L e o T h e n n Jahrgang 1926 Pforzheim -Büchenbronn

 

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

V A E V I C T I S – Wehe den Besiegten (altrömisches Sprichwort)

 

Deutsche Kriegsgefangene in Polen

 

Die Polen nannten sie nicht Kriegsgefangenen- sondern Arbeitslager. Sie wollten damit ausdrücken, dass es bei ihnen keine Kriegsgefangenen sondern nur Arbeitskräfte gebe, die zwecks Wiedergutmachung zurückbehalten würden. Die Folge war eine Vermischung mit Zivilinternierten, so dass erst durch mühsame Untersuchungen des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) ermittelt werden konnte, dass sich etwa 70 000 deutsche Kriegsgefangene in Polen befanden. Die Streuung war ungewöhnlich breit von den Massenlagern im schlesischen Kohlenrevier bis zu kleinen Arbeitsgruppen in der Landwirtschaft. Die von Otto B ö s erstellte Dokumentation geht von absolut untersten Werten aus, nach denen sich 80 Prozent der Kriegsgefangenen ständig im Arbeitseinsatz befanden. Dann ergeben sich von 1945 - 1950: 61 393 060 Arbeitstage.

70 Prozent waren im Kohlenbergbau eingesetzt, 15 Prozent in der Landwirtschaft und 15 Prozent beim Wiederaufbau in Warschau. Der Arbeitstag dauerte 14 Stunden, von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends, mit einer Stunde Mittagspause.

In keiner der polnischen Geld-Forderungen an Deutschland taucht diese gewaltige Reparationsleistung auf, welche die Kriegsgefangenen unter barbarischen Umständen von 1945 - 1950 erbrachten.

(„Verbrechen der Sieger/Das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen in Osteuropa, von Wilhelm Anders, Seite 338 + 339)

Die grausame Wirklichkeit bestätigen Zeugenaussagen, die auch vom Internationalen Roten Kreuz( IKRK) bestätigt werden:

„Für Bekleidung sorgte man auch in diesem Lager nicht. Viele Kameraden standen Tag für Tag auf dem Eis in Holzschuhen ohne Strümpfe, die Füße in Abfallpapier gewickelt, ohne ein Hemd am Leibe zu haben und ohne einen Mantel.“

„Bis 1947 erhielten wir keine Kleidung, im Gegenteil, das bissel, was wir hatten, wurde uns noch weggenommen.“ (Seite 340)

 

„Bei der Einlieferung in das Lager wurden uns unsere Ausrüstungsgegenstände und aller persönlicher Besitz genommen, dazu Schuhe, Strümpfe, Hemd und Unterhose, sodass wir barfuss, nur mit der Uniform bekleidet untertage arbeiteten und in der Uniform auch nachts verbleiben mussten.“ (Seite 341)

„Die Baracken sind völlig von Wanzen verseucht. Dieses Ungeziefer wird im Sommer derart unerträglich, dass die Gefangenen nachts ihre Betten verlassen und ihre Strohsäcke mitnehmen, um im Freien zu schlafen. Es kommt dann vor, dass sie die polnischen Wachen wieder in die Baracken zurücktreiben.“ (Seite 435)

Rotkreuz-Berichte bis 1947: Rangabzeichen sind untersagt. Den Kriegsgefangenen wird ihre Nummer groß auf dem Rücken ihrer Uniformen aufgemalt, vielfach daneben ein Hackenkreuz. Sie sind verpflichtet, sich wöchentlich die Haare total scheren zu lassen.

(Seite 341)

 

Der Mensch war das billigste „Arbeitsmaterial“ sein „Verschleiß“ bedeutete keine Wertminderung, fiel nicht einmal auf, und „Ersatz“ ließ sich ohne Kosten beschaffen. (Seite 344)

 

 

Deutsche Kriegsgefangene in Polen

(„Verbrechen der Sieger/Das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen in Osteuropa, von Wilhelm Anders,)

 

Den IKRK-Delegationen wurden „Potemkinsche Dörfer“ vorgegaukelt, die sie aber durchschauten. Hier ein Kurzbericht des IKRK:

„Die Verpflegung besteht aus einer Schale schwarzen Kaffee am Morgen, einem Liter Suppe mittags und ca. 700 g Brot täglich. Sie ist ganz und ungenügend, bei den gewaltigen Anstrengungen, denen die Männer täglich ausgesetzt sind“. (Seite 350)

 

Als ausgesprochenes Schreckenslager galt die Zeche Jupiter:

„Bewacher waren ehemalige KZler, mit elektrischem Kabel wurden kleinste Vergehen bestraft: mindestens 25 Schläge auf den nackten Körper.“

Im Krankenlager Bedzin-Ksawara gab es „500 Tote und Totgeschlagene.“

Vom Lager Bory heißt es: „Sogar 50 Jahre alte Kriegsgefangene wurden geschlagen, Gründe hierfür wurden mit Gewalt gesucht. Es wurden bis zu 75 Schläge mit dem Gummiknüppel gegeben. 90 Prozent der Lagerinsassen sind geschlagen worden.“

(Seite 353)

 

Allein schon die Arbeit in den Kohlegruben war angesichts der Hungerrationen auf Vernichtung der Menschen angelegt. Für den Weg zum Arbeitsplatz brauchten die Gefangenen eine Stunde. War bei Schichtende die Norm nicht erreicht, mussten die Kriegsgefangenen so lange arbeiten bis sie erfüllt war, was immer 3-4 Stunden länger dauerte. (Seite 354)

 

Auszug aus dem Bericht einer Rotkreuz-Delegation vom November 1947 aus dem Arbeitslager Centrum:

„Am 7. Oktober ging eine Gruppe von 100 Gefangenen unter Eskorte zur Arbeit. Um zum Grubeneingang zu gelangen, mussten die Gefangenen eine Engstelle passieren, wo an diesem Abend das Licht nicht brannte. An beiden Seiten standen Wachen, als die Gefangenen vorbeigingen erhielten sie von allen Seiten Kolben- und Knüppelschläge weil sie angeblich nicht schnell genug gegangen sind.“ (Seite 354)

 

In ihren „Arbeitslagern“ setzten die Polen ihre grausamen Aktivitäten gegen Deutsche fort, die sie als Partisanen nach Ende des Polenfeldzugs begonnen hatten. Der Unterschied war nur, dass damals deutsche Soldaten ihre bestialisch ermordeten und oft verstümmelten Kameraden in Strafaktionen rächen konnten.

Zu den polnischen Partisanen gehörte auch (nach eigener Aussage) Karol Wojtyla, der spätere Papst Johannes Paul II. (1920-2005).

Im Jahre 1942 trat er dem von Kardinal Sapieha geleiteten „Untergrund“ – Seminar der Erzdiözese Krakau bei.

(Der Verfasser/ Quelle für Karol Wojtyla: Wikipedia)

 

Am 26. November 1933 sagte der polnische Regierungschef Marschall Pilsudski zu dem deutschen Gesandten v. Moltke (später Botschafter in Warschau), anlässlich der Entgegennahme der deutschen Vorschläge über friedliche Regelungen:

„Sagen Sie Ihrem Führer, ich glaube es gern, dass er ehrlich bemüht ist,

alle Probleme zwischen Polen und Deutschland vernünftig zu lösen. Er möge

aber nicht übersehen:

Der Hass meines Volkes gegen alles Deutsche ist abgrundtief!“

(„Deutschland und Polen“ von Nikolaus v. Preradovich, Seite 20)

 

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

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