L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr. 107-

 

Die Atlantik-Charta 12.August 1941

Die Konferenz von Casablanca 14. - 26. Januar 1943

Die Teheran-Konferenz 27.November – 1.Dezember 1943

Die Jalta-Konferenz 4. Februar - 11. Februar 1945

As Potsdamer Protokoll 17.Juli - 2. August 1945

 

Bei diesen Treffen von Churchill, Roosevelt und Stalin wurde die Ausdehnung vom europäischen Krieg zum II. Weltkrieg geplant und seine Fortsetzung gesteuert. Er forderte ca. 55 Millionen Menschenleben! Nachstehend werden die Ereignisse in knappster Form geschildert. Als Quelle wird benutzt: „Jalta – Potsdam und die Dokumente zur Zerstörung Europas“, Grabert Verlag Tübingen, 128 Seiten. Das Buch wurde herausgegeben in Verbindung mit zahlreichen Gelehrten des In- und Auslandes und in Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Nachkriegsgeschichte in Tübingen von Wigbert Grabert. (Der Verfasser)

 

Atlantik-Charta, 12. August 1941 / 14. August 1941

US-Präsident F.D. Roosevelt trifft sich vor Neufundland mit Premierminister Winston Churchill. Seit zwei Jahren haben beide einen geheimen Telegrammwechsel geführt. Roosevelt drängt immer mehr auf einen Kriegseintritt der USA. Für die Öffentlichkeit wurde als Ergebnis der Aussprache am 14. August 1941 die „Atlantik-Charta“ verkündet, die allgemeine Kriegsziele und später nicht gehaltene Friedensversprechungen enthält.

Der Text der „Atlantik-Charta“: nach Heinrich von Siegler „Dokumentation zur Deutschlandfrage“ Bonn-Wien-Zürich, Bd. 1,2. Auflage 1970, S. 2/3) wörtliche Wiedergabe im o.g. Buch auf Seite 7-9)

 

Die Konferenz von Casablanca 14. – 26. Januar 1943

Auf der Konferenz, zu der Stalin aus Verärgerung über das Ausbleiben der alliierten Invasion in Frankreich nicht erschienen war, erhob US-Präsident Roosevelt erstmalig die Forderung nach der „bedingungslosen Unterwerfung (unkonditional surrender) Deutschlands, der Churchill erst nach anfänglichen Bedenken zustimmte. Dieser Beschluss der Alliierten machte eine politische Lösung des Zweiten Weltkriegs unmöglich, verstärkte den deutschen Verteidigungswillen und nahm dem innerdeutschen Widerstand jede Aussicht.

Presseerklärung von Roosevelt am 24.1.1943 u.a. in Stichworten:

…. dass die Welt nur durch eine völlige Ausschaltung der deutschen und japanischen Kriegsmacht den Frieden erhalten kann. …. Ziel des Krieges bedingungslose Kapitulation Deutschlands, Italiens und Japans und …. die Vernichtung einer Weltanschauung in Deutschland, Italien und Japan, die auf der Eroberung und Unterjochung anderer Völker beruht.

(Nach: Gotthold Rhode und Wolfgang Wagner „Die deutschen Ostgebiete“ Band III, Stuttgart 1956 Seite 50) (im o.g. Buch Seite 25)

Die Teheran-Konferenz 27. November bis 1. Dezember 1943

Hier trafen sich Churchill, Roosevelt und Stalin zum ersten Mal persönlich. Die Außenminister der Alliierten hatten Ende Oktober 1943 in Moskau bereits die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Man wollte über die Fortführung des Krieges und die Kriegsziele sprechen.

 

Die Westalliierten sagten bei der Teheran-Konferenz die Invasion in Frankreich für Mai 1944 zu, billigten Stalins Forderung auf die Annexion ganz Ostpolens und seinen Einfluss auf den Balkan. Maßnahmen zur Kontrolle Nachkriegsdeutschlands wurden besprochen, wobei Stalin die Liquidierung von 50 000 – 100 000 führender Deutscher und für viele Jahre die Zwangsarbeit von mindestens vier Millionen Deutscher in Russland forderte!!!

Die amtliche Erklärung der Konferenz von Teheran vom 1.12.1943 lautet (nach: Winston Churchill: Reden, Bd. 4, 1943: „Vorwärts zum Sieg“ Zürich 1948, Seite 447) (im o.g .Buch wörtlich auf Seite 26-28)

 

Die Jalta-Konferenz 4. – 11. Februar 1945

Wenige Monate vor Kriegsende trafen sich die „Großen Drei“ Stalin, Roosevelt und Churchill, noch einmal vom 4. – 11. Februar 1945 in Jalta auf der Krim, um sich über die Endphase des Krieges und vor allem über die Behandlung Europas zu einigen. Der bereits todkranke, immer noch Stalin voll vertrauende Roosevelt gestand diesem alle Forderungen zu, damit dieser Roosevelts Lieblingskind, den Vereinten Nationen zustimmte. Endgültig wurde die Teilung Deutschlands in mehrere Staaten und Restdeutschlands in mehrere Zonen, die „Westverschiebung“ Polens, die Interessensphären für Ost und West, Reparationsforderungen an Deutschland sowie die Entmilitarisierung Deutschlands“ für ewige Zeiten“ beschlossen. Auf die „Atlantik-Charta“ wurde ausdrücklich Bezug genommen. Im Endergebnis lieferten die Westmächte in Jalta ganz Osteuropa und Teile Mitteleuropas der sowjetischen Unfreiheit aus…

Die nach Ende der Konferenz am 12. Februar 1945 veröffentlichte Erklärung der drei Regierungschefs hat folgenden Wortlaut (nach: „Die Jalta-Dokumente“, Göttingen 1956.Seite. 349-353) (im o.g.Buch Seite 29-40)

 

Das Potsdamer Protokoll 17.Juli - 2. August 1945

Nach der Kapitulation Deutschlands trafen sich die neuen „Großen Drei“, Diktator Stalin, US-Präsident Truman (für den verstorbenen Roosevelt) und Premierminister Attlee (nach der Abwahl Churchills) vom 17. Juli bis 2. August 1945 im Schloss Cäcilienhof in Potsdam, um die Kriegsbeute zu verteilen. Ein Vertrag kam nicht zustande Das Schlussprotokoll hielt in einer Art Absichtserklärung getroffene Vereinbarungen fest, ohne völkerrechtliche Gültigkeit beanspruchen zu können. Die vor allem betroffenen Deutschen waren gar nicht daran beteiligt, sodass dieses Protokoll für sie nicht verbindlich ist. Ausdrücklich wurde vereinbart, dass Deutschland nicht annektiert werde, sondern es sollte in seinen Grenzen vom 31.12.1937 als Einheit bestehen bleiben. Endgültige Regelungen sollte einer Friedenskonferenz vorbehalten werden. Auf diese Friedenskonferenz warten die Deutschen bis heute:

Der Text des „Potsdamer Protokolls“ lautet (nach: Heinrich von Siegler, „Dokumentation zur Deutschlandfrage“, Bonn-Wien-Zürich b.1, 2. Aufl. 1970,

(Seite. 34-46) (im o.g. Buch auf Seite 56-72)

 

Aus reinen Platzgründen war es unmöglich auf die Vereinbarungen und Absprachen bei diesen Konferenzen im Detail einzugehen, es wurde nur die große Linie aufgezeigt. Wer jedoch in die Tiefe gehen und alles wissen will, dem wird empfohlen dieses Buch zu kaufen (siehe oben genannte Beschreibung). Es ist interessant zu vergleichen wie Planung und Realität heute aussehen. Ohne den kalten Krieg und ohne die Furcht vor dem „Weltfeind Nr.1“, dem sowjetischen Bolschewismus, wäre es dem Nachkriegsdeutschland deutlich schlechter ergangen!

(Der Verfasser)

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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