L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr. 109-

 

Das Buch „Deutsche auf der Flucht“, Zeitzeugen-Berichte über die Vertreibung aus dem Osten, zählt zu jenen Büchern, die in jeden deutschen Haushalt gehören. Es eignet sich ausgezeichnet als Geschenk für jedermann, egal ob Kriegsgeneration ob Spätergeborene oder ob heutige deutsche Jugend – alle sollten dieses Buch lesen. Alle sollten erfahren, was die Zeitzeugen berichten aus jenen Tagen. Von den Grausamkeiten, Unmenschlichkeiten, den Gräueln und Bestialitäten mit denen die Deutschen – Frauen, Kinder, Alte – damals terrorisiert, gequält, geschunden, vergewaltigt, gefoltert und ermordet wurden. Und die Verantwortlichen der Siegermächte haben nicht nur tatenlos zugesehen, sie haben es sogar angeordnet, gesteuert und befohlen!

Das Buch hat 217 Seiten, enthält zahlreiche Fotos, Format 28,5 x 21,5 cm

(Der Verfasser)

 

Gegen das Vergessen - Mord verjährt nicht - Gegen das Vergessen

„Ich war damals 15 Jahre alt. Den Einmarsch russischer Truppen in Pommern erlebten wir, meine Eltern und ich, im Januar 1945. Tage bevor die Russen unser Dorf erreichten, hatten wir Prechlau schon verlassen. Wir waren mit 15 Gespannen, meist Frauen, auf der Flucht nach Lebau/Ostsee.. Von hier sollte es per Schiff weiter in den Westen gehen. Unterwegs wurden wir dann von russischen Panzern überrollt. Was sich dann ereignete, war ein grauenhaftes Abschlachten von Frauen, Kindern und Tieren. Pferde die sich nicht losreißen konnten, wurden von den Ketten der Panzer zermalmt, Därme und Fleischstücke wurden mitgeschleift. Ich verzichte noch weiter über die grauenhaften Details zu berichten. Es war die Apokalypse. Dann folgten Vergewaltigungen und Misshandlungen von Frauen und Kindern, verübt von russischen Soldaten, die mit Alkohol abgefüllt waren …..“

(von Zita Schmidt, Langenhagen) Seite 98

„…..und so ging man mit dem Kind an der Hand auf die Mauer zu. Es war alles still. Es wurde an die Haustür geklopft. Es meldete sich keiner und wir machten die Tür auf. Wir sahen einen weißen Tisch, gedeckt mit Kartoffelpuffern. Unser Blick fiel zuerst auf die Kinder, die um den Tisch herum saßen. Sie waren alle mit der Zunge an den Tisch genagelt und alle tot. Mutti drehte mich sofort zurück. Ich sollte das nicht sehen. Aber ich sah es doch. Ich kann es bis heute nicht vergessen…“

(von Ilse Wohlers, Celle) Seite 105

„Wir wurden aus unserem Dorf Riesnitz/Kr. Grossen am 5.2.1945 von Haus und Hof vertrieben. Lebten mit mehreren Einwohnern des Dorfes im Wald. Wir waren 15 Personen im Alter von 15 bis 68 Jahren, vier männliche und elf weibliche Personen, meine Schwester war gerade zwei Jahre alt. Eines Tages trieben uns russische Soldaten in ein einzeln stehendes Haus nahe der Ortschaft Trebicho. Die männlichen Personen wurden in einen, die Frauen und Mädchen und das Kleinkind in einen anderen Raum gepfercht. Mehrere Soldaten bewachten uns. Als es dunkel wurde, kamen bis zum nächsten Morgen in kurzen Abständen immer wieder Rudel von Soldaten, die in betrunkenem Zustand in den Raum der Frauen eindrangen. Mit großer Brutalität wurden alle Frauen und Mädchen unzählige Male vergewaltigt! Das Weinen und Jammern der Frauen drang bis zum Morgen durch die Wand in unseren Raum. Es war eine Nacht, die ich bis heute nicht vergessen habe“.

(von Günter Puchert, Wittenburg) Seite 119

„Wir waren bei Bekannten zusammengekommen und erwarteten die Russen. Da traten zwei Russen in das Zimmer und steuerten gerade auf eine junge Frau zu, neben der ich saß. Sie hielt ein Baby auf dem Schoß. Die Russen forderten sie zum Mitkommen auf. Die Frau wies auf das Baby. Da schoss der eine Russe der Frau in den Kopf. Sie war sofort tot. Schnell verschwanden die Russen. Blut tropfte auf das Baby…..“

(von Horst Dassow, Tutow) Seite 128

 

„….es war Anfang Februar 1945, viele Bewohner unserer Stadt Reetz in der Neumark konnten noch rechtzeitig fliehen. Kaum hatte der letzte Zug den Bahnhof verlassen, überrollte uns Daheimgebliebene eine verdreckte, verlauste, übelriechende Horde Russen. Für^die Frauen und Mädchen unserer Stadt brach die Hölle los. Gleich am ersten Abend fielen fünf dieser Gestalten über mich her, einer damals 17-Jährigen, Es war als hätte man mich einem Rudel Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Keiner der Familie konnte mir helfen, denn meiner Mutter (42) und meinen Schwestern (14 und 18) erging es genau so. Dieses geschah nun fast täglich und wochenlang. Wie Freiwild liefen wir gejagt und gehetzt umher, immer auf der Suche nach einem Versteck. Erschießungen und Selbstmorde waren an der Tagesordnung ….“

(von Anneliese Jensen, Düsseldorf, mit Foto) Seite 112

 

Aus Schlesien flohen Anfang 1945 ca. 3,2 Millionen Deutsche ins Sudetenland, nach Sachsen, Thüringen und Bayern. Etwa 800 000 von ihnen überlebten Flucht und Vertreibung nicht. Seite 136

 

„…..der Krieg war aus, die Russen kamen. Sie haben uns alles, aber auch alles genommen. Fahrräder, viele konnten gar nicht fahren. Alle Uhren wurden uns abgenommen. Aber es kam noch schlimmer. Sie fielen über uns her, es war grausam. Wer sich gewehrt oder geschrieen hat, wurde grausam zusammengeschlagen…in einer Wohnung nebenan war eine 12-Jährige, die auch nach Essen suchte. Auf einmal hörten wir Schritte, in unserer Panik krochen meine Freundin und ich unter das Bett. Da waren auch schon drei Russen in der Wohnung. Einer fiel über das Mädchen her, sie konnte sich nicht mehr verstecken. Dann mussten wir sehen, wie die Russen dem Mädchen alle Kleider vom Leibe rissen. Sie sind über sie hergefallen wie wilde Tiere. As sie nicht aufhörte zu schreien, schlug ein Russe mit der MP dem Mädchen ins Gesicht, sie blutete ganz schlimm. Plötzlich war sie still und bewegte sich nicht mehr. Als die Russen genug hatten, nahm der eine das Mädchen am Arm und der andere an den Beinen und warfen sie aus dem Fenster in den Hof ……“

( von Inge C./1930 in Breslau geboren) Seite 142

 

„….auf der Flucht aus Görlitz/Schlesien erzählten Mitreisende meinen Eltern und anderen Leuten in einem Flüchtlingszug, der nach Leipzig fuhr, dass die Russen Frauen nackt ausgezogen und an die Scheunentore der Höfe genagelt hatten. Dann vergewaltigte die ganze Kompanie diese armen Frauen. Die meisten starben und wurden anschließend auf einen Haufen geworfen….“

(von Heinz R. Lange, Bruchköbel) Seite 155

„….da unsere Pferde zu erschöpft waren, erreichten wir diese Nacht nicht unser Planziel Dresden und nahmen Quartier im Freien und oberhalb Dresdens im Gebiet der Dresdener Heide. Was in dieser Nacht unser Glück war – es war der 13. Februar 1945. Trotzdem war das Inferno der entsetzlichen Bombenangriffe auf Dresden so sichtbar und hörbar als ob wir mittendrin wären….“

(von Herbert Harazim, Hannover) Seite 166

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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