L e o  T h e n n  Pforzheim Frühjahr 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

- Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten - Nr. VIII a


Jede seriöse historische Berichterstattung über das Dritte Reich muss gedanklich die
Friedensjahre 1933 - 1939 und die Kriegsjahre 1939 - 1945 trennen. So wie es
nachstehend mit KdF geschildert wird.

 


" K r a f t  d u r c h  F r e u d e  (KdF)"
 


Die NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" wurde am 27.November 1933 mit
Genehmigung des Reichskanzlers Hitler von Dr. Robert L e y  ins Leben gerufen. Sie
hatte die Aufgabe, "die arbeitende Bevölkerung an den kulturellen Werten und
Freuden des Lebens teilnehmen zu lassen und dadurch neue Kraft zu einem
der Gemeinschaft bejahenden Schaffen zu geben.

Die Regierung versprach sich von dem neuen Sozialwerk "eine Verbesserung der
Arbeitsmoral, mehr allgemeine Lebensqualität und eine Überwindung der
Klassenschranken".
Es sollte in Zukunft nur noch Arbeiter der Faust und Arbeiter
der Stirn geben.

Es wurde eine riesige Flotte bis zu 60 Schiffen geplant, sowohl Hochseeschiffe als auch
kleinere Dampfer für Fahrten auf der Ostsee oder zum Einsatz auf Rhein, Donau und
Eibe.

Außerdem wurden 20 riesige KdF-Hotels mit jeweils 2400 Betten konzipiert und vier
Landerholungsheime mit jeweils 20 000 Betten. Zudem sollten drei bis fünf KdF­
eigene Seebäder entstehen.

Nachstehend die Entwicklung und Leistung von KdF an Beispielen:

17. Februar 1934:
KdF bringt 1000 Berliner Arbeiter nach Bayern. Im Jahr 1934
kamen durch KdF 2,17 Millionen Arbeiter in Urlaub. Eine einwöchige Fahrt ins
Riesengebirge mit Übernachtung und Verpflegung kostete 28 Reichsmark, ein
Theaterbesuch 70 Reichspfennige.

16. Januar 1935:
KdF stellt für 5000 Saarländer kostenlose Urlaubsreisen zur
Verfügung.

8. Juli 1935:
Dr. Robert L e y gibt bekannt, dass im laufenden Jahr zwei Millionen
Arbeiter mit KdF Urlaub machen werden. Eine Schiffsreise zu den Fjorden in Norwegen
kostete ab Berlin 60 Reichsmark.

15. Januar 1936:
KdF plante für 1936 von April bis September Urlaub in Norwegen
für 120 000 Arbeiter. Reiseweg wie die "Hurtigruten" .

7. Oktober 1936:
Das KdF-Winterprogramm sieht 138 Eisenbahn- und 68 Bus­
Fahrten in diese deutschen Gebirge vor: 48 Fahrten nach Oberbayern, 42 ins Allgäu,
30 in den Schwarzwald, 25 ins Riesengebirge, 23 ins Erzgebirge, 14 in den Harz, 5 ins
Glatzer Bergland.

5. Mai 1937:
In Hamburg Stapellauf des ersten eigenen KdF-Schiffes "Wilhelm­
Gustloff'. Mit 20 000 BRT ist es das fünftgrößte Schiff in der deutschen Flotte.
Die deutschen Werften sind in jenen Jahren bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit
ausgelastet.

2.Juli 1937:
Vor einer Delegation des Internationalen Touristenkongresses hebt
Reichskanzler Hitler die Bedeutung des zukünftigen Reiseverkehrs und des Automobils
hervor.

3. Juni 1937:
Im Berliner Sportpalast kündigt Dr. Robert L e y an, dass zu den
Olympischen Spielen in Tokio im Jahre 1940 mindestens 120 000 Arbeiter mit KdF
fahren werden.

5. November 1937:
Die ersten drei KdF- Schiffe laufen mit 2600 Passagieren in
Neapel ein. Robert Ley und der italienische Arbeiter Führer Tullio Cianetti senden
Grußtelegramme an Hitler und auch Mussolini. Der Duce preist in seiner Antwort die
deutsche und italienische Arbeiterverbrüderung.

24. März 1938:
Das KdF-Schiff "Wilhelm Gustloff' verlässt zu seiner ersten Fahrt
Hamburg. An Bord sind auch 1000 Österreicher.

29. März 1938: I
m Hamburger Hafen tauft Reichskanzler Hitler das größte KdF-Schiff
(25000 BRT) auf den Namen "Robert Ley". Minister Robert Ley plant jedes Jahr ein
neues KdF-Schiff in Dienst zu stellen, Hitler unterstützt diesen ehrgeizigen Plan.
21.April 1938: Die vier KdF-Schiffe "Wilhelm Gustloff' und "Der Deutsche"sowie die
"Sierra Cordoba" und die "Oceana" laufen mit 4000 Urlaubern an Bord nach Madeira
aus.

16.Februar 1939:
Die KdF-Urlaubsfahrten nehmen die Riviera und den Gardasee in
ihr Programm auf.

18.April 1939:
Von Hamburg aus tritt das Flaggschiff der KdF-Flotte, die "Robert Ley"
ihre erste Fahrt mit 1700 Urlaubern an Bord an. Es wird Spanien - Portugal - die
Azoren und Teneriffa anlaufen.

Das Deutsche Reich
wurde damals vom Ausland bewundert und auch beneidet.
Besonders von jenen Politikern, die Deutschland 1918 das Schanddiktat von Versailles
aufgezwungen haben und gehofft, dass das Deutsche Reich auf lange Zeit
handlungsunfähig bleibt.
Denn auf der ganzen Welt gab es kein vergleichbares Sozialwerk, das den einfachen
Arbeiter und die einfachen Menschen so in den Mittelpunkt seiner Fürsorge gestellt
hat.