L e o T h e n n Pforzheim Frühjahr 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

 

„Sollte Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt.“

(Winston Churchill im Jahre 1919)

 

Deutschland verliert mit dem Versailler Vertrag eine nicht geringe Zahl von deutsch bewohnten Regionen an den Rändern des alten Deutschen Reiches. Österreich bleibt nur als Rumpf des Habsburger Reiches mit dem deutschsprachigen Kern des früheren Vielvölkerstaates erhalten. Das Saarland wird zunächst für 15 Jahre unter die Verwaltung des Völkerbundes gestellt. Das neue Polen übernimmt die Herrschaft über zwei Millionen Deutsche. Zur neugeschaffenen Tschechoslowakei gehören über dreieinhalb Millionen Deutsch-Böhmen, die sich seit Anfang des Jahrhunderts Sudetendeutsche nennen. Zum Versailler Diktat gehört auch die Räumung einer Reihe deutscher Grenzregionen von deutschem Militär.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 81)

 

Der Anschluss des Saarlandes an das Deutsche Reich:

Im Saarland, das unter der Verwaltung des Völkerbundes stand, sollte nach 15 Jahren durch eine Volksabstimmung entschieden werden ob es auf Dauer französisch, selbständig oder wieder deutsch wird.

Am 13. Januar 1935 wird unter der Aufsicht des Völkerbundes gewählt.

90,8 Prozent der Saarländer votieren für den Anschluss an das Deutsche Reich, 8,8 Prozent für die Selbständigkeit der Saar und 0,4 Prozent für den Anschluss an Frankreich. Dieser erste Anschluss fiel Hitler sozusagen in den Schoß.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 82)

 

Die nächste „Fessel von Versailles“, die Hitler abstreift, ist die Entmilitarisierung des deutschen Rheinlandes. Die von Locarno erhoffte Entspannung zwischen Frankreich und Deutschland stellt sich nicht ein. (Sicherheitspakt von Locarno vom 16. Oktober 1925, zwischen Deutschland, England, Frankreich, Belgien, Italien, Polen und Tschechoslowakei)

Der Unterzeichnung des Französisch-sowjetischen Vertrages am 2. Mai 1935 geht eine Monate dauernde diplomatische Auseinandersetzung zwischen Paris und Berlin voraus, an der mittelbar auch die Garantiemächte des Locarno-Paktes ihren Anteil haben. Im April 1935 warnt der britische Außenminister Simon die französische Regierung vor einer Unterzeichnung. Am 25. Mai 1935 übersendet die deutsche Regierung der französischen ein Memorandum, in dem sie geltend macht, dass der neue sowjetisch - französische Vertrag im Widerspruch zu Artikel 16 der Völkerbundsatzung steht und nach deutscher Auffassung den Locarno-Vertrag verletzt. Die französische Regierung widerspricht. Im Januar 1936 bietet die deutsche Regierung Paris einen deutsch – französischen Nichtangriffs-Pakt an, die französische Regierung lehnt ab

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 85-88)

 

 

Die deutsche Wehrhoheit im Rheinland:

Am 7. März 1936 lässt Hitler 19 Wehrmachtsbatallione in die entmilitarisierte Zone einmarschieren. Hitler verletzt mit diesem Handeln die Verträge von Locarno und Versailles. Doch er schafft damit auch die Voraussetzung für die Verteidigungsfähigkeit des Deutschen Reiches nach Westen. Am 14. März 1936 tritt der Rat des Völkerbundes zusammen um über den deutschen Bruch des Versailler Vertrages zu beraten. Nach sieben Tagen der Beratung erklärt der Völkerbund, dass Deutschland den Artikel 43 des Versailler Friedensvertrages verletzt hat. Doch er verlangt weder den Rückzug der ins Rheinland einmarschierten deutschen Truppen noch erlässt er Sanktionen.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 90)

 

 

Der Anschluss Österreichs:

„Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“

(Einstimmiger Beschluss der Nationalversammlung in Wien 1918)

 

Lasst Österreichs Bürger frei abstimmen und sie werden mit 99 von Hundert Stimmen, die Wiedervereinigung mit Deutschland beschließen“.

(Der Führer der Sozialdemokraten am 12. November 1928 in einer Rede)

 

Die 20er Jahre sind auch für Österreich bitter und arm. Die Lebenshaltungskosten steigen, die Nahrungsmittel werden knapp, die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 800 000.

Die sozialdemokratische Partei unter Dr. Renner wird abgelöst von einer Koalition aus klerikalen Kräften u. Liberalen unter Monsignore Dr. Seipel. Auch diese Regierung kann die ökonomischen Probleme nicht lösen. Im Jahre 1931 versucht man eine Österreichische Wirtschafts- und Zollunion zu gründen als Grundstein für eine spätere Vereinigung. Am 24. März 1931 wird die deutsch-österreichische Wirtschafts- und Zollunion mit dem „Wiener-Protokoll“ besiegelt. Aus Paris, London, Prag und Rom hagelt es Proteste. Die nächsten Jahre sind in Österreich politisch ähnlich turbulent wie im Deutschen Reich. Am 21. Mai 1932 übernimmt der christlich-soziale Engelbert Dollfuß die österreichische Regierung. Bei einer Parlamentskrise wird er am 15. März 1933 vom Nationalrat abgesetzt. Dollfuß lässt jedoch das Parlamentsgebäude von der Polizei besetzen und den Nationalrat nie mehr tagen. Damit herrscht seit 1933 auch in Österreich kein Parlament mehr sondern ein Diktator.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 98 + 99 )

 

Im Mai 1933 untersagt Dollfuß erst die für diesen Monat vorgesehenen Nationalratswahlen, dann verbietet er die Kommunistische und im Juni die Nationalsozialistische Partei in Österreich. Im September werden sogenannte „Anhaltelager“ zur Inhaftierung politischer Gegner eingerichtet. Sie entsprechen den Arbeitslagern (Konzentrationslagern), die im gleichen Jahr in Deutschland eingerichtet werden. Im Februar 1934 erfolgt eine Polizeiaktion, um den Kampfverband der Sozialdemokraten, den „Schutzbund“ zu entwaffnen. Es kommt zu Straßenkämpfen in Linz und Wien. Dann wird die sozialdemokratische Partei verboten und die Freien Gewerkschaften werden aufgelöst.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze - Rhonhof, S. 90)

 

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

.