L e o T h e n n Pforzheim Sommer 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

Die Wahrheit tut niemanden weh – außer dem Lügner

 

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

 

Sudetenland und Sudetendeutsche

Weder die Westmächte noch die Tschechen achteten das demokratische Selbstbestimmungsrecht der Völker und zwangen nach dem I. Weltkrieg mit brutaler Gewalt 3,1 Mio Deutsche gegen ihren Willen in den künstlichen, neu geschaffenen Staat Tschechoslowakei.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef Kofler, S. 18)

 

 

Die Tschechoslowakei als Vielvölkerstaat

1938 zählt die Tschechoslowakei 6,7 Mio Tschechen, 3,1 Mio Deutsche, 2 Mio Slowaken, 735 Tsd. Ungarn, 460 Tsd. Ruthenen (Ukrainer), 180 Tsd. Juden, 75 Tsd. Polen und 240 Tsd. Menschen anderer Herkunft. Die Tschechen stellen damit im eigenen Staat nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung. Die bunte Völkermischung ist das Ergebnis der Absicht der Weltkriegssiegermächte, das bis dahin mächtige Österreich-Ungarn in viele Staaten aufzuteilen. So werden hier Menschen und Territorien einem neuen Staat zugeschlagen, dessen Bevölkerung und Gebiete nie zuvor in der Geschichte eine Einheit, geschweige denn ein Staat gewesen sind.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 133)

 

 

Die Sudetendeutschen

Der Name der Sudetendeutschen leitet sich von ihrer Heimat ab, wie die Gebirgszüge rund um Böhmen und Mähren bis 1945 (!) hießen. Ab dem Jahre 1204 riefen mehrere Generationen Böhmischer Könige deutsche Bauern, Handwerker und Kaufleute zur Aufsiedelung und Entwicklungshilfe in ihr Land, wodurch die Randgebiete von Böhmen und Mähren und einige Sprachinseln im Landesinneren deutsch besiedelt wurden und es über 700 Jahre blieben. Die Sudetendeutschen waren dort, wie die Tschechen, während der letzten vier Jahrhunderte Angehörige des Habsburger Reiches. So ist es natürlich, dass sie sich nach der Zerschlagung Österreich-Ungarns zunächst Österreich zugehörig fühlten.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 135)

 

Im März 1919 fanden in Deutsch - Österreich demokratische Urwahlen statt. Die Tschechen jedoch, welche die sudetendeutschen Gebiete widerrechtlich militärisch besetzten, verweigerten den Deutschen, ihr künftiges Schicksal selbst zu bestimmen. Nun riefen die Sudetendeutschen zu gewaltlosen Demonstrationen auf, die in feierlichem Ernst verliefen. Tschechische Soldaten schossen in die gewaltlosen Massen. 54 Kinder, Frauen und Männer starben in dieser Schlacht gegen das demokratische Selbstbestimmungsrecht.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef Kofler, S. 18)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das „Cesko slovo“ vom 29. Oktober 1920 verlangte, man soll den Deutschen nicht die Gleichberechtigung geben, sondern sie lieber an „Galgen und Kandelabern aufhängen“. Die Zlata Praha“ schrieb anlässlich des Sokol - Festes 1919, man müsse die Deutschen über die Grenze „peitschen“! Die deutschen Volksteile in der Tschechoslowakei wurden schamlos unterdrückt. Lord Runciman, der britische Vermittler schrieb aus der Tschechoslowakei an den britischen Premierminister: „ Es ist bitter, so von einem fremden Volk beherrscht zu werden. Ich bin daher der Ansicht, dass diese Grenzbezirke unverzüglich an Deutschland übertragen werden sollten“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 18)

 

Die Abtretung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich wurde durch den Notenwechsel zwischen London und Paris auf der einen Seite und Prag auf der anderen Seite am 21./22. September 1938 festgelegt, Die Konferenz in München zwischen Hitler, Daladier, Mussolini und Chamberlain (Münchner Abkommen) am 30. September 1938 legte lediglich die Modalitäten der Besetzung des Sudetenlandes durch die deutsche Wehrmacht fest. Die Rückgabe des von den Tschechen widerrechtlich angeeigneten deutschbesiedelten Landes war überhaupt kein Unrecht, sondern die Beseitigung eines großen Unrechts!

Der britische Geschichtsforscher P.H.Nicoli schreibt: „Wenn Hitler bereit war, Gerechtigkeit durch Gewalt zu schaffen, so war das eine Methode, die von der überwältigenden Mehrheit der Menschen aller Zeitalter laut gepriesen worden ist, und von niemanden lauter als von den Engländern“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 19)

 

Hitler hatte die Unzufriedenheit im Sudetenland nicht wachgerufen. Im Gegenteil! Deutsche Diplomaten in Böhmen suchten die Sudetendeutschen auf dem Höhepunkt der Erregung bei dem Zusammenschluss Deutschlands mit Österreich von jeder Herausforderung der Tschechen zurückzuhalten.

( „Englands Krieg gegen Deutschland“ P.H. Nicoll/Brite S. 48)

 

Der tschechische Staatsrechtler Dr. Traub berichtete in der Prager „Neue Morgenpost“ im November 1935: „Die wirtschaftliche Grundlage ganzer Bezirke ist verloren gegangen. Wir haben Orte besucht, in denen 75 % der erwachsenen Bevölkerung ohne Einkommen sind. Erwerbslose zeigten uns unter Tränen das letzte zerlumpte Hemd. Andere erklärten, dass sie seit drei Tagen keinen Bissen Brot mehr gegessen haben“. Generaloberst Heinz Guderian schrieb: „Die Sudetendeutschen haben Schweres ertragen müssen, grenzenloses Elend ... Wir fingen sofort mit Feldküchenspeisungen für die Armen an, bis das soziale Hilfswerk in Gang gesetzt werden konnte“.

„Der Sozialdemokrat in Prag“ schrieb am 2. Februar 1935:“ Es fehlt das Geld zum Einkauf von Lebensmitteln, die heruntergerissene Kleidung kann nicht mehr ersetzt werden.“ Am 20. Februar 1937: „Die Unterernährung der Schuljugend ist so groß, dass die meisten Kinder, die an Scharlach oder Diphtherie erkranken, sterben. Die Stadt Peßnitz zählte kurz vor dem Weltkrieg 5400 Einwohner... heute, 1937 noch 2800 Einwohner“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 19)

 

Pritomnost“, P rag schrieb am 19.Oktober 1935:

„Die Menschen im Reichenberger Gebiet sind alle unterernährt. Überall sieht man ausgehungerte, visionäre Gesichter.

(„Der Sudetenland-Anschluß 1938“, Druffel-Verlag)

 

 

 

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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