L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr. 116-

 

N ü r n b e r g Das Tribunal der Sieger

 

Das o.g. Buch von Werner Maser schildert in sachlicher Form die Vorbereitungen der Sieger und den minutiösen Ablauf des Prozesses. Es umfasst 476 Seiten und hat zahlreiche Fotos der Hauptpersonen. Der Anhang mit den Quellenangaben hat 45 Seiten, mit kleinerer Schrifttype geschrieben. Auf sehr vielen Seiten befinden sich Fußnoten, ebenfalls in kleinerer Type. Das Buch vermittelt den Eindruck einer absolut authentischen und neutralen Berichterstattung. Diese Historik-Serie versucht aus der Fülle der Details das Wesentliche herauszufiltern und die große Linie aufzuzeigen. Dazu ist es notwendig manches nur in Halbsätzen oder in Stichworten zu sagen.

(Der Verfasser)

 

Nürnberg, das Tribunal der Sieger / die Tage davor

Die bis Mitte August 1945 in einem noblen Hotel in Bad Mondorf in Luxemburg inhaftierten Beschuldigten, die zu der Zeit noch an ein relativ harmloses Verfahren glaubten, erfuhren erst nach ihrer Verlegung in das Zellengefängnis des Nürnberger Justiz-Palastes, dass ihre einstigen amtlichen Stellungen sie nicht vor der Bestrafung schützen würden.

(„Nürnberg, Tribunal der Sieger“ von Werner Maser Seite 35)

 

Internationaler Militär-Gerichtshof / Bekanntmachung Nr. 1

Die Vereinigten Staaten von Amerika, die Französische Republik, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nord-Irland und die Union der Sozialistischen Sowjet-Republiken

gegen

Hermann Wilhelm Göring, Rudolf Heß, Joachim von Ribbentrop, Robert Ley, Wilhelm Keitel, Ernst Kaltenbrunner, Alfred Rosenberg, Hans Frank, Wilhelm Frick, Julius Streicher, Walter Funk, Hjalmar Schacht, Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Karl Dönitz, Erich Raeder, Baldur von Schirach, Fritz Sauckel, Alfred Jodl, Martin Bormann, Franz von Papen, Arthur Seyß-Inquart, Albert Speer, Constantin von Neurath und Hans Fritzsche als Einzelpersonen

sowie Mitglieder der folgenden Gruppen oder Organisationen:

Die Reichsregierung, das Korps der Politischen Leiter der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, die Schutzstaffeln der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (allgemein als die „SS“ bekannt, des Sicherheitsdienstes (allgemein als der „SD“ bekannt) der Geheimen Staatspolizei (allgemein als „Gestapo“ bekannt), der Sturmabteilungen der N.S.D.A.P. (allgemein als „SA“ bekannt) und des Generalstabes und des Oberkommandos der Deutschen Wehrmacht, und zwar alle lt. Näheren Angaben im Anhang B. ….. (Seite 37)

Auf die Aufzählung und Nennung dieser in 6 Gruppen unterteilten Organisationen muss aus Platzgründen verzichtet werden. (Der Verfasser)

 

Dazu nur folgenden Satz: „….dass die Frage des verbrecherischen Charakters dieser Gruppen und Organisationen im Gerichtsverfahren, das am 20. Tage des Novembers 1945 im Justizpalast zu Nürnberg in Deutschland beginnt, untersucht werden wird.“

(„Nürnberg, Tribunal der Sieger“ von Werner Maser Seite 39)

Hauptanklagepunkte im Internationalen Militärtribunal (IMT)

 

Punkt Eins: Gemeinsamer Plan oder Verschwörung

Punkt Zwei: Verbrechen gegen den Frieden

Punkt Drei: Kriegsverbrechen

Punkt Vier: Verbrechen gegen die Menschlichkeit

 

Anhang A: Feststellung der Verantwortlichkeit von Einzelpersonen für Verbrechen in den Anklagepunkten Eins, Zwei, Drei, Vier

Anhang B: Feststellung der Kriminalität von Gruppen und Organisationen

Anhang C: Anklagepunkte und Einzelheiten der Verletzung der internationalen Verträge, Abkommen und Zusicherungen, die von den Angeklagten im Verlauf der Planung, der Vorbereitung und der Entfesselung der Kriege begangen wurden.

 

Anklageschrift vom 6. Oktober 1945

 

R i c h t e r

Präsident des Internationalen Militärtribunals (IMT)

Lordrichter Geoffrey Lawrence

Richter für Großbritannien und Nordirland

Ersatzrichter für Großbritannien

Norman Birkett

Richter für die Vereinigten Staaten von Amerika

Francis Biddle

Ersatzrichter für die U S A

John J.Parker

Richter für die französische Republik

Henri Donnedieu de Vabres

Ersatzrichter für Frankreich

Robert Faico

Richter für die Sowjet-Union

I.T. Nikitschenko

Ersatzrichter für die UdssR

A.F. Wolchkow

 

Der Text der rund 25 000 Wörter umfassenden Anklageschrift klingt trotz der in ihr geschilderten Grausamkeiten – zugleich nüchtern und irreal. Die in ihr mit oft zu gefühlsbetonten Wendungen aufgezählten Verbrechen sind so unfassbar und ungeheuerlich, dass sie sich wie Szenen aus einem Gruselfilm ausnehmen. Dass einige Behauptungen der Anklage geradezu töricht sind, geht bei der Wucht der Anklage unter.“

(„Nürnberg, Tribunal der Sieger“ von Werner Maser Seite 93 + 94)

 

An dieser Stelle ist besonders hervorzuheben, dass zu diesem Zeitpunkt im Oktober 1945, die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten des Reiches in vollem Gange war. In dieser Zeit wurden die grausamsten und scheußlichsten Verbrechen der Weltgeschichte an deutschen Zivilisten begangen! Warum haben diese heuchlerischen, moraltriefenden Ankläger und Richter den Vertreibungs-Holocaust nicht stoppen lassen?! Überall war ausreichend Militär vorhanden! Das waren

„Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ direkt vor ihren Augen, das war Punkt Vier ihrer oben genannten Hauptanklagepunkte!!!

(Der Verfasser)

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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