Konstruktion es möglich macht, dass sie jederzeit abgelöst werden können, um anderen Platz zu machen, die den Frieden nicht so sehr im Auge haben. Wir wissen genau, dass es das Ziel diesen Männer wäre, sofort einen neuen Weltkrieg zu beginnen. Sie machen gar keinen Hehl daraus, sie sprechen es offen aus!

Es sind dies die Herren Duff Cooper, Antony Eden und Winston Churchill.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 168)

 

 

 

 

 

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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