L e o T h e n n Pforzheim Sommer 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

 

Alles, was man an Kriegslüsternheit heute Hitler in die Schuhe schiebt, traf damals auf Churchill zu.

 

Am 11.März 1938 gibt Hitler vormittags um 11 Uhr den Befehl, dass am

12. März, einen Tag vor der geplanten Volksbefragung, Wehrmachtsdivisionen in Österreich einmarschieren. In der dazu in aller Eile verfassten Weisung Hitlers vom 11. März 1938 heißt es u.a.:

 

  1. Ich beabsichtige, wenn andere Mittel nicht zum Ziel führen, mit bewaffneten Kräften in Österreich einzurücken, um dort verfassungsmäßige Zustände herzustellen und weitere Gewalttaten gegen die deutschgesinnte Bevölkerung zu unterbinden.

........

  1. Die für das Unternehmen bestimmten Kräfte es Heeres und der Luftwaffe müssen ab dem 12. März spätestens 12.oo Uhr einsatzbereit sein...... Die Festsetzung des Zeitpunkts des Einmarsches behalte ich mir vor

 

  1. Das Verhalten der Truppe muss dem Gesichtspunkt Rechnung tragen, dass wir keinen Krieg gegen ein Brudervolk führen wollen. Es liegt in unserem Interesse .... von der Bevölkerung begrüßten friedlichen Einmarsch .... Übergehende österreichische Verbände treten sofort unter deutschen Befehl.

 

  1. An den deutschen Grenzen zu den übrigen Staaten sind einstweilen keinerlei Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht - Adolf Hitler

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 108)

 

Die politischen Stränge zieht nun vor allem Minister Hermann Göring.

Innerhalb der nächsten 24 Stunden gab es eine ganze Reihe von brisanten Telephongesprächen zwischen Göring und Innenminister Dr. Seyß-Inquart, der in ständiger direkter Verbindung zu Bundeskanzler Dr. Schuschnigg stand genau so, wie Göring zu Hitler. Eine faire Volksabstimmung hatte keine Chance mehr... Schuschnigg wurde aufgefordert zurückzutreten ...Seyß-Inquart sollte binnen 2 Stunden zum Bundeskanzler ernannt werden – Bundespräsident Miklas weigert sich diesen Vorschlag von Hitler anzunehmen ... Miklas bietet dem General-Inspekteur des Heeres und dem Präsidenten des Obersten Rechnungshofes das Amt des Bundeskanzler an – beide lehnen ab ... am Abend des 11. März entlässt Bundespräsident Miklas den Kanzler Schuschnigg und das Kabinett.

Seyß – Inquart informiert um 20.oo Uhr Göring, dass der Generalinspekteur den Truppen befohlen hat, sich zurückzuziehen ... Göring fordert Seyß – Inquart auf

 

 

die Macht in Österreich zu übernehmen, er werde jetzt den Einmarschbefehl geben ...

(Quelle: („Der Krieg, der viele Väter hatte“ Zusammenfassung)

 

In den Morgenstunden des 12. März 1938 marschieren deutsche Heerestruppen in Richtung Salzburg, Linz und Innsbruck. Blumenschmuck und Fahnen auf den Militärfahrzeugen sollen zeigen, dass dies eine Wiedervereinigung nach langen Jahren deutscher Trennung und kein Eroberungsfeldzug ist. Die österreichische Bevölkerung beiderseits der Strassen reagiert bald mit steigender Begeisterung. Als Hitlers Wagenkolonne gegen Abend auf den Marktplatz von Linz rollt, warten dort schon 60 000 Menschen zum Empfang. Hitler hält eine kurze Rede und wird dabei immer wieder von Beifallsstürmen unterbrochen. Die Begeisterung der Menschenmenge hinterlässt bei ihm, der sich bis dahin der ungeteilten Zustimmung der Österreicher nicht sicher sein konnte, einen tiefen Eindruck,

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S.112)

 

Der politische Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzieht sich am Abend des 13. März 1938 nur noch in ein paar kurzen Schritten: Als erstes macht Bundespräsident Miklas den Weg durch seinen Rücktritt frei. Dann verkündet Seyß – Inquart das „Bundesverfassungsgesetz“ von Österreich. Damit erklärt sich Österreich zu einem Teil des Deutschen Reiches. Als letzten Schritt verkündet Reichsminister Josef Goebbels in Berlin das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“. Damit ist Hitler auch Staatsoberhaupt und Regierungschef von Österreich geworden. Doch dem Anschluss fehlt die Legitimation der Volksabstimmung, die erst für den

10. April 1938 vorgesehen ist.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 114)

 

Die Regierungen in London, Paris und Rom erkennen schon am 2. April 1938 den Anschluss an. Damit ist auch Artikel 88 des Vertrages von Saint-Germain gefallen.

 

Am 3. April 1938, eine Woche vor der Volksabstimmung, erklärte sich der erste Nachkriegs- Bundeskanzler Dr. Renner im „Neuen Wiener Tageblatt“: Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechts der Nationen werde ich mit JA stimmen!“

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

 

Die für den 10. April 1938 angesetzte Volksabstimmung wird zur Bestätigung der österreichischen Verfassungsväter von 1918 und zum Triumph für die, welche einen Anschluss wollen. Von 4 284 795 Wählern stimmen 4 273 88 für die Wiedervereinigung Österreichs und Deutschlands und 9 852 dagegen. Das sind 99,73 Prozent für den Anschluss!

Im deutschen „Altreich“ findet am selben Tage eine Volksabstimmung zum gleichen Thema statt. Hier sind es 99,08 Prozent, die für einen Anschluss sind! Diese Wahl am 10. April 1938 zeigt was eine Nation ausmacht: Die gleiche Sprache und Kultur – die gemeinsame Geschichte – das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und der Wille dazu.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

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