L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

-Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten Nr. 101-

 

V A E V I C T I S – Wehe den Besiegten (altrömisches Sprichwort)

 

Deutsche Kriegsgefangene in der Tschechoslowakei

 

Da die Tschechoslowakei keine kriegsführende Macht war, konnte sie auch keine Kriegsgefangenen machen; dennoch verblieben etwa 25 000 deutsche Soldaten in ihrem Gewahrsam. Das gesamte Kontingent der Soldaten, die in tschechoslowakische Hand gerieten, kam aus sowjetischer Gefangenschaft. Die Rote Armee machte im Raum Tschechoslowakei und Sachsen etwa 1 Million Gefangene.

(„Verbrechen der Sieger/Das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen in Osteuropa, Berichte und Dokumente“ von Wilhelm Anders, Seite 360)

 

Ein im Oktober 1945 als Schwerkranker von den Sowjets Entlassener kam einen Monat später in Brünn an. Er wurde in das Lager Gurein verbracht. Die Tschechen nahmen ihm wie den übrigen Entlassenen die Papiere ab mit der Begründung, dass sie tschechische Entlassungspapiere erhalten und in die Heimat verbracht würden. Hier seine Schilderung:

„Von einer Entlassung war jedoch nicht die Rede. Sämtliche Schwerkranke wurden auch zu schweren Arbeiten herangezogen. Die Behandlung war furchtbar. Wir waren in Baracken zusammengepfercht, Mann an Mann, mussten auf dem nackten Fußboden schlafen, bekamen keine Decken und litten entsetzlich unter der Kälte. Heizmaterial gab es nicht. Essen: Einmal täglich Suppe mit 200g Brot, zweimal täglich schwarzen Kaffee. Von den Schwerkranken starben an Kälte, Entbehrungen, Misshandlungen und körperlicher Schwäche, täglich 12-16 Mann. Diese mussten wir dann nackt ausziehen und in ein Massengrab werfen.

Furchtbare Prügel gab es bei jeder Gelegenheit. In der Baracke 15 mal 6 Meter waren wir 300 Mann. Als im Winter in einer Nacht vor unerträglicher Kälte 6 Mann ihre Schuhe nicht auszogen und bei der Nachtkontrolle erwischt wurden, mussten sämtliche Kriegsgefangenen aus der Baracke barfuss im Schnee exerzieren. Die vorgenannten 6 Mann mussten auf Sessel knien und wurden auf die bloßen Fußsohlen mit Ruten blutig geprügelt.“ Der Berichterstatter konnte im Juli 1946 fliehen. (Seite 363)

 

Wegen jeder Kleinigkeit wurden die Leute verprügelt und in einen aus Stacheldraht im Hof ohne Dach aufgestellten Käfig gesperrt, wo die Häftlinge jedem Wind und Wetter ausgesetzt waren und jeden zweiten Tag einen Fastentag hatten (Seite 363)

 

Selbst einen Kriegsblinden, der 1942 aus der Wehrmacht entlassen worden war, verschonten die Sadisten nicht. Er berichtete:

„Nachdem sie mir meine Taschen ausgeräumt und die Schnürsenkel und den Leibriemen weggenommen hatten, stieß man mich auf ein Feldbett. Dann warf man eine Decke über mich und unter dem Gejohle der Anwesenden hat man mit Stöcken und Riemen auf mich eingeschlagen, bis ich bewusstlos von der Pritsche auf den Fußboden herabfiel und dort liegenblieb. Nach einiger Zeit erlangte ich die Besinnung wieder. Ich hörte das brutale Lachen und merkte, dass man mich besudelte.“ (Seite 364)

 

In der Tat erhob sich ein Sturm der Entrüstung in der Tschechoslowakei als auch nur der Gedanke einer Publikation der Dokumente über die an Deutschen begangenen Verbrechen erwogen wurde. (Seite 358)

Ein Kriegsinvalide in Kleinmohrau, den die dortige Polizei vier Tagelang misshandelte, berichtete dieses:

„Die Tschechen schlugen mich mit Ochsenziemern auf die blanken Fußsohlen, bis ich ohnmächtig wurde. Dann wurde ich mit Wasser angeschüttet und erneut geschlagen. Als ich sagte, dass ich eine Kopfverletzung aus dem Krieg habe, wurde ich von einem Tschechen mit den Fäusten auf den Kopf geschlagen und mit dem Kopf gegen die Wand gestoßen. Nach vier Tagen kam ich in das KZ Freudenthal in Einzelhaft. Bei der Einlieferung erhielt ich 25 Hiebe mit dem Ochsenziemer. Mein Freund Rudolf Beck wurde dort so geprügelt, dass sein Rücken offene Wunden hatte. Dann wurden ihm Nadeln unter die Fingernägel gestoßen und seine Fingerspitzen mit brennenden Zigaretten angebrannt. Er war auch Kriegsinvalide mit einem Lungendurchschuss.“ (Seite 365)

 

Ein geschlossener Transport Sudetendeutscher, die im September 1945 aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entlassen, wurde angehalten und in das Lager Böhmisch-Kamnitz verbracht, ein Vernichtungslager: „Es wurden täglich mehrere Leute zu Tode geprügelt, darunter auch Kriegsinvaliden mit Fuß- und Armamputationen, die das sadistische Exerzieren nicht aushielten und liegen blieben.“ (Seite 366)

 

In dem von ihnen neu errichteten KZ Böhmisch-Leipa praktizierten die Tschechen eine andere Folter an Zivilisten und an 96 heimgekehrten Soldaten und Kriegsverletzten:

„Diese Menschen wurden samt Kleidern in das Wasser eines Löschteiches geworfen. Jeder Versuch den Teich zu verlassen, wurde mit Peitschenhieben und Schlägen mit dem Gewehrkolben verhindert. Dann wurden wüst umherliegende Möbelstücke auf die im Wasser befindlichen Opfer geworfen um sie zu verletzen.“ (Seite 365)

 

Was sich in diesen und noch grauenhafteren Formen abspielte, ging nicht allein auf die Unmenschlichkeit einzelner Personen zurück, sondern wurde planmäßig von oben gesteuert. Als die sogenannte Revolutionsgarde den Prager Sender in Besitz genommen hatte, verbreitete sie Parolen, die in ihrer Blutrünstigkeit den Aufrufen eines Ilja Ehrenburg in nichts nachstanden. Immer wieder ertönten die Losungen:

„Tod allen Deutschen! Tod allen Okkupanten! Erschlagt die Deutschen wo Ihr sie trefft! Nehmt keine Rücksicht auf Kinder, Frauen und Greise! Ein jeder Deutscher ist unser Todfeind! Jetzt ist es Zeit, diese Feinde endgültig zu vernichten! Rottet sie mit Strunk und Stiel aus!“ (Seite 366)

 

Von 2000 Kriegsgefangenen, die teilweise sowjetische Entlassungspapiere bei sich trugen, suchten die Tschechen 200 SS-Angehörige heraus, brachten sie ins Bräuhaus in Nachrod und lieferten sie der Zivilbevölkerung zu Misshandlungen aus:

„Ich war selbst Augenzeuge, wie sämtliche 200 Mann von der Zivilbevölkerung auf die grausamste Weise ermordet wurden, Tschechische Frauen haben sich dabei besonders hervorgetan. Die SS-Leute wurden von den Frauen mit Messern und Dolchen erstochen, mit Knüppeln und Gewehrkolben erschlagen. Körper, die noch Leben zeigten, wurden mit Benzin übergossen und angezündet. Ich selbst musste mithelfen die Leichen auf Autos zu laden und sie in drei Massengräbern in Nachrod im Schloss begraben.“ (Seite 387)

Am 8. Mai 1946 legalisierte die tschechische Regierung sämtliche Verbrechen mit einem Gesetz „Über die Rechtmäßigkeit der mit dem Kampf um die Wiedererlangung der Freiheit der Tschechen und Slowaken zusammenhängenden Handlungen“. (Seite 388)

 

Es handelt sich dabei um die berüchtigten Benesch – Dekrete, die eine nachträgliche Lizenz zum Töten waren. Bisher haben weder „Amnesty International“ noch die bisherigen deutschen Regierungen eine Annullierung dieser bis heute gültigen (!) Mord-Dekrete gefordert. Warum nicht, fragen die Ermordeten, Gefolterten und Geschändeten von damals! (Der Verfasser)

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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