L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr. 108-

 

Gegen das Vergessen - Mord verjährt nicht - Gegen das Vergessen

 

Alle Welt weiß von den tatsächlichen oder angeblichen deutschen Verbrechen, die Welt weiß aber nichts von den Massenverbrechen an Deutschen, die kurz vor Kriegsende und nach der sogenannten „Befreiung“, am 8. Mai 1945 begangen wurden. Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende ist es an der Zeit, die historische Wahrheit in diesem Zeitrafferstil, übersichtlich und leicht verständlich, objektiv darzustellen um damit den ewigen Anklägern und Nestbeschmutzern Paroli zu bieten. Besonders die nach 1945 Geborenen – also die zwei Generationen der Umerzogenen –können mit dieser Historik-Serie in Kurzform die geschichtliche Wahrheit besser erfahren. Für viele wäre es eine psychologische, eine moralische und eine seelische Befreiung, besonders für die deutsche Jugend. (Der Verfasser)

 

„Deutsche auf der Flucht“, Zeitzeugen-Berichte über die Flucht und Vertreibung aus dem Osten, Herausgeber Dr. Ralf Georg Reuth.

 

O s t p r e u ß e n

Aus Ostpreußen gelang zwischen Oktober 1944 und Mai 1945 etwa 1,85 Millionen Deutschen die Flucht über Weichsel, Haff und Ostsee. Eine halbe Million fiel der Roten Armee in die Hände. (Seite 26)

 

„Es war ein sehr kalter Winter und die Ostsee zugefroren. Es lief kein Schiff mehr aus. Wir sind wieder nach Hause zurück. Aber was wir dann alles erleiden mussten, war grauenhaft. Es kam der Befehl: Alle raus aus Ostpreußen! Wir konnten nur das Notwendigste mitnehmen. Wir waren ein langer Zug von Menschen. Wir sind gelaufen bis zum Umfallen, dann marschierte der Russe ein. Die trieben uns in leer stehende Häuser, plünderten, raubten, mordeten und vergewaltigten alle Frauen und Mädchen ab 10 Jahren. Meine Mutter schaffte es, meine zwei großen Schwestern immer zu beschützen. Dann holten sie alle arbeitsfähigen Frauen ab, die wurden nach Sibirien verschleppt….“ (von Gisela Köhler Leipzig Seite 35)

 

Sie waren daheim geblieben. Die gesamte Einwohnerschaft von Nemmersdorf wurde von der Roten Armee regelrecht abgeschlachtet. Wehrmachtsangehörige machen sich nach der Rückeroberung des Ortes ein Bild von den Gräueln.

(Text und großes Foto auf Seite 38)

„Ich war mit 18 Jahren in der Marinefunkstelle in Pillau/Ostpreußen stationiert. Bei Räumung der Funkstelle am 18.3.45 wegen starkem Artilleriebeschuss bekamen wir den Marschbefehl nach Gotenhafen auf den Truppentransporter „Albert Jensen“, einem früheren Handelsschiff. Der Hafen lag unter heftigstem Artilleriefeuer der Roten Armee mit sporadischen Luftangriffen auf die Menschenmassen, die sich alle Richtung Schiffe drängten. Es war ein fürchterlich chaotisches Durcheinander mit vielen Toten, dazwischen ohrenbetäubendes Flakfeuer unserer Luftabwehr. Als unser mit Flüchtlingen völlig überladener Transporter bei Dunkelheit Richtung Gotenhafen ablegte, war die Pier in Pillau immer noch voller Menschen, alten gebrechlichen Leuten, Frauen mit ihren Kleinkindern, die alles zurückgelassen hatten und jetzt furchtbar verängstigt einer ungewissen Zukunft entgegenweinten“.

( Erich-Ernst Heilman/Foto im Alter von 19 Jahren Seite 45)

 

„Eines Tages, ich sehe es noch wie heute, kamen zwei große kräftige Russen ins Haus. Sie sahen sich um, griffen meine Mutter und waren plötzlich verschwunden. Nach einer ganzen Zeit hörte ich wie die zwei Russen vom Obergeschoß lachend herunterkamen. Von oben hörte ich meine Mutter laut weinen. Ich schlich mich hoch und sah meine Mutter auf einer Matratze liegen, Hose und Bluse waren zerrissen, Die zwei Russen hatten meine Mutter brutal vergewaltigt. Sie schrie immer wieder: „Nein, Nein, die Russen, die Russen“! Dann wurde sie ohnmächtig. Eine Frau kümmerte sich dann um meine Mutter…..“

(Marianne Jacht, Halle/geb. 1938 in Lieb/Königsberg Seite 74)

 

„Unsere Flucht vor der Roten Armee endete in Metgethen bei Königsberg. Metgethen war vollgestopft mit Flüchtlingen, die Nacht wollten wir in einer Schule verbringen, doch dazu kam es nicht. Da stürmten die Rotarmisten schon die Schule. Alle Räume waren überbelegt mit Flüchtlingen. Die Bestien suchten sich alle jungen Mädchen raus und schleppten sie auf den Flur. Die Mütter schrieen und haben sie noch festgehalten. Die Russen schlugen sie mit den Gewehrkolben nieder. Draußen auf dem Flur sind sie gleich zu mehreren über die Mädchen hergefallen und haben sie brutal vergewaltigt. Die armen Mütter mussten die Schmerzensschreie ihrer Kinder mit anhören. An diesem Tag entgingen wir dem Horror weil wir uns unter einem Schreibtisch verkrochen hatten. Drei Tage dauerte das Ganze, bis wir die Schule verlassen konnten. Die Bestien haben die Mädchen auf grausamste Weise umgebracht. Die Mütter fanden ihre Töchter halb nackt, mit gespreizten Beinen an den Wagenrädern angebunden. Im Unterleib der Mädchen steckten Flaschen. Dann sahen wir Panzer auf uns zurollen, die Flüchtlingswagen vor sich herschoben. Die Menschen, die nicht schnell genug runterkamen, wurden einfach zu Tode gewalzt…..“

(von Christel Wels, Kevelaer Seite 76)

 

P o m m e r n /Fluchtziel – Kolberg und Danziger Bucht

 

In Ostpommern, Ostbrandenburg und Danzig/Westpreußen gerieten etwa zwei Millionen Deutsche in die Gewalt der Roten Armee. Fast genauso vielen gelang die Flucht über die Ostsee nach Westen. (Seite 90)

 

„Anfang des Monats Februar 1945 lag hoher Schnee und die eisige Kälte hatte das Thermometer auf mehr als 20 minus Grad sinken lassen. Dies war für die „Eroberer“ kein Hinderungsgrund, die deutsche Bevölkerung, ob alte oder junge Menschen, Kleinkinder, Kranke auch Sterbende, aus ihren Häusern und Wohnungen auf die Straße zu treiben Richtung Osten. Innerhalb von ca. zwei Stunden mussten alle Häuser in Quartschen/Kr.Königsberg/Neumark geräumt werden. Wer einen Handwagen hatte, raffte in Eile wenige Kleidungsstücke, alles Essbare, vielleicht noch ein Kissen und eine Wolldecke in ein oder zwei Säcken zusammen, um sich damit in den langen Zug der bereits durchziehenden Menschen einzureihen. Oft saßen auf den Handwagen auch alte und kranke Menschen, die nicht mehr gehfähig waren. Auch vollgepackte Kinderwagen mit weinenden Kindern waren zu Hunderten in dem traurigen Zug. Wohin sollten die Menschen – keiner wusste es – immer nur in Richtung Osten. Wer nicht mehr konnte, blieb im Straßengraben liegen ……“

(von Annemarie Hannemann, Anklam Seite 92)

 

 

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

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