L e o T h e n n Pforzheim Sommer 2005

 

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

 

 

In allen Kulturen und Religionen ist die Wahrheit einer der obersten Werte

 

Die Lasten, die der Versailler Vertrag den Deutschen auferlegt, sind so außerordentlich u. das spätere Entgegenkommen der Sieger ist so gering, dass daran die junge Demokratie in Deutschland scheitert. Die Zwangsabgaben an Maschinen, Nahrungsmitteln, Kohle, Düngemitteln und Devisen führen zur Verelendung weiter Schichten der Bevölkerung, dass jede Partei und jeder Politiker, die Linderung versprechen mit Wahlerfolgen rechnen kann. Die NSDAP wird davon profitieren.

(„ Der Krieg der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze - Rhonhof, S. 70)

 

Während nach Kriegsende, die große Masse des deutschen Volkes hungerte, fror und darbte, blühte in Deutschland ein Literatentum auf, das sich antimilitaristisch gab und die soldatischen wie die nationalen Tugenden verächtlich machte, dabei aber die Auflösung jeder Ordnung im Sinne hatte u. das Bild einer von sittlicher Enthemmung- und krassem Materialismus geprägten Gesellschaft zeichnete.

Dazu gesellte sich eine dünne Schicht von Spekulanten, Schiebern und Kriegsgewinnlern, die in Saus und Braus lebten. Die oftmals gerühmten „Goldenen Zwanziger“ oder „Golden Twentieth“ waren für diese Gruppe sehr wohl zutreffend nicht aber für die große Masse der Deutschen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 64)

 

Wir Sozialdemokraten wollen nicht nur die heutigen Nationalcharaktere nicht erhalten, wir arbeiten geradezu an ihrer Zerstörung. Wir wollen aus dem Deutschen etwas Undeutsches machen.

(Josef Strasser, „ Arbeiter und Nation“, Reichenberg 1912, S.46 u. 60 /Josef Strasser war ein österreichischer Parteitheoretiker)

 

Die kommende Revolution in Deutschland wird für das Proletariat in Europa und in Amerika eine größere Bedeutung haben als der Sieg der russischen Revolution vor sechs Jahren. Der Sieg des deutschen Proletariats wird ohne Zweifel das Zentrum der kommunistischen Weltrevolution aus Moskau nach Berlin versetzen.

(Brief von Josef Stalin, abgedruckt in „Rote Fahne“ am 10.10.1923)

 

Wie sicher sich die bolschewistisch geprägte Linke ihres Sieges damals glaubte, wurde deutlich, als am 30.08.1932 die kommunistische Abgeordnete Klara Zetkin als Alterspräsidentin, in ihrer Eröffnungsrede des Reichstages ihre Hoffnung aussprach, an dieser Stelle bald den ersten Rätekongress Sowjetdeutschlands eröffnen zu können. Nach Auffassung der Nationalsozialisten hatte das gesamte bürgerliche Lager den totalen Machtanspruch der Kommunisten völlig unterschätzt.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 58)

Von November 1918 bis Ende 1923 fanden mehr als 20 kommunistische Revolten und Aufstände statt, die alle von der Reichswehr und den Freikorps niedergeschlagen wurden. Die Wichtigsten waren:

Januar 1919 in Berlin mit 156 Toten

März 1919 in Berlin mit 1.200 Toten

April 1919 in München mit 715 Toten

März 1920 im Ruhrgebiet + im Vogtland mit 3.000 Toten

Herbst 1923 in Hamburg + Mitteldeutschland mit 108 Toten

 

Dass der Kapp-Putsch 1920 in Berlin und der Putsch von Hitler und Ludendorff am 9. November 1923 (Marsch zur Feldherrnhalle) eine ungleich geringere Gefahr für den deutschen Staat darstellten als die kommunistische Revolution und jeweils nicht mehr als 20 Tote forderten, wird heute häufig übersehen.

(G.Franz-Willing 1975)

 

Es kämpften die alten Soldaten in den Freikorps in Berlin, Sachsen und Bayern gegen den roten Terror, am Annaberg in Schlesien gegen die Poleneinfälle sowie außerhalb des Reichs in den baltischen Staaten und in Finnland gegen den Bolschewismus. Im Inneren des Reichs kämpfte neben Reichswehr und Polizei auch die SA, die sich anfangs aus alten Soldaten rekrutierte, gegen den Herrschaftsanspruch des Marxismus. Dieser Kampf gegen die kommunistische Herrschaft auf den Straßen, die ja zum inneren Zusammenbruch des Kaiserreichs geführt hatte, war unerbittlich und wurde nur durch große Zähigkeit, Opferbereitschaft und Idealismus gewonnen. Daran hatte die SA einen hervorragenden Anteil. Die bürgerlichen Parteien standen bar jeden Willens zum Handeln abseits.

(G. Franz-Willing, 1975)

 

Der SA (Schutz – Abteilung) standen mindestens zwei paramilitärische Organisationen der Linken gegenüber, das Reichsbanner und der Rotfrontkämpferbund, der 130 000 Mann stark war (1928) und von Ernst Thälmann geführt wurde. Praktisch herrschte ein permanenter Bürgerkrieg, wobei die SA bedeutend höhere Verluste hatte als die andere Seite. Bis 1933 waren es etwa 400 Tote und 40 000 Verletzte.

Eine Folge dieser Auseinandersetzungen war, dass die NSDAP bei der Reichstagswahl am 31. Juli 1932 von den 608 Sitzen des Reichstages 230 Sitze erreichte (37,8 %) gegenüber 107 Sitzen (17,6 %) bei der Wahl im Jahre 1930.

Die Wahl des Reichspräsidenten im Jahre 1932 brachte die Entscheidung für Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg.

Hindenburg: 19,35 Mio. Stimmen Hitler: 13,41 Mio. Thälmann: 3,70 Mio.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 59 ü 61)

 

 

Man soll nicht vergessen und sich nicht ausreden lassen, dass der Nationalsozialismus eine enthusiastische, funkensprühende Revolution, eine Volksbewegung mit einer ungeheuren seelischen Investierung von Glauben und Begeisterung war.

(Thomas Mann, Tagebucheintragung vom 17. Juli 1944)

 

Es gibt nur eine Wahrheit wird fortgesetzt

 

 

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