L e o   T h e n n      Pforzheim      Frühjahr 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

• -Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr.115 a •

Jean Beran war Sonderkorrespondent des britsichen "News Chronicle".

Er schrieb nach Kriegsende 1945 in einer Mischung von Begeisterung und fassungslosem
Staunen: Die Deutschen waren den Allierten in Technik und Forschung je nach Gebiet, um
zehn bis 30 Jahre voraus.

Am Schluß seines Aufsehen erregenden Berichtes sagte er:

"Das sind wenige von vielen tausend Entdeckungen, die erbeutet wurden und die sich vom
größten Industriegeheimnis bis zu den kleinsten Einzelheiten der Produktionsweise
erstrecken. Insgesamt ist es eine der gigantischsten Kriegsbeuten. die je ein Sieger
erhoffen konnte. "

In der Folge nur eine kleine Zahl der von Jean Beran genannten Erfindungen und
Entdeckungen durch deutsche Wissenschaftler:

Die Fischer - TroDsch - Synthese

Das Kohleverflüssigungsverfahren zur Herstellung von Benzin, wurde ab 1935 von den
beiden Chemikern
Franz Fischer und Hans Tropsch in industriellem Maßstab
angewendet. Dadurch wurde das Deutsche Reich von Erdöl
-!mporten weitgehend
unabhängig.

BUNA

Im Jahr 1935 gelang es deutschen Chemikern "Buna 5" zu synthetisieren. Es war ein
Kuns
tkautschuk, der besonders für die Produktion von Autoreifen geeignet war, weil er
gege
nüber Naturkautschuk eine höhere Abriebsfestigkeit besaß.

1936 begann man mit der industriellen Massenproduktion bei der Firma I.G. Farben AG. In
Ludw
igshafen-Oppau. Weitere große Werke folgten 1938 + 1940 + 1941. Mit "Buna 5"
war das Deutsche Reich ebenfalls unabhängig von Importen geworden. "Buna 5
11 war
vielseitig und konnte sogar in anderen Industriebereichen eingesetzt werden.

Nach Kriegsende 1945 nutzten die Amerikaner das deutsche Wissen und verkauften "Buna
S" in den USA in riesigen Mengen unter dem Namen "Dupren".

Infra-Rot Strahlen

Kurz vor dem II. Weltkreg gelang es deutschen Forschern ein Gerät zu entwickeln, mit
dem das menschliche Auge in völliger Dunkelheit sehen konnte, sie nannten es "UHU".
Das Nachtsichtgerät bestand aus dem Infrarot-5trahlsender und einem Bildumwandler.

Die neuen Geräte wurden von der Deutschen Wehrmacht mit großem Erfolg bei
Jagdflugzeugen, Panzern und Panzerspähwagen eingesetzt.

Nach Kriegsende erbeuteten die Amerikaner die deutsche Erfindung und entwickelten sie
weiter. Die Geräte wurden erfolgreich in Korea und Indochina eingesetzt.

Düsenflugzeuge I Turbinenstrahl - Flugzeuge

Das erste Düsenflugzeug der Welt war die Heinkel He 176. Sie startete am 27. August
1939 zu einem achtminütigen Jungfernflug und erreichte eine Geschwindigkeit von 750
km/h.Das Strahlentriebwerk hatte der Physiker Dr. - In9. Hans-Joachim von Ohain
konstruiert. Im März 1940 erhielt die Firma Messerschmitt den Auftrag drei
Versuchsmuster eines Düsenjägers zu bauen, eines davon war die Me 262, die heute noch
existiert. Mit forschreitender Kriegsdauer gab es immer mehr Rohstoffmangel,
Facharbeitermangel und fehlende Zeit für die Pilotenausbildung, so dass die Me 262 weder

ausreichend noch kriegsentscheidend eingesetzt werden konnte.

 

Funkmeßgerätl Radarmessung

Der deutsche HochfrequenzTechniker Wilhelm Runge entwickelte ein Gerät, das
anfliegende Objekte ab 40 km kommendem Ziel in völliger Dunkelheit präzise erfassen
konn
te in Schnelligkeit, Höhe, Seite und Entfernung.

Im Juli 1939 führte er am Müritzsee das Gerät dem Reichskanzler Adolf Hitler, General
Hermann Göring und mehreren hohen Offizieren vor
. Das Funkmessgerät wurde bei der
Flak eingesetzt und bei Panzern, Panzerspähwagen und hat sich speziell bei den
Terro
rangriffen auf deutsche Städte glänzend bewährt.

Windkraftnutzung

Auf dem Gebiet der Windkraftnutzung sind in den Jahren 1933 - 1939 bei der Technik
erstaunliche Fortschritte gemacht worden.

Hermann Honnef war der unermüdliche Pionier und Visionär. Er befasste sich als erster
mit der Nutzung der Meereswinde und ihre Nutzung durch Offshore Anlagen, so wie sie
heute in Gebrauch sind.

Abwrackprämie

Am 1. Juni 1933 hat Staatssekretär Fritz Reinhard ein Gesetz erlassen, das
Steuerermäßigung für alle Ersatzbeschaffungen vorsieht, die bis Ende 1934 erfolgen. Der
Neukauf mußte aber in Deutschland hergestellt sein. Die Frist wurde wegen ihres großen
Erfolges mehrfach verlängert werden und lief am 1
. Januar 1936 aus.

Dralon

Im Jahre 1942 wurden die Forschungen für eine weitere Chemiefaser bei der I.G. Farben
AG e
rfolgreich abgeschlossen. Das Produkt hatte gegenüber Perlon sogar verbesserte
Eigenschaften. Ihr Schöpfer war der deutsche Experte für vollsyntetische Chemiefasern
Dr. Herbert Rhein. Er nannte das Produkt zuerst "Pan" (Polyacrilnitril). Nach Kriegsende
beschlagnahmten die Amerikaner die Patente und führten PAN als "Dralon" in den USA ein
.

Elektronenmikroskop

Ist heute aus der Wissenschaft nicht mehr wegzudenken. Diese bahnbrechende Erfindung
gelang Anfang der 1930er Jahre mehreren deutschen Wissenschaftlern, die parallel an der
Technik dieses Mikroskops forschten.
1931 ergaben sich erste Erfolge bei Vergrößerungen
ab 14 000. Die Physiker reihten Erfolg an Erfolg, es gelang sogar Moleküle zu
fotog
rafieren, das war am 26. Februar 1940, der Wissenschaftler hieß von Ardenne.
1942
war es möglich die gitterförmig kugelförmig angeordneten Kinderlähmunsviren zu
sehen. Mittlerweile waren bereits Vergrößerungen bis ins 100000 fache möglich.

Der Wissenschaftler von Ardenne arbeitete nach dem Krieg weiter und wurde von den
Sowjets gefördert. Zu seinem Forschungsinventar gehört auch ein 60-Tonnen-Zyklotron
.
Für die Arbeit mit diesem Gerät stand ihm ein 1.000 000 - Volt - Bandgenerator zur
Verfügung mit dem ihm als erstem Wissenschaftler die Herstellung von Radioisotopen
gelang. Es ist nicht bekannt welche seiner Kenntnisse
von Ardenne auf nuklearem Gebiet
einse
tzte. Es scheint Wesentliches gewesen zu sein, denn neun Tage nach der Atombombe
auf
Hiroshima ernannten ihn die Sowjets zum Direktor des neu eingerichteten
sowjetischen Kernforschungs-Instituts.